La comédie romantique – un genre méconnu…, partie 10

RomCom - das verrkannte Genre


Keine Angst, dieser Artikel ist natürlich nicht auf Französisch verfasst. Das würde mein Sprachvermögen wohl doch an seine Grenzen führen.
Nach neun Artikeln mit ausschließlich englischsprachigen Produktionen, möchte ich mich allerdings in der heutigen Jubiläums-Ausgabe drei fantastischen Filmen aus unserem wunderschönen Nachbarland im Westen Europas widmen. Und natürlich wird traditionell auch wieder ein Film dabei sein, den man nicht unbedingt sehen muss.
In diesem Sinne: amusez-vous bien!

Der Klassiker:
Die fabelhafte Welt der Amélie (OT: Le fabuleux destin d’Amélie Poulain)


Die fabelhafte Welt der Amélie 1

Jean-Pierre Jeunet gehört definitiv zu den visuell kreativsten Regisseuren Frankreichs. Zudem hat er ein Faible für skurrile Charaktere und ungewöhnliche Inszenierungen, was er bereits mit seinem Debütfilm „Delicatessen“ eindrucksvoll unter Beweis stellte. Man kann ihn daher durchaus mit dem jungen Tim Burton vergleichen.
War Jeunet zunächst hauptsächlich im dramatischen, sowie dem Science-Ficion-Bereich zuhause, legte er 2001 mit „Die fabelhafte Welt der Amélie“ seine erste Komödie vor und sollte damit zugleich einen der großartigsten, wie erfolgreichsten französisch-sprachigen Filme aller Zeiten schaffen.

Die fabelhafte Welt der Amélie 2

Amélie Poulain wird in einem Vorort von Paris als Tochter eines Militärarztes und einer Lehrerin geboren und wächst aufgrund eines von ihrem Vater (Rufus) fälschlich diagnostizierten Herzfehlers abgeschottet von der Außenwelt auf. Zudem stirbt ihre Mutter früh unter kuriosen Umständen. Und so schafft sie sich ihre eigene kleine Traumwelt.
Als junge Frau (jetzt: Audrey Tautou) arbeitet Amélie im (real existierenden) „Café des 2 moulins“ im Pariser Bezirk Montmartre. Ihre Nachbarn sind der schroffe Gemüsehändler Collignon (Urbain Cancelier), dessen trotteliger wie liebenswerter Geselle Lucien (Jamel Debbouze), die früh verwitwete Madame Wallace (Yolande Moreau), sowie der an der Glasknochen-Krankheit leidende Maler Raymond Dufayel (Serge Merlin). Am Tag von Lady Dianas Tod entdeckt Amélie in ihrer Wohnung ein altes Schatzkästchen mit Kindheitserinnerungen eines Vormieters. Sie macht den Eigentümer ausfindig und beschließt fortan allen (freundlich gesonnenen) Menschen zu helfen. Bei ihren Streifzügen trifft Amélie auf den nicht minder kauzigen Nino Quincampoix (Star-Regisseur Mathieu Kassovitz), dessen Hobby es ist alte weggeworfene Automatenpassfotos zu sammeln. Sie verliebt sich Hals über Kopf in ihn, doch traut sich nicht ihn anzusprechen. Und so hilft sie weiter selbstlos ihren Mitmenschen (bzw. spielt dem bösartigen Collignon Streiche). Doch wer hilft Amélie bei der Liebe ihres Lebens?

Die fabelhaft Welt der Amélie 5

Jeunet liefert mit „Amélie“ eine der schönsten und warmherzigsten romantischen Komödien aller Zeiten ab, die in wirklich allen Belangen perfekt ist. Sie strotzt nur so vor genial abgedrehten Drehbucheinfällen, die das Prädikat romantisch wie keine zweite verdient. Daneben bietet sie ein wunderbares Setting (selten wurde Paris so charmant in Szene gesetzt und das soll für die „Stadt der Liebe“ schon was heißen) und natürlich eine mehr als grandiose Audrey Tautou, die ihrer Figur nicht nur Witz und Liebreiz, sondern auch eine gehörige Portion Wehmut verleiht. Audrey macht ihrer berühmten Namensvetterin damit definitiv alle Ehre, denn wohl nie zuvor, oder danach, ist eine bezauberndere Person als Amélie Poulain über die Leinwände geschwebt.
Doch nicht nur Tautou weiß zu überzeugen, der gesamte Cast harmoniert perfekt und die Chemie zwischen Kassovitz und ihr ist einfach nur magisch.

Die fabelhafte Welt der Amélie 4

Magisch ist übrigens das perfekte Stichwort, denn auch die sensationelle Kameraarbeit von Bruno Delbonnel, der hierfür seine erste von mittlerweile vier hochverdienten Oscar-Nominierungen erhielt, sowie der unkonventionelle Schnitt sind absolut herausragend.
Und last but not least muss man natürlich die unfassbar schöne Filmmusik von Yann Tiersen erwähnen, die für mich zu den besten und prägendsten aller Zeiten gehört.
Für mich ist bis heute auch nicht nachvollziehbar, weshalb dieser kleine Meilenstein des Kinos seinerzeit nicht den Oscar für den besten fremdsprachigen Film ergattert hat.

Wertung40

F 2001 – 2 Std. 02 Min.
Regie: Jean-Pierre Jeunet
mit: Audrey Tautou, Mathieu Kassovitz, Rufus, Serge Merlin, Clotilde Mollet, Jamel Debbouze, Claire Maurier, Dominique Pinon, Isabelle Nanty, Urbain Cancelier, Yolande Moreau, Maurice Bénichou, Flora Guiet & André Dussollier
Genre: romantische Komödie


Mein Highlight, No 1:
Mademoiselle Populaire (OT: Populaire)


Mademoiselle Populaire 4

Ich hatte mich ja bereits vor rund 2 ½ Jahren als großer Fan von Déborah François geoutet. Hatte sie sich zu Beginn ihrer Karriere noch verstärkt dem dramatischen Fach zugeneigt und hierfür bereits in jungen Jahren mehrere César-Nominierungen, sowie eine Auszeichnung erhalten, offenbarte sie in jüngster Zeit auch erstmals ihr ausgesprochenes komödiantisches Talent.
Mit „Mademoiselle Populaire” ist ihr dabei direkt eine der besten romantischen Komödien der letzten Jahre geglückt, die in bester Weise an die Screwball -Komödien mit Rock Hudson und Doris Day erinnert. Natürlich braucht es hierfür auch einen nicht minder tollen männlichen Gegenpart, der mit Romain Duris ebenfalls perfekt besetzt ist.

Mademoiselle Populaire 1

Wir schreiben das Jahr 1958. Die junge Rose Pamphyle (François) hat das eintönige Leben auf dem Land in der Basse-Normandie satt, wo sie bisher in Vaters Tante-Emma-Laden mitgeholfen hat. Sie möchte etwas aus ihrem Leben machen, weshalb sie sich auf eine Stelle als Sekretärin beim Versicherungsvertreter Louis Échard (Duris) in Lisieux bewirbt. Die Konkurrenz ist zwar groß und Rose kann auch nur mit zwei Fingern tippen, doch bekommt sie letztlich eine Anstellung auf Probe. Natürlich liegt das zum Teil an Roses apartem Erscheinungsbild, doch sie kann, trotz ihres „Adlersuchsystems“, auch verdammt schnell tippen, was Louis schwer beeindruckt. Allerdings ist Rose ansonsten eher ungeschickt, weshalb er sie auch wieder entlassen will. Er meldet sie jedoch zuvor bei der Regionalmeisterschaft im Schreibmaschine-Schnellschreiben an. Als Rose dort zwar relativ weit kommt, aber aufgrund ihrer beschränken Technik letztlich doch ausscheidet, packt ihn der Ehrgeiz. Er behält Rose als Sekretärin und bildet sie im Zehnfinger-Tippen aus, damit sie bei den nächsten Regionalmeisterschaften den Sieg schaffen kann. Louis steht nämlich selbst oft im Schatten seines erfolgreichen amerikanischen Freunds Bob Taylor (Shaun Benson), der ihm zudem seine Jugendliebe Marie (Bérénice Bejo) vor der Nase weggeschnappt hatte und projiziert nun all sein Wettkampfstreben auf Rose. Und tatsächlich: bei den nächsten Meisterschaften siegt Rose mit hauchdünnem Vorsprung und wird zur lokalen Berühmtheit. Doch als nächstes stehen die französischen Meisterschaften vor der Tür. …

Mademoiselle Populaire 3

In seinem Regiedebüt (!) lässt es Régis Roinsard gleich richtig krachen und liefert nicht nur eine sehr warmherzige romantische Komödie ab, sondern zugleich auch einen der wohl spannendsten Sportfilme der letzten Jahre.
Ja, ihr habt richtig gelesen: Sportfilm! Denn die gezeigten Maschine-Schnellschreib-Wettbewerbe, die es so ähnlich in den 1950er-Jahren tatsächlich weltweit gab, sind dank toller Schnitte und der meisterlichen Kameraarbeit von Oscarpreisträger Guillaume Schiffman extrem fesselnd; man fiebert mit wie bei einem Boxkampf.
Diese kongeniale Mischung der beiden Genres macht, neben den herrlich harmonierenden Hauptdarstellern, auch den besonderen Flair des Films aus.
Zudem sind die Ausstattung, sowie Kostüme, Maske und der Score von Robin Coudert & Emmanuel D’Orlando der reine Wahnsinn. Das sieht nicht nur aus wie ein Film aus den 50ern, er hört sich auch so an. Très fantastique!

Wertung40

F 2012 – 1 Std. 51 Min.
Regie: Régis Roinsard
mit: Romain Duris, Déborah François, Bérénice Bejo, Shaun Benson, Mélanie Bernier, Nicolas Bedos, Frédéric Pierrot, Féodor Atkine, Dominique Reymond , Eddy Mitchell & Miou-Miou
Genre: romantische Screwball-Komödie, Sportfilm


Mein Highlight, No 2:
Nathalie küsst (OT: La délicatesse)

Nathalie küsst 1

Der junge Sonnyboy François (Pio Marmaï) sieht ein hübsches Mädchen (Audrey Tautou) ein Café betreten und überlegt sich, ob er sie ansprechen soll. Er macht es abhängig von ihrer Bestellung, möchte sie etwas schnödes wie Kaffee lässt er es bleiben, doch verlangt sie etwas Außergewöhnlicheres wie beispielsweise einen Pfirsichsaft spricht er sie an. Sie verlangt einen Pfirsichsaft. Kurz darauf verlassen die Beiden das Café und küssen sich davor. Doch die Szene war nur gestellt. Denn jedes Jahr spielen François und seine Freundin Nathalie ihr Kennenlernen am Ort des Geschehens nach.
Ihr Leben könnte nicht besser verlaufen. Bald heiraten sie sogar und Nathalie ergattert einen tollen neuen Job. Doch dann, drei Jahre später, wird die Idylle jäh zerrissen. François stirbt bei einem Unfall. Nathalie, am Boden zerstört, igelt sich zuerst ein und stürzt sich dann bald voll in die Arbeit. Erneut drei Jahre später wird Nathalie zur Abteilungsleiterin befördert. Beruflich ist sie auf dem Höhepunkt, doch den Schmerz über den Verlust ihres Mannes hat sie noch nicht verwunden.
Doch dann eines Tages, küsst sie aus heiterem Himmel, wie neben sich stehend, einen Kollegen aus ihrem Team, den Schweden Markus (François Damiens), etwas untersetzt mit ungepflegtem Bart und Halbglatze, aber sehr sympathisch. Markus versteht die Welt nicht mehr und verliebt sich auf der Stelle in seine neue Chefin. Doch Nathalie kann bzw. will sich am nächsten Tag nicht mehr so recht an den Kuss erinnern, zudem hat es auch ihr Vorgesetzter auf sie abgesehen. …

Nathalie küsst 4

David Foenkinos schrieb das Drehbuch zu „Nathalie küsst“ nach seinem eigenen Roman und inszenierte ihn auch zusammen mit seinem Bruder Stéphane als Regisseur.
Nichtsdestotrotz hatte ich bei diesem Film lange Zeit, ungefähr die ersten 30 Minuten, ein ganz mieses Gefühl und ihn schon im Geiste abgehakt. In dieser Phase hat mich nur die Club-Szene, in der Nathalie ihrer Trauer zu „Frankys Princess“ von Emilie Simon (seitdem auch ein neues Lieblingslied von mir!) freien lauf lässt, zutiefst berührt. Der Plot bis dahin wurde mir leider zu schnell abgefertigt und auch zu kühl inszeniert, so dass man sich kaum mit den bis dato eingeführten Figuren identifizieren kann.

Nathalie küsst 3

Doch mit der titelgebenden Szene des, auf den ersten Blick doof klingenden, deutschen Verleihtitels und besonders dem damit verbundenen Auftreten von François Damien, der zuletzt mit „Verstehen Sie die Béliers“ seinen bisher größten Erfolg feiern konnte, macht der Film eine komplette 180°-Kehre. Und so entfaltet sich in den verbleibenden rund 75 Minuten eine wunderbar warmherzige Liebeskomödie, die auch nun entsprechend langsamer erzählt wird und somit den Figuren mehr Tiefe verleiht.
Wäre der wirklich ärgerliche Anfangsteil nicht gewesen, wäre die Wertung sogar noch höher ausgefallen. Vielleicht muss man sich den Film aber auch erst noch ein zweites Mal anschauen, damit er funktioniert. Ansonsten heißt es unbedingt das erste Drittel des Films durchhalten, man wird danach auf jeden Fall belohnt!

Wertung40

F 2011 – 1 Std. 48 Min.
Regie: David Foenkinos & Stéphane Foenkinos
mit: Audrey Tautou, François Damiens, Bruno Todeschini, Mélanie Bernier, Joséphine de Meaux, Pio Marmaï, Monique Chaumette, Marc Citti & Audrey Fleurot
Genre: romantische Komödie


Finger weg!
Love is in the Air (2005) (OT: Ma vie en l’air)


Love is in the air 2

Yann Kerbec (Vincent Elbaz) wurde an Bord eines Flugzeuges geboren, weshalb er sein Leben lang Freiflüge bei dieser Airline genießt. Dumm nur, dass er an starker Flugangst leidet und daher seit seiner Geburt nie mehr ein Flugzeug von innen gesehen hat. Denn seine Mutter verstarb noch an Bord der Maschine aufgrund Komplikationen während seiner Geburt.
Mit Anfang zwanzig lernt er auf einer Geburtstagsfeier, zu der er von seinem besten Freund, dem Taugenichts Ludo (Gilles Lellouche) mitgeschleppt wird, die hübsche Charlotte (Elsa Kikoïne) kennen. Sie werden ein Paar, doch bereits wenige Wochen später bricht Charlotte zu einem Au-Pair-Aufenthalt nach Australien auf. Yann, der sich erstmals in seinem Leben ernsthaft verliebt hat, verspricht ihr sie dort zu besuchen. Doch die Flugangst ist stärker. Und so trennen sich die Wege der Beiden und Yann liebt sich in den kommenden Jahren durch halb Paris, kann Charlotte dabei jedoch nie vergessen.
Zehn Jahre später arbeitet er als Sicherheitsingenieur in einem Flugsimulator für besagtes Flugunternehmen, während sich Ludo in seiner Wohnung eingenistet hat und sich den Tag mit kiffen vertreibt.
Eines Tages zieht die hübsche Alice (Marion Cotillard) in die Nachbarwohnung nebenan. Yann und Alice werden Freunde. Beide sind in jeweils in anderen Beziehungen, zudem hatten Yann und Ludo nach einer schlechten Erfahrung vereinbart, nichts mehr mit Nachbarinnen anzufangen. Dennoch kommen sich Alice und Yann mit der Zeit näher und es scheint sich zwischen ihnen mehr zu entwickeln. Da erfährt Yann von Ludo, dass er Charlotte wieder getroffen hat. …

Love is in the air 4

Die Grundidee von „Love is in the Air“ (übrigens nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen „deutschen“ Titel von „Amour & turbulences“ aus dem Jahr 2013), ist wie so oft gar nicht mal so übel und fairerweise muss man sagen, dass es auch kein totaler Rohrkrepierer geworden ist. Dennoch ärgerlich, da allein schon aufgrund der Besetzung mehr drin gewesen wäre. Regisseur und Autor Rémi Bezançon schafft es aber leider nicht mehr als eine 08/15-RomCom auf die Beine zu stellen. Dass er es besser kann, hat er wenige Jahre später mit dem wunderbaren “C’est la vie – So sind wir, so ist das Leben” bewiesen.
Die meisten Charaktere haben zu wenig Tiefgang, besonders die beiden männlichen Protagonisten. Lellouche macht seine Sache als abgeranzter Versager zwar durchaus gut, er wurde für diese Rolle auch für einen César nominiert, dennoch erinnert er oftmals an eine flache Kopie von Rhys Ifans kongenialem Spike aus „Notting Hill“. Und Elbaz agiert auch den gesamten Film über auf Sparflamme. Insgesamt wirken die meisten Figuren wie Abziehbilder aus klassischen Mainstream-Romanzen. Und viele der Gags ebenfalls. So sind insbesondere die Trainingssequenzen im Flugsimulator voll mit unglaubhaften Charakteren, durch die man nach der Sichtung des Films tatsächlich selbst Flugangst bekommen kann, wenn das reales Flugpersonal darstellen soll. Und bei der Szene mit dem Briefkasten konnte ich auch nur den Kopf schütteln. Til Schweiger hätte dies wohl nicht “besser” inszenieren können.
Die Einzige, die den Film in der Tat vor dem Absturz bewahrt, um mal in der Sprache des Films zu bleiben, ist Cotillard. Ohne ihre geerdete Darstellung der liebenswerten Nachbarin müsste man wohl noch einen ganzen weiteren Punkt abziehen.

Wertung40

F – 2005 – 1 Std. 43 Min.
Regie: Rémi Bezançon
mit: Vincent Elbaz, Gilles Lellouche, Marion Cotillard, Elsa Kikoïne, Didier Bezace, Tom Novembre, Cécile Cassel, Philippe Nahon & Marie Rivière
Genre: romantische Komödie

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  • Patrick

    Jeder Artikel sollte mit einem Kompliment über der großartigen Marion Cottilard enden! ;-)))
    Nur schade, dass der Film Dir nicht sonderlich zugesagt hat, so wird es natürlich umso schwerer sich für diesen zu motivieren. Dafür klingen die anderen beiden Filme, neben Amelie, den man tatsächlich schon als Klassiker bezeichnen kann, recht vielversprechend. Das Du Dich den französischen RomComs gewidmet hast bzw. vielleicht ja noch mehr widmen wirst, erfreut mich zusätzlich, bin ich im allgemeinen immer mehr an ausländischen Produktionen interessiert.
    Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass die fremdsprachigen Filme bei den Oscars bzw., diejenigen welche zu Unrecht und Zu Hauf übergangen wurden in der Regel die englischsprachigen Best Picture-Nominierten locker toppen und mir daher auch wieder wünschen würde, wieder mehr fremdsprachige Darstellungen unter den Top 5 zu finden, wie es in den 2000ern vermehrt aufgetreten ist, es nach Cottilards Sieg aber wieder etwas vernachlässigt wurde. Mir egal ob die amerikanische Academy da etwas von "hat" oder nicht. Wenn man ein internationaler Filmpreis sein will, soll man sich auch so Verhalten und dementsprechend nominieren! 😉

    • Heiko

      Danke, ich werde wohl irgendwann auch wieder eine Runde mit nicht-englischsprachigen Produktionen angehen. Die voraussichtlich nächsten zwei Artikel werden aber erst mal wieder aus amerianischen bzw, englischen Produktionen bestehen. 😉
      Ich würde auch gerne mal ein Deutschland-Spezial machen, allerdings siehts da bei Klassikern und Highlights eher mau aus. Und drei mal "Finger weg" kann ich ja auch nicht bringen. 😀

      Ansonsten gilt natürlich wie immer, nur weil ich einen Film schlecht finde, musst Du ihn nicht zwangsläufig ebenfalls mies finden. Andersherum war das ja auch schon mehrfach der Fall. 😉
      Einfach selbst eine Meinung bilden. Ich gehe zwar mit möglichst objektiven Kriterien an jede Kritik, letztlich ist es aber doch nur eine subjektive Meinung unter vielen.
      Übrigens etwas, was Du Dir auch hin und wieder mal bewusst machen solltest. Sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen. 😉