Meine Filmwoche: 01.01.2014 – 05.01.2014



Clive Barkers Midnight Meat Train – Mitternachtsfleischzug (OT: The Midnight Meat Train

Atmosphärischer Horrorfilm von Ryûhei Kitamura (Azumi – Die furchtlose Kriegerin) bei dem es saftig zur Sache geht und sich eher an die harten Fans des Genres und der Filme von Clive Barker richtet. Cooper gefällt in der Rolle des Fotografen der immer tiefer in die Abgründe der Stadt abtaucht, während Vinnie Jones stoisch seinen bösen Blick aufsetzt und vor allem für eine Sache zuständig ist: Metzeln.


USA – 2008 – 1 Std. 36 Min.
Regie: Ryûhei Kitamura
mit Bradley Cooper, Leslie Bibb, Brooke Shields, Roger Bart, Ted Raimi und Vinnie Jones
Genre: Horror


Numbers Station (OT: The Numbers Station)

Lauwarmer Thriller von der Stange der sich vor allem durch eines auszeichnet: Pure Langeweile. Cusack und Åkerman harmonieren kaum miteinander, die Dialoge sind dünner als dünn und wie schon gesagt: Von Spannung keine Spur. Ein paar nette Shots am Anfang und der Rest ist dann 08/15-Bunkerstimmung und stumpfes Hetzen durch dunkle Gänge.


Großbritanien – 2013 – 1 Std. 33 Min.
Regie: Kasper Barfoed
mit John Cusack, Malin Åkerman, Liam Cunningham, Richard Brake, Bryan Dick, Lucy Griffiths, Joey Ansah und Hannah Murray
Genre: Thriller


White House Down

Nach dem großartigen Anonymous besinnt sich Emmerich wieder auf seine Stärken: Das Weiße Haus den Erdboden gleichmachen. Oder besser ausgedrückt: Besetzen. Die Story ist zwar nicht besonders clever, aber doch besser ausgearbeitet als beim Stief-Zwilling Olympus Has Fallen. Im Gegensatz zu diesem bietet man auch die besseren Effekte, obwohl die gerade in den Außenaufnahmen so ihre Schwächen haben: Es wurde schließlich ausschließlich in Studios gedreht. Channing Tatum und Jamie Foxx machen auch nicht die schlechteste Figur und verbreiten mit ihrem Spiel doch eine Menge Freude, während auf der anderen Seite Jason Clarke und James Woods sichtlich Spaß an ihren Rollen haben. Solider Actionfilm der den Geist der 90er atmet. Da verzeihe ich auch die kleine Hommage an Der Patriot am Ende.


USA – 2013 – 2 Std. 12 Min.
Regie: Roland Emmerich
mit Channing Tatum, Jamie Foxx, Maggie Gyllenhaal, Jason Clarke, Richard Jenkins und James Woods
Genre: Action

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  • Patrick

    Gute Idee, die Kritiken solltest Du aber auch selbst verlinken, sonst kommt Heiko da ja gar nicht mehr mit und hey, Du bewertest ja auch wieder. 😉 Darfst gerne noch etwas strenger sein mit Deinen Wertungen, ansonsten TOP. 3 Filme pro Woche kann man durchaus auch schaffen.

    • Heiko

      Punkt 1: das mit dem einpflegen werd ich schon schaffen. Sofern Stephan nicht urplötzlich anfängt 20 Filme die Woche zu schaun. 😀

      Punkt 2: das mit den Wertungen ist mir schon bei Stephans letzten Kritiken aufgefallen. Finde ich persönlich auch sehr schön. 🙂
      Konnte aber auch voll und ganz verstehen, dass er die früher weggelassen hat. Zumal eh jeder sein eigenes Wertungssystem hat.
      Womit ich schon zu …

      Punkt 3 komme: Stephan soll bewerten wie es ihm passt! Nicht "strenger" oder "seichter". Ich kann es nämlich mittlerweile echt nicht mehr hören, dass Du allen Leuten Deine eigene Meinung oktroyieren willst! Wenn ich z.B. einem Film eine 8/10 gebe, dann ist das FÜR MICH eben so! Wenn Du das anders siehst, kein Ding. Aber dieses ständige Genöle, von wegen "das ist doch viel zu gut" oder "viel zu schlecht bewertet" oder "wie könnt ihr nur so hohe Punktzahlen vergeben" geht mir wie gesagt langsam gewaltig auf die Nüsse!
      Wie hieß es schon bei den alten Griechen? Jedem das Seine! 😉

      • Stefan T.

        Από το στόμα σου και στου Θεού τ'αυτί. 🙂