Alfonso Cuarón gewinnt den Directors Guild Award

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Alfonso Cuarón setzt seinen Siegeszug fort und hat neben dem Golden Globe nun auch den prestigeträchtigen Directors Guild Award gewonnen. Dieser Preis ist im Normalfall ein sicherer Indikator für den späteren “Besten Regisseur” bei der Oscar-Verleihung. Das dies nicht immer der Fall sein muss, hat man letztes Jahr gesehen, als Ben Affleck für “Argo” von der DGA ausgezeichnet wurde, letztendlich aber nicht einmal für einen Oscar nominiert wurde. Nachdem Cuarón aber unter den Nominierten zu finden ist, geht er nun auch am 2. März als Oscar-Favorit ins Rennen. Wobei natürlich gerade in diesem Jahr mit einem sehr engen und offenen Rennen zu rechnen ist.

Film-Kategorien:

Best Feature Film: Alfonso Cuarón, Gravity

Best Documentary: Jehane Noujaim, The Square

TV-Kategorien:

Best Movie/Miniseries: Steven Soderbergh, Behind the Candelabra

Best Drama Series: Vince Gilligan, Breaking Bad

Best Comedy Series: Beth McCarthy-Miller, 30 Rock, “Hogcock!/Last Lunch”

Best Reality Program: Neil P. Degroot, 72 Hours: The Lost Coast

Best Variety/Talk/News Special: Glenn Weiss, 67th Annual Tony Awards

Best Commercial: Martin De Thurah, Human Race for Acura

Über Johannes Marksteiner

Hauptberuflich: Radio-Redakteur und Sprecher Nebenberuflich: Passionierter Cineast
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  • Patrick

    Ich befürchte es leider mitlerweile auch! Wobei der Regiepreis noch in Ordnung geht, solange Film an "12 Years a Slave" geht. Ich wünsche mir mit McQueen den ersten schwarzen regisseur mit dem Regieoscar, weil sein Werk bei mir nachwirkt, während GRAVITY gut war, aber so lange Plansequenzen für mich nicht ausreichen, da das Drehbuch leider etwas hinkt und 90 Minuten für ein Sci-Film auch sehr kurz geraten ist und Cuaron mitd em "Schnittpreis" sich dann eh Oscarpreisträger nennen darf und ich bete,d ass McQueen nicht leer ausgehen wird. Gravity hat doch eh 5-6 Oscars sicher im Sack, ich fände 7-8 Oscars und nur 2 für "12 Years a Slave" wirklich sehr unangemessen verteilt, daher hoffe ich, dass es die BAFTAS (mal wieder) in die angemessenere Richtung lenken werden. Mit nem Split kann ich aber auch leben.

    • Stefan T.

      Wirst du wohl auch müssen! 😉

      • Patrick

        Solange GRAVITY nicht "Best Picture" gewinnt, kann ich damit durchaus leben. Die Regiearbeit war definitiv das beste an Gravity, neben den technischen Aspekten. Ich vertraue den BAFTAS! Glaube, die Academy wird sich da nicht verschließen können, wenn "12 Years a Slave" mit Film, Darsteller, Nebendarsteller, supp. Actress und Drehbuch nach Hause geht! Wäre toll, wenn Du das BAFTA-Tippspiel machen könntest. LG