Aktuelle Kinofilme in der Kurzkritik (Sept. 2015)

EverFack Ju Göhte 2

Dieses Mal habe ich wieder 5 aktuelle Kinofilme für Euch die gerne diskutiert werden dürfen. Vor allem vor “Fack Ju Göhte 2” muss gewarnt werden! War der 1. Teil noch charmanter als sein Ruf, ist die Fortsetzung mehr als Ärgerlich und trotzdem der erfolgreichste Kinostart in Deutschland in diesem Jahr!

Dann hätte ich noch 2x Jake Gyllenhaal im Angebot, einmal mit seiner Knock-Out-Performance in “Southpaw” und einmal in der Neuvorstellung “Everest”, der erst nächsten Donnerstag ins Kino kommt, ich aber vorab schon einmal in der Sneak erblicken durfte!

Zu guter Letzt zwei Filme die schon ein paar Wochen im Kino auf den Buckel haben, die aber sehr zu empfehlen sind: “Codename U.N.C.L.E.” und Marvels “Ant-Man”. Kommentare wie immer erwünscht! 😉

Uncel.Everest.Southpaw

Marvel’s Ant-Man. Photo Credit: Zade Rosenthal. © Marvel 2014

Ant-Man

Der Wissenschaftler Dr. Henry Pim (Oscarpreisträger: Michael Douglas) hat ein Serum entwickelt, mit dem rapides Schrumpfen auf Ameisengröße wie schnelles Wachstum bewirken kann. Um diese Kräfte zu kontrollieren, entwickelt er einen Helm, mit dem er seine Größe verändern kann. Wegen seines zunehmenden Alters weist er den Meisterdieb Scott Lang (Paul Rudd) in die Kunst seines Anzugs ein und auch der erste Bösewicht will bezwungen werden…

Ich bin nicht der größte Marvel- bzw. Superheldenfan und fand den letzten Superman, sowie den 2. Avengers-Film recht grottig und kann auch mit den Iron-Man-Verfilmungen nicht sonderlich viel abgewinnen. Neben Thor hat sich aber nun Ant-Man eingereiht, die mir beide überraschend gut gefallen haben. Hier wird kreative Action mit gutem Wortwitz und sympatischen Darstellern gepaart, so dass am Ende ein gelungenes Abenteuer entstanden ist, welches gehörig Sympathien für die kleinen Krabbler weckt.

D 1991 - 92 Minuten Regie: Peter Timm Genre: Komödie Darsteller: Wolfgang Stumph, Claudia Schmutzler, Marie Gruber, Dieter Hildebrandt, Ottfried Fischer, Diether Krebs, Konstantin Wecker, Billie Zöckler, Barbara Valentin, André Eisermann
USA 2015 – 117 Minuten
Regie: Peyton Reed
Genre: Action, Adventure
Darsteller: Paul Rudd, Michael Douglas, Corey Stoll, Michael Pena, Judy Greer, Evangeline Lilly, Bobby Carnavale, David Datmalchian, Anthony Mackie, John Slattery

 

Codename U.N.C.L.E.
Codename U.N.C.L.E. Alicia Vikander, Armie Hammer, Henry Cavill © Warner

Codename U.N.C.L.E. (OT: The Man from U.N.C.L.E.)

Der CIA-Agent Napoleon Solo (Henry Cavill) und KGB-Mann Kuryakin (Armie Hammer) verkörpern die beiden großen Mächte USA bzw. Sowjetunion während des Kaltes Krieges, 1963. Bezüglich einer internationalen Verbrecherorganisation, die mithilfe von Atom-Waffen das Gleichgewicht zwischen den Super-Mächten ins Wanken bringen möchte, sind nun beide „Parteien“ gezwungen miteinanderzuarbeiten und haben als Anhaltspunkt nur die Tochter (Alicia Vikander) eines entführten deutschsprachigen Wissenschaftlers, um sich in die geheime Organisation einzuschleusen…

Gut, der Plot und die Figurenkonstellation klingt nicht neu und bei Henry Cavill könnte man nach dem Superman-Reboot-Desaster seinen darstellerischen Qualitäten skeptisch gegenüber sein, doch dieser überrascht ebenso wie Armie Hammer (Social Network, J. Edgar) mit einer äußerst galanten Darbietung. Darstellerisches Highlight ist aber die Newcomerin Alicia Vikander, die dieses Jahr ihren Durchbruch in Hollywood feiert und bis dato nur vom dänischen oscarnominierten Drama „Die Königin und der Leibarzt“ bzw. der letzten „Anna Karenina“-Verfilmung mit Keira Knightley und Jude Law in den Hauptrollen bekannt sein dürfte und gekonnt die eher flach geschriebene Rolle mehr als gewinnbringend ausfüllt. Inszenatorisch ist der Film im Retro-Sixties-Look unglaublich charmant und sehr kurzweilig. Zudem wurde Original Filmmaterial mit einem fantastischen Soundtrack aus der damaligen Zeit eingefügt, so dass man sich bei dieser Agentenkomödie perfekt in die Zeit zurückversetzt gefühlt hat.

Regisseur Guy Richie hat zur alten Stärke zurückgefunden, nur schade, dass der Film global wohl nicht genügend eingespielt hat, dass eine Fortsetzung sich in Planung befände – diese hätte ich mir auf jeden Fall angeschaut. Wer die alten Bond-Filme liebt wird hier auf den Fall seine Freude haben!

ES / F / IT / USA 2001 - 101 Minuten Regie: Alejandro Amenábar Genre: Pychothriller / Mystery / Drama Darsteller: Nicole Kidman, Alakina Mann, James Bentley, Fionnula Flanagan, Eric Sykes, Elaine Cassidy, Christopher Eccleston, Alexander Vince, Keith Allen, Michelle Fairley, Renée Asherson
USA 2015 – 116 Minuten
Regie: Guy Richie
Genre: Action, Comedy
Darsteller: Henry Cavill, Armie Hammer, Alicia Vikander, Elizabeth Debicki, Sylvester Groth, Hugh Grant

 

Everest
Everest. Copyright © Universal Pictures

Everest

Zwei Bergsteigertruppen wollen den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest mit 8848 Metern, zu erklimmen. Der Herausforderung sind nur den besten Bergsteigern gewappnet, fordert der Aufstieg trotz monate- oder gar jahrelanger Vorbereitungen zahlreiche Todesopfer. Trotz der Todesfälle übt das Erklimmen des Gipfels, welches auch als Dach der Welt bezeichnet wird, einen starken Reiz aus, auch zu den Mutigsten zu gehören, die sich dieser Expedition gestellt haben…

Die Geschichte um das Unglück aus dem Jahre 1996 wurde ohne großen Spannungsbogen inszeniert, welches man als Manko als auch als Gewinn sehen kann, denn Regisseur Baltasar Kormákur verzichtet auf klassische Rollenbilder und stattet nahezu alle Charaktere denselben Anteil an Sympathien zu und ist damit recht unparteiisch. Zudem verzichtet er auf übertriebenen Heroismus und Kitsch, sorgt aber im Umkehrschluss auch dafür, dass man emotional nicht so mitfiebern konnte, wie man es bei dieser Thematik hätte sein können. Einige beeindruckende Momente gibt es durchaus, doch wurde das Potential bei weitem nicht erschöpft, meiner Meinung nach!

Trotzdem ist ein grundsolider mit Hollywood-Stars übersäter Film entstanden, der darstellerisch, sowie visuell überzeugt. Angenehm zudem der geringe Anteil von CGI und auch der Score von Oscarpreisträger Dario Marianelli (Abbitte) weiß zu gefallen.

GB / USA 1971 - 131 Minuten Regie: Stanley Kubrick Genre: Kriminalfilm / Drama / Thriller / Science-Fiction Darsteller: Malcolm McDowell, Patrick Magee, Adrienne Corri, Michael Bates, Warren Clarke, James Marcus, Michael Tarn, Carl Duering, Paul Farrell, Sheila Raynor, David Prowse
USA 2015 – 121 Minuten
Regie: Baltasar Kormákur
Genre: Adventure, Drama
Darsteller: Jason Clarke, Josh Brolin, Jake Gyllenhaal, Emily Watson, John Hawkes, Robin Wright, Sam Worthington, Keira Knightley, Elizabeth Debicki, Naoko Mori

 

Fack Ju Göhte 2
Fack Ju Göhte 2. Copyright © 2015 Constantin Film Verleih GmbH

Fack Ju Göhte 2

Mit einer Klassenfahrt nach Thailand will Direktorin Gerster (Katja Riemann) dem Schillergymnasium Konkurrenz machen und den Ruf der Goehte-Gesamtschule verbessern und wie der Zufall so will, hat Lisi Schnabelstedt (Karoline Herfurth) das Kuscheltier mit den versteckten Diamanten (Ja nee, is klar!) von Zeki Müller (Elyas M´Barek) auf eben diese Reise gestiftet, so dass Zeki sich genötigt sieht, mit seine Brut, angeführt von Chantal (Jella Haase), Danger (Max von der Groeben) und Zeynep (Gizem Emre) nach Thailand zu begleiten…

Nach dem Fack Ju Göhte vor 2 Jahren, satte 7 Millionen Besucher ins Kino lockte, war eine Fortsetzung obligatorisch. Leider kann das Sequel zu dem doch überraschend sympathischen Erstling nicht im Geringsten das Wasser reichen. Von der hanebüchenen Grundstory, über die überflüssigen Nebenstränge, wie den Kampf um eine internationale Partnerschaft, über die vermehrte Action und den schlecht getimten Gags, zeigt sich der deutsche Film hier leider wieder einmal von seiner schlechtesten Seite. Die Schüler sind nur noch Klischees ihrer Selbst, völlig überzogen und größtenteils sehr unlustig. Ein Proll-Witz reiht sich an den Nächsten, Integrations-Schüler mit Handicap verkommen zu One-Linern und M´Barek muss des Öfteren die inhaltliche Leere mit vollem Körpereinsatz versuchen zu kompensieren, welches in unserer Kinoreihe nur Kopfschütteln verursacht hat.

Einzig allein Chantal-Darstellerin Jella Haase kann einige gezielte Gags landen, liegt aber weit unter ihrer Form im ersten Teil. Die übrigen Darsteller versuchen sich gegenseitig darstellerisch zu unterbieten: Uschi Glas kurzer Auftritt ist mehr als peinlich, Max von der Groeben beweist, dass er außer „nett“ aussehen darstellerisch eine Nullnummer ist, M´Barek wirkt immer unsympatischer und Karoline Herfurth war schon in Teil 1 der schwächste Part und liefert hier ihre schlechteste Leistung ihrer Karriere ab! Bleibt nur zu hoffen, dass sich schnell herumspricht, dass der Film lediglich ein schlechter Aufguss ist und an der Kinokasse nicht die gewünschten Zahlen schreibt, damit uns ein dritter Teil erspart bleibt. Hoffnung habe ich aber nach dem fulminanten Start nicht wirklich! Armes Deutschland!

USA / D 2009 - 95 Minuten Regie: Gregor Jordan Genre: Thriller / Erotikdrama Darsteller: Billy Bob Thornton, Kim Basinger, Mickey Rourke, Winona Ryder, Jon Foster, Amber Heard, Rhys Ifans, Chris Isaak, Austin Nichols, Lou Taylor Pucci, Mel Raido
D 2015 – 115 Minuten
Regie: Bora Dagtekin
Genre: Comedy
Darsteller: Elyas M´Barek, Karoline Herfurth, Jella Haase, Max von der Groeben, Katja Riemann, Volker Bruch, Alwara Höfels, Uschi Glas, Gizem Emre, Jana Pallaske

 

Southpaw
Southpaw. Jake Gyllenhaal. Forest Whitaker Copyright © Weinstein Company

Southpaw

Der aus einfachen Verhältnissen stammende Boxer Billy Hope (Jake Gyllenhaal) ist an der Spitze der Boxelite angelangt, so dass er sich, seiner Frau Maureen (Rachel Mcadams) und seiner Tochter Leila (Oona Laurence) ein wohlhabendes Leben bieten kann, bis zu dem Zeitpunkt als nach einem Charity-Event bei einem Handgemenge Maureen tödlich verletzt wird und sich die Abwärtsspirale unaufhaltsam dreht. Er verliert seine Kämpfe, Sponsoren und hat sich in seiner Trauer nur noch selten im Griff, so dass er nicht nur vor dem finanziellen Ruin steht, sondern auch droht sein Sorgerecht für Leila zu verlieren…

Trotz des vorhersehbaren Plots und Drehbuchschwächen im Mittelteil ist SOUTHPAW schon allein wegen Jake Gyllenhaals meisterhaften Performance mehr als sehenswert. Nachdem er vor nicht einmal einem Jahr seine Karrierebestleistung als lüsterner Sensationsreporter Louis Bloom abgeliefert hat und damit hauchdünn an seiner 2. Oscarnominierung (nach Brokeback Mountain) vorbeigeschrammt ist, beweist er einmal mehr, dass er sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere befindet. Nicht nur seine körperliche Vorbereitung, gar Transformation vom abgemagerten Erscheinungsbild in „Nightcrawler” zum Muskelbepackten Boxer ist mehr als preiswürdig, sondern ist sein Schauspiel in jeder Szene auf den Punkt, absolut authentisch und völlig mitreißend. Besonders stark ist Gyllenhaal im Zusammenspiel mit seinem späteren Mentor Titus „Tick“ Willis, der ihn wieder zum Comeback verhelfen soll.

Wäre Gyllenhaal weiblich und hätte zudem Eastwood Regie geführt, würde sich die Frage mit dem Oscars gar nicht stellen. Leider ist dem nicht so, so dass ich gelichermaßen traurig, beinahe wütend auf die kommende Awardsaison blicken muss, wo er wohl keine Berücksichtigung finden wird – ebenso Whitaker – verstehe das wer will! Natürlich ist die Geschichte um Aufstieg und Fall nicht neu und der Film hat etwas Leerlauf im Mittelteil, aber waren „The Iron Lady“ oder „Still Alice“ durchweg gute Filme? Nein! Und dennoch hagelte es Preise und bescherte Meryl Streep und Julianne Moore  Oscars und diese Ehre hat Gyllenhaal schon längst verdient!

Neben den überragenden Leistungen der eben genannten Darsteller, wobei auch die Leistung von Oona Laurence positiv zu nennen ist, sind es vor allem die Boxkämpfe, die die Intensität des Films ausmachen. Da lässt Regisseur Antoine Fuqua (Training Day, The Equalizer) ordentlich Blut spritzen und kreiert tolle Kameraeinstellungen, inmitten von wütenden Songs von Eminem. Trotz kleiner Drehbuchschwächen eine klare Empfehlung meinerseits!

D 1991 - 92 Minuten Regie: Peter Timm Genre: Komödie Darsteller: Wolfgang Stumph, Claudia Schmutzler, Marie Gruber, Dieter Hildebrandt, Ottfried Fischer, Diether Krebs, Konstantin Wecker, Billie Zöckler, Barbara Valentin, André Eisermann
USA – 124 Minuten
Regie: Antoine Fuqua
Genre: Sport, Drama
Darsteller: Jake Gyllenhaal, Forest Whitaker, Oona Laurence, Rachel McAdams, Noomi Harris, Skylan Brooks, Miguel Gomez, 50 Cent
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  • kaik

    Fack Ju Göhte 2 fand ich richtig unterhaltsam. Ich frage mich echt, warum ich damals dem ersten Teil so wenig abgewinnen konnte – ich gebe ihm nochmal eine Chance. Aber hier war m:E. alles stimmig und konsequent lustig – auch emotionale Szenen wurden nicht mit Brecheisenmitgefühl inszeniert, sondern die Gags hatten Priorität; und waren schön respektlos. 7/10 von mir… und gebt Jella Haase endlich den Filmpreis.

    Southpaw – puh, wäre der Film nicht so eine 08/15-Stangenware; das versaut Gyllenhaal die Nominierung. 5/10 von mir – für Gyllenhaal. Wer hat sich übrigens auch so sehr wie ich gewünscht, dass er die Tochter an die Wand klatscht? Grausig.

    • Patrick

      Überall kommt die Tochter darstellerisch gut weg, auch bei mir im Kino bei Kollegen fand die großen Anklang, im Gegensatz zu Fack Ju Göhte 2, den nahezu alle Mitarbeiter richtig besch**** fanden. Aber bin gespannt wer sich noch so zu Wort meldet! Bin ein wenig schockiert, dass Du Dich so blenden lassen hast von den Pseudo-Emotionalen Szenen bzw. den schwach geschriebenen platten Gags, da dreht sich doch jeder Billy Wilder im Grabe rum. ;-P Ihn zudem höher als Southpaw zu werten ist zudem eine geschmacklicher Schlag in die Magengrube für mich, auch wenn man sagt, dass sich über Geschmack nicht streiten lässt, dass hab ich so nicht erwartet von Dir. ;-)))

      • kaik

        Ich fand, die Gags hatten eine gute Trefferquote. Und – wie oben beschrieben – der Film hatte ja keine pseudo-emotionalen Szenen, das ist super, dass er konsequent bleibt.

        Apropos Trefferquote – die gabs bei Southpaw nur bei den Kämpfen.

        Und natürlich werte ich die verschiedenen. FJG2 ist im Genre Komödie und – für mich – unterhaltsam. Southpaw ist im Genre Sportdrama und da – für mich – ein richtig Schwaches. Fehlte nur der "Rocky 5"-Schriftzug; nein, Scherz, so schlimm war es natürlich nicht. Aber ich dachte die ganze Zeit: "Dieses 08/15-Drehbuch ist eine absolute Frechheit!" Ohne Gyllenhaal wäre der Film doch nie ins Kino gekommen.

      • kaik

        Zu Billy Wilder: Deswegen haben sie ja einen zweiten Teil gemacht, jetzt liegt er wieder richtig.

    • Patrick

      Southpaw bei imdb. 7,6/10 bei 53.195 Usern und bei Moviepilot 7,2/10

      Fack Ju Göhte 2 6,3/10 bei imdb. bei gerade mal 937 Usern und bei Moviepilot 6,0/10.

      Finde ich liege da bei Southpaw mit 7,5/10 und Fack Ju Göhte 2,5/10 schon ganz gut! ;-PPP

      • kaik

        Kein schlechter Film schafft es, ein Publikmunsmassenmagnet zu werden; kein schlechter Film hat das jemals geschafft, nenn mir ein Beispiel.
        Ich rede von Massenmagnet – also 6 Millonen Zuschauer in Deutschalnd aufwärts.

        Z.B. Honig im Kopf, auch wenn er mir gar nicht gefallen hat, so ist an ihm "als Film" nichts auszussetzen. Drehbuch, Dramaturgie, Machart stimmen; traf mich halt 0. Bei dir war es halt. FJG2.

        • Patrick

          Bei Forsetzungen passiert das doch oft! Die Massen stürmen in den ersten 2-3 Wochen rein und sind dann oft enttäuscht, drin waren sie aber dnan trotzdem. Fack Ju Göhte 2 bildet da keine Ausnahme, der 2. Star Wars der neuen Reihe, Der Hobbit hatte auch immer um die 6 Mio. Besuher pro Teil und so richtig zufreiden war irgendwie keiner mit der Reihe. Da gibts icher noch viele Beispiele, fand auch Shrek 2 eine Enttäuschungen, hab mich wohl von dem beknakcten gestiefeltem kater nicht blenden lassen. Fand den mega unlustig, war trotzdem ein Erfolg.

          • kaik

            ich hätte schreiben müssen: nenn mir mal objektiv ein beispiel.

            keiner war zufrieden – danke für diese empirische untersuchung.
            und das sperma von arbeitgebern schmeckt schlecht, das ergab eine mündliche umfrage unter 100 sekretärinnen.

            shrek 2 war geil.

  • kaik

    Mit Everest triffst du den Berg auf den Kopf. War ihn gestern gucken und man fühlt so gar nicht mit, weil der Film eher dokumentiert. Fand die Herangehensweise nicht gelungen. Die Effekte natürlich top, darstellerisch solide. 7/10 von mir. Ton, Score und Effekte sollten nominiert werden.

    • Patrick

      Juchuu absoluter Gleichklang! 😉 Geht doch! ^^