Mama

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MAMA – die Liebe einer Mutter ist ewig!
– Wünscht sich nicht jedes Kind, dass die Mutter einen liebt, einen beschützt und immer für einen da ist??!

Genau um diese Liebe einer Mutter, geht es in dem Film Mama – mit einem kleinen Haken:

– zu Anfang des Films, wird angedeutet wie ein Mann seine Frau ermordet, daraufhin mit seinen beiden Töchtern ins Auto steigt und völlig aufgelöst, von der Strasse abkommt. Alle drei überleben und finden Zuflucht in einem Waldhäuschen. Der Vater verabschiedet sich von seinen  Töchtern, zieht eine Waffe – doch bevor er seinen eigenen Selbstmord ausführen kann, kommt aus dem Nichts, eine schwarze Gestalt und bringt ihn fort!

Bereits zu Anfang ahnt der Zuschauer, dass es sich dabei um eine übernatürliche Gestalt handeln muss.
Die beiden Kinder, werden verwahrlost und erst Jahre später in der Waldhütte gefunden – von dem Onkel, der die Suche nach ihnen nie aufgegeben hat.

Von da an leben die beiden Geschwister bei dem Onkel und seiner Lebensgefährtin und es scheint als wenn die Kinder die tragischen Ereignisse langsam verarbeiten würden. Seltsam bleibt jedoch das merkwürdige Verhalten der Kinder, wenn diese sich unbeobachtet fühlen – man hört weitere Stimmen aus deren Zimmer, sie reden scheinbar mit den Wänden, im Kleiderschrank scheinen sie etwas versteckt zu halten ….

Bis dahin ist der Film wirklich spannend gemacht und ich war postitiv überrascht, denn die Spannung wird nur durch psychische Elemente aufgebaut…vorallem gibt es in jedem Horrorfilm diese gewissen Szenen, wo jedem Zuschauer bewusst ist, jetzt passiert was – doch in “Mama” passiert an diesen! Stellen meistens nichts! Das scheinbar vorhersehbare, tritt nicht ein – für mich etwas sehr positives an diesem Film.

Während des Filmes werden dem Zuschauer immer mehr Bruchstücke zugeworfen, die sich nach und nach zu einem Ganzen zusammenfügen, so dass klar wird, um wenn es sich bei dieser schwarzen Gestalt handelt und was es mit den Kindern auf sich hat.

Wer glaubt es handle sich bei der schwarzen Gestalt um die ermordete Mutter der beiden Kinder – der IRRT!!! So einfach wird es dem Zuschauer hier nicht gemacht.

Ich habe lange überlegt, ob ich die Auflösung des Films in meine Kritik mit einbinde, habe mich letztendlich dagegen entschieden, weil es bekanntlich mehr Spass macht, einen FIlm zu sehen, dessen Ende man nicht kennt 🙂

Alles in einem kann ich diesen FIlm für einen Gruselabend empfehlen – wie immer ist es allerdings das Beste, nie mit hohen Erwartungen an einen FIlm heran zu gehen…so kann man meist nur positiv überrascht werden, so wie in meinem Falle.

Wertung70

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  • Patrick

    Nachdem ich dem Film inzwischen gesehen habe gebe ich dem Film sogar 7,5/10, welches für mich schon eine Ausnahme darstellt. Ich stimme Luisa in ämtlichen Punkten zu und mich stört dieses übernatürliche Element in diesem Film in keiner Sekunde (wie das vielleicht anderen Kritikern gegangen ist), DENN das "Phänomen" wird plausibel erklärt und verkommt nicht zum Selbstzweck!

    Der Spannungsaufbau ist indes der reinste Wahnsinn, Motten dienen als Vorboten, mit Licht, Schatten und unterscheidlichen Kamerafiltern wird gearbeitet und aus jeder Szene nahezu das Perfekte herausgeholt. Zum Durchatmen kommt man erst nach etwa einer Stunde. Bis dahin liegen die Nerven nahezu blank, die Sogwirkung des Films, wenn man sich drauf einlässt, ist wirklich atemberaubend und ich musste mich ehrlich gesagt auch dabei ertappen, einmal laut im Kino aufgeschrien zu haben. Toll! Die beiden Kinderdarsteller machen ihre Sache auch gut und entwickeln sich konträr, so dass sogar das Ende plausibel, wenn auch sehr phantastisch geworden ist. Wer Horrorfilme mit einer guten Rahmenhandlung mag anstelle von effekthascherischen gemetzel, der ist bei MAMA richtig. Die Symbolik des Films ist indes brilliant, weil mit Jessica Chastain ein brillianter Gegenpart geschaffen wurde. Als Rockmusikerin, die plötzlich Verantwortung übernehmen muss und zur wichtigen mütterlichen Indifikationsfigur wird, liefert sie wieder einmal eine bravouröse Leistung ab, so dass sie wirklich zur Elite von Holyywood bezeichnet werden muss. 2 Oscarnominierung in 2 Jahren (The Help, Zero Dark Thirty), sowie Tree of Life, The Debt, Take Shelter, uva. sind eine deutliche Sprache und zeigen ihr enormes darstellerisches Potential auf. In MAMA zeigt sie wieder einmal eine andere Fascette ihrer Schauspielkunst, man darf gespannt sein was da noch so kommen wird!

  • Puh, eigentlich hatte ich den Film (ungesehenerweise) schon abgeschrieben aber vielleicht ist er es ja trotzdem wert…

    • Luisa

      der film klingt echt unspektakulär…aber lass dich davon nicht täuschen..ich war echt sehr positiv überrascht und patrick oben auch…wenn du auf subtile horror stehst und es nicht unbedingt splatterszenen en masse geben mussen, dann wird dir dieser bestimmt gefallen.