Gewinner der Golden Globes 2014

golden-globes-logo2_blurDie Golden Globes, der wohl zweit bekannteste Filmpreis der Welt, wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag in Beverly Hills vergeben. Die gesamte Gewinnerliste, inklusive mehrerer Überraschungen, gibt es nun hier zum nachlesen. Für die Auswertung des Tippspiels würden wir euch noch um ein bisschen Geduld bitten, folgt jedoch in den nächsten Tagen.

Film-Kategorien

Best Motion Picture – Drama

  • 12 Years a Slave

Best Directing

  • Alfonso Cuarón – Gravity

Best Actress  – Drama

  • Cate Blanchett, Blue Jasmine

Best Actor   – Drama

  • Matthew McConaughey, Dallas Buyers Club

Best Motion Picture – Comedy or Musical

  • American Hustle

Best Actress  – Comedy or Musical

  • Amy Adams, American Hustle

Best Actor  – Comedy or Musical

  • Leonardo DiCaprio, The Wolf of Wall Street

Best Supporting Actress

  • Jennifer Lawrence, American Hustle

Best Supporting Actor

  • Jared Leto, Dallas Buyers Club

Best Animated Feature Film

  • Frozen, dir. Chris Buck, Jennifer Lee

Best Foreign Language Film

  • The Great Beauty, dir. Paolo Sorrentino

Best  Screenplay

  • Spike Jonze, Her

Best Original Score

  • Alex Ebert, All Is Lost

Best Original  Song

  • Ordinary Love, Mandela: Long Walk to Freedom

TV-Kategorien

Best TV Series – Drama

  • Breaking Bad

Best Actress  – Drama

  • Robin Wright, House Of Cards

Best Actor   – Drama

  • Bryan Cranston, Breaking Bad

Best TV Series – Comedy

  • Brooklyn Nine-Nine

Best Actress  – Comedy

  • Amy Poehler, Parks & Recreation

Best Actor  – Comedy

  • Andy Samberg, Brooklyn Nine-Nine

Best TV Movie or Mini-Series

  • Behind The Candelabra

Best Actress  – Movie or Mini-Series

  • Elisabeth Moss, Top of the Lake

Best Actor  – Movie or Mini-Series

  • Michael Douglas, Behind the Candelabra

Best Supporting Actress

  • Jacqueline Bisset, Dancing on the Edge

Best Supporting Actor

  • Jon Voight, Ray Donovan

Über Johannes Marksteiner

Hauptberuflich: Radio-Redakteur und Sprecher Nebenberuflich: Passionierter Cineast
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  • Patrick

    Die Show war gut, die Auswahl der Preisträger schwankten zwischen hochverdient und absolut schwache Entscheidung. Insgesamt die enttäuschendste Verleihung seit Ewigkeiten in meinen Augen. Denke die Academy wird das aber bei den Oscars richten, man bedenke es haben "nur" um die 100 Kritiker der Fachpresse abgestimmt und die lieben ihre Stars. Sad, but true.

    Im Grunde kann man die Entscheidungen in 4 Kategorien zusammenfassen:

    FANTASTIC CHOICES

    Motion Picture – Drama: 12 Years a Slave
    Actor – Comedy/Musical: Leonardo DiCaprio
    Actress – Drama: Cate Blanchett
    Screenplay :(Her)
    Song: Ordinary Love – U2 (Mandela)

    DESCENT CHOICES

    Actor – Drama: Matthew McConaughey
    Actress – Comedy: Amy Adams
    Supp. Actor: Jared Leto
    Director: Alfonso Cuaron, auch wenn ich mir Steve McQueen gewünscht hätte.
    Score: All is lost

    TERRIBLE CHOICES
    supp. Actor: Aaron Paul not winning
    Supp. Actress: Jennifer Lawrence

    Die nächsten Wochen werden es richten, denke ich und "12 Years a Slave" wird wieder zum Frontrunner. Zumindest "Best Picture" sollte nahezu gesetzt sein nach gestern und dann wird er auch weitere Oscars erhalten. Ich glaube den Buzz für American Hustle noch nicht so recht und denke er wird bei den Oscars nicht soviel Zuspruch erhalten wie man jetzt annehmen könnte. LLaw allerdings könnte zur echten Bedrohung für Lupita werden, man bedenke aber die "Foreign Press" sind Starfuckers, wie man hier deutlich sieht! Ab und an siegte dann aber doch die Qualität, wie beim "besten Song".

    Interessanteste Szenarien sind für mich jedoch, der Gewinn von Matthew McConaughey und Leonardo DiCaprio, die jgesetz dem Fall, dass Leo am Donnerstag nominiert wird und davon gehe ich einfach mal aus, dass er in einer sehr guten Position ist den Oscars zu gewinnen. Siehe dazu auch mein Oscarartikel zu LEO weiter unten auf der Seite! Gewinnt Conaughey den SAG und den BAFTA ist es vorbei, gewinnt er nur den SAG, wirds interessant, gewinnt Chiwetel den SAG, dann ist Leo immer noch in einer guten Ausgangslage. So oder so, ist es ein Dreierrennen. Conaughey hat bei mir seit letztem Jahr deulich an Sympatien gewonnen, durch seine tolle Rollenauswahl (Body of Work), seine Rede gestern jedoch wasr gelinde gesagt fürn Arsch und dürfte an Sympatien gekostet haben. Unschlagbar ist er nicht, die physische Transformation wird ihm aber viele Stimmen bringen, das war klar und er befindet sich aufd em Höhepunkt seiner Karriere, doch auch Leo hat Karrierebestleistungskritiken und hat den Favoriten Bruce Dern wirklich geschlagen, was ihm deutlich Stimmen bringen wird und wie schon betont, wenn The Wolf of Wall Street einen Preis abräumen kann und soll, dann wird es LEO sein. Die Technics gehen an Gravity (plus Regie evtl.) und "12 Years" dürfte trotz allem noch der Frontrunner sein, es sei denn die Guilden pushen nun "American Hustle" to the Top! Aber O. Russell wird bei Regie und Drehbuch wohl erneut leer ausgehen und so glaube ich nicht an einen Triumph von AH.

    Aber nicht nur "12 Years" hat ne Schelte bekommen, auch "Gravity", denn der "beste Score" galt quasi auch gesetzt, aber "All is lost" hat hier überraschend triumphiert. Mich erinnert der Film und die Musik aber an eine dreiste "Life of Pi"-Kopie und ich denke nicht mal, dass der neben der "Tonarbeit" irgendwie am Donnerstag auf der Nominierungsliste stehen wird. Hab eben auch die komplette Musik durchgehört und war wenig beeindruckt. Ein echt schwaches Jahr für Komponisten!

    Bester Gewinn des Abends: Spike Jonze für "Her" – das sollte ihn zum Frontrunner für den Oscar machen, einzig alleine David O. Russell könte eine sentimentale Entscheidung werden, aber daran will ich nicht mehr glauben. Damals hat "Vergiß mein nicht!" auch mit nur 2 Nominierungen den Drehbuchpreis bekommen, die originellste Idee sollte siegen! Die Hoffnung stirbt zuletzt!

    • Dennis

      Erst mal "American Hustle" gucken, dann Jennifer Lawrence bewerten. 😉

      Ihre Auszeichnung als "Terrible Choice" zu titulieren, finde ich nicht besonders gerecht, wenn man jetzt mal nur auf die Performance der Dame schaut und nicht auf die Umstände, die dich vielleicht stören: Nämlich, dass sie momentan einen richtigen Hype erfährt mit nur 23 Jahren. Aus meiner Sicht kann sie den Oscar gerne wieder gewinnen. Ich fand sie saustark und ihre Darstellung hat mir tatsächlich sogar mehr zugesagt als die von Lupita N'yongo.

      • so durchschnittlich ich "American Hustle" auch fand, so großartig war dafür Lawrence. Wenn Waltz zwei Oscars haben darf, dann sie ebenfalls. Bin ganz bei dir Dennis wenn du sagst, dass die Performance stärker war als jene von Lupita. Da hab ich mir viel mehr erwartet.

        • Stefan T.

          Die hat aber noch 50 Jahre Zeit dazu und wird dann wohl vor allem deshalb wieder ausgezeichnet, weil die Academy auf Jagd nach Rekorden ist.

          • Dennis

            Und das ist genau diese Argumentation, die ich echt nicht mehr hören kann. Was hat eine geile Performance, die auszeichnungswürdig ist, damit zu tun, dass sie noch 50 Jahre Zeit hat??? Dann können wir es auch gleich sein lassen, jedes Jahr die beste Performance auszuzeichnen und gehen einfach gleich danach, wer schon am längsten im Geschäft ist und über die Jahre tolle Filme gemacht hat. Dieser Argumentation kann ich echt kein Gehör mehr schenken – und ich hasse "Overdue-Oscars". Morgan Freeman und Jeff Bridges würde ich ihre Trophäen zum Beispiel sofort wieder wegnehmen.

          • sie haben einen Oscar verdient – aber eben nicht für die Rollen, für die sie letztendlich ausgezeichnet wurden. Das ärgert mich auch sehr.

          • Dennis

            was anderes wollte ich damit auch nicht sagen 😉

          • Stefan T.

            Das Ding ist, dass ich den Film inzwischen gesehen habe und Lawrence nicht "auszeichnungswürdig" fand. Zumindest nicht, wenn ich sie mit dem vergleiche, was Oprah Winfrey, Sally Hawkins, June Squibb und (wahrscheinlich auch) Lupita Nyong'O und Julia Roberts vergleiche.

          • Stefan T.

            Ich meinte, wenn ich sie mit dem vergleiche, was die anderen Damen abgeliefert haben… Die Formulierung mit den 50 Jahren war eventuell etwas unglücklich gewählt.

    • Stefan T.

      Auch ich fand die Velriehung etwas seltsam dieses Jahr. Manche Sachen sind mir ebenfalls unverständlich geblieben. Hätte Blanchett nicht gewonnen, hätte ich sicherlich abgeschalten. 😀
      Ich persönlich glaube jedoch, dass besonders die Gewinner der Musik-Kategorien bei den Oscars nicht mal nominiert werden. Zwar hatte ich drauf getippt, aber der Sieg von "Ordindary Love" war genau dieser Starmania sowie dem kürzlichen Tod Mandelas zu verdanken, hatte also mit Qualität nicht allzu viel zu tun. Ach, und wo wir schon bei Starmania sind: Gleiches trifft auch auf Matthew MacConaughey in gewisser Weise zu. auch wenn ich nicht bestreite, dass er wirklich toll in "Dallas Buyers Club" gespielt hat.
      Für Leo hat es mich aber auch sehr gefreut, da scheinen wir uns alle einig zu sein.

      • Stefan T.

        …die Verleihung… meinte ich natürlich.

    • Melanie

      boah die rede vom matthew – so ein krasser unsympath!!! wahnsinn – aber da waten gestern einige neben der spur!!!

      • Stefan T.

        Ja, ich glaube, die Hälfte der Sieger und der Laudatoren hatte mehr als ein Promille im Blut. 😀

  • Paul

    Ich glaube auch, dass man das straucheln der Frontrunner (Gravity und 12 Years) nicht allzu ernst nehmen sollte. American Hustle hatte quasi in der Comedy-Sparte keine Konkurrenz, bei den Oscars dürfte er keine große Rolle spielen. Nur Jennifer Lawrence macht auch mir Sorgen.

    Spannend sind die Fragen: Wird Amy Adams anstelle von Streep am Donnerstag auf der Nominierungsliste stehen und kam der Buzz für DiCaprio noch rechtzeitig? Wenn ja, dann könnte das wirklich der "Gamechanger" sein! Spannend!

    • Melanie

      wenn meryl nicht nominiert wird, kotz ich!

      • Stefan T.

        Exakt! Ich auch! Sicherlich sind einige (traurigerweise) ermüdet, sie zu nominieren, aber ich glaube, dass das eine ihrer stärksten und vielschichtigsten Leistungen seit Langem ist. Zudem halte ich 3 – 4 Darstellernominierungen für "American Hustle" einfach für überzogen!

        • Dennis

          Ihre Darstellung ist schon sehr gut, ebenso wie die von Julia Roberts, die darstellerisch schon seit langer Zeit nicht mehr so gut war. Ändert aber letztendlich nichs an der Tatsache, dass der Film grottig ist – das könnte zumindest Meryl das Genick brechen.

          • Kai Krokowski

            Ich muss sagen, dass ich den Film gar nicht so grottig fand… Er hatte seine Drama-Momente, aber auch ne leicht unterschwellige Komik.. Und Meryl und Julia waren einfach phänomenal… Julia ist auch eigentlich LEAD wie Meryl…. Aber vermutlich hat Harvey sich gedacht, dass Meryl eh nix gewinnt (wäre schließlich der 4.) und Julia bessere Chancen hat in Supporting… Und auch wenn Lawrence gut war, fand ich Julia um längen besser…

          • Stefan T.

            @ Patrick: Grottig?! Das glaubst du doch wohl selber nicht. Hast du ihn schon gesehen oder richtest du dich wieder nach deinen imdb-Wertungen?

          • Dennis

            Ich bin nicht Patrick….und ja, ich hab den Film gesehen und fand ihn, bis auf die Darstellungen, grottig. Ich darf das!

          • Stefan T.

            Äh, pardon. Da bin ich wohl davon ausgegangen, dass so eine Äußerung nur von Patrick kommen kann! 😀
            Na, ich lasse mich überraschen!

  • Heiko

    Ich fand die Filmawards im Nachhinein egentlich alle spitze. Besonders für Leo und Cuarón hat es mich sehr gefreut! Und selbst mit JLaw kann ich leben. Muss aber mit einem Urteil noch warten bis ich sie gesehen habe. Laufen ja aber alle endlich in den nächsten Wochen an. 🙂
    Bleibt auf jeden Fall eine sehr spannende Awardseason.

    Ich war vielmehr bei den TV-Preisen geschockt. KEIN Aaron Paul, KEIN Michael J. Fox, KEINE Kerry Washington. Sorry, aber das ist gelinde gesagt ein Witz. Wobei ich Washington insofern einschränken muss, dass der Globe für Robin Wright auch absolut verdient ist. Aber wenn das Niveau jetzt nicht rapide sinkt (was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann), dann hätte es gereicht sie nächstes Jahr zusammnen mit Kevin Spacey auszuzeichnen (und sein Gewinn ist da schon jetzt so sicher wie das Amen in der Kirche! Bryan Cranston war absolut überfällig und mehr als nur verdient!)
    Und dann diese Liebe für dieses komische "Brooklyn 9-9". Die gezeigten Spots sahen für mich alle nur total uninteressant und megacheesy aus. Interessiert mich nicht die Bohne! Und für sowas bleiben "Modern Family" und "Parcs & Rec" auf der Strecke? Come on!

    Und ja, "Best Song" ist absolut verdient! Hätte es zwar auch Coldplay gegönnt, aber geht schon voll in Ordnung. Für mich Bonos und The Edge's bester Song seit "Hold Me, Thrill Me, Kiss Me, Kill Me" bzw. "Goldeneye"!

  • emmerich6

    Wirklich eine kuriose Verleihung dieses Jahr, die das Rennen aber weiter spannend macht. 12 years a slave sollte jedoch als BP gesetzt sein. Vor allem Hauptdarsteller wird sehr spannend. 3 Favoriten. Enttäuscht war ich beim Score. "All is lost" hatte ich nun wirklich nicht auf der Rechnung und finde ich jetzt auch nicht so überragend. Der Frontrunner war ja Gravity, dicht gefolgt von 12 years a Slave (dem ich es auch am meisten gegönnt hätte). Doch ich denke die Stimmen haben zwischen den beiden so gesplittet, dass All is Lost der lachende Dritte war. Bei den Oscars wirds sicher ein Zweikampf zwischen Gravity und 12 years a Slave.

    • Stefan T.

      Der Score von "12 Years A Slave" finde ich im Übrigen auch nicht überragend. Er klingt irgendwie sogar "zusammengeklaut", was eventuell auch den Stimmberechtigten aufgefallen sein dürfte.

  • da verweis ich sehr gerne auf meinen "12 Years a Slave" & "Captain Phillips" Score Artikel 😉 http://dieacademy.de/2013/12/14/original-score-ca