Love, Simon

© Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Simon (Nick Robinson)  ist 17 Jahre und ungeoutet. Er schämt sich nicht für seine Sexualität, aber er scheut Veränderungen und seine Freunde und Eltern könnten vielleicht doch anders reagieren als erwartet. Allein einem geheimen E-Mail-Freund namens Blue wagt er sein Geheimnis anzuvertrauen und sich zu öffnen. Gegenseitig unterstützen sie sich bei der Selbstfindung und wachsen immer näher zusammen, obwohl sie sich noch nie begegnet sind. Als er vergisst sich in der Bibliothek ordnungsgemäß vom Rechner abzumelden liest der Außenseiter Martin seine letzten Mails und droht damit ihn auffliegen zu lassen, wenn dieser ihm nicht hilft bei seiner Freundin Abby zu landen. Wird Simon sich auf diese Erpressung einlassen, auch um die aufkeimenden Gefühle zwischen ihm und Blue nicht zu gefähren? Lesen fortsetzen

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Meine Golden Globe- und Oscarvergabe 2004/2005

MEINE GOLDEN GLOBE-NOMINIERTEN und PREISTRÄGER

Diese Oscarsaison ist für mich definitiv einer der Stärkeren. Der große Kritikerliebling war „Sideways“, doch spätestens nach den Golden Globes hieß das Rennen „Aviator“ gegen „Million Dollar Baby“ mit bekanntem Ausgang. Ich halte „Million Dollar Baby“ von den Beiden definitiv auch für den besseren Film, auch wenn „Aviator“ produktionstechnisch sehr beeindruckend war. Es gibt aber noch eine Produktion, die sowohl bei Kritikern als auch beim Publikum gleichmaßen stark angekommen ist, aktuell auf Platz 87 bei imdb steht und satte 71 Filmpreise ergattert hat davon die Meisten für Charlie Kaufmans brilliantem Script, Gondry als Regisseur, als „Bester Film“ und Kate Winslet, die mit „Wenn Träume fliegen lernen“ ein weiteres starkes Eisen in Petto hatte.

Zeit Review passieren zu lassen und meine Favoriten des Jahres zusammen zu tragen. Wie immer dürft ihr gerne Eure Meinung kund tun und Eure Favoriten preis geben. Lesen fortsetzen

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Meine erste Golden Globe- und Oscarprognose für die Saison 2018/2019

4 Monate vor Bekanntgabe der Golden Globe Nominierungen am 06.12. möchte ich mit Euch einen ersten Blick auf mögliche Oscarnominierte und Preisträger wagen. Natürlich ist es noch viel zu früh und es wird sicher einiges noch durcheinander gewürfelt, aber 1. macht es Spaß und 2. sind einige Projekte so Oscar Bait pur, dass wir den ein oder anderen Vertreter garantiert wieder auf den Nominierungslisten finden werden.

Dieses Jahr stellt sich wieder mal die Frage, ob Glenn Close endlich ihren längst überfälligen Goldjungen abstauben wird oder nicht und wer ihr in die Quere kommen könnte. Auf diversen Erfahrungen, zuletzt bei Jeff Bridges und Julianne Moore beweisen aber, dass der „Overdue“-Status nie zu unterschätzen ist und wenn dem so ist kann dies auch weitere Nominierungen für die Co.-Stars münden, wie im Falle von Jonathan Pryce – ein Veteran, der noch nie nominiert wurde und der durch den Hype um Glenn Close am Ende profitieren könnte. Aber genug der Worte, hier meine erste Einschätzung, Kommentare, eigene Nominierungen wie immer sehr gerne gesehen! Tobt Euch aus! Lesen fortsetzen

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Hotel Artemis

© Global Road Entertainment

Zum Zenit des diesjährigen, hinsichtlich des Klimas vermutlich in die Geschichtsbücher Einzug findenden Sommers offeriert das Kinoprogramm erwartungsgemäß noch immer keine Fülle an nachwirkenden Meisterwerken, aber zumindest darf man sich derzeit über das unerwartete Leinwand-Comeback einer der vielleicht beliebtesten Darstellerinnen unserer Zeit freuen. Vor fünf Jahren erhielt Jodie Foster den Golden Globe für ihr Lebenswerk und kündigte nach dem Dreh zu „Elysium“ an, sich fortan ausschließlich auf ihre Karriere als Regisseurin konzentrieren zu wollen. Dass sie dieses Versprechen nun brach, erweist sich als segensreich, wenngleich man vermutlich nicht erwartet hätte, die zweifache Oscar-Preisträgerin in einem dermaßen speziellen Action-Thriller in Neo-Noir-Manier wiederzusehen. In seinem Regiedebüt begibt sich Drew Pearce auf einen düsteren Pfad mit Endzeit-Atmosphäre und skizziert ein dystopisches, nischenhaftes Gesellschaftsmodell, von dem man nur hoffen kann, dass es sich niemals bewahrheiten wird. Zwar wird das inhaltliche Potential, vor allem die ungeahnte Gegenwartsrelevanz, nicht in Gänze ausgeschöpft, dennoch bietet „Hotel Artemis“ dank starker Einzelsequenzen, sogar (oder insbesondere) für erklärte Asympathisanten des Genres, kurzweilige Unterhaltung.

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Hereditary – Das Vermächtnis

© Splendid

Als die Matriarchin der Grahams nach langem Dahinscheiden stirbt, wird das Kräfteverhältnis innerhalb der Familie neu geordnet. Eine übernatürliche Kraft scheint Einzug zu halten, die vor allem die autistische Tochter Charlie (Milly Shapiro) spürt. Annie (Toni Collette) wird in den nächten Tagen nicht nur vor Schmerz gebeutelt werden, sondern muss tief in die Geheimnisse ihrer Vorfahren eintauchen, um das Schicksal ihrer  Familie noch abwenden zu können… Lesen fortsetzen

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Broadchurch (Staffeln 1-3)

broadchurch Staffel 1
© ITV

Der 11-jährige Danny Latimer läuft hastig einen Felsweg entlang, bis es an den Klippen von Broadchurch kein Weiterkommen mehr gibt. Seine Hand blutet und er schaut ängstlich über seine Schulter nach hinten. Ablende. Wenige Stunden später wird seine Leiche am Strand gefunden und schnell ist den Ermittlern DS Ellie Miller (Olivia Colman) und DI Alec Hardy (David Tennant) schmerzlich bewusst, das Opfer kannte seinen Mörder… Lesen fortsetzen

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Wonder Wheel

© Warner Bros. Entertainment

Im Zuge der Weinstein-Enthüllungen gab es einen großen Verlierer in der letzten Awardsaison und das war „Wonder Wheel“ von Woody Allen. Es ist kein perfekter Film, aber gerade die Darstellungen von Kate Winslet und James Belushi und das stark abgefilmte Set Design hätten mehr Aufmerksamkeit verdient meiner Meinung nach. Was der Film sonst noch so kann oder wo er an seine Grenzen stößt, erfahrt ihr hier… Lesen fortsetzen

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Mamma Mia! Here We Go Again

© Universal Pictures

Vor exakt einem Jahrzehnt startete „Mamma Mia“ zur Verzückung unzähliger ABBA-Fans aller Altersklassen in den internationalen Lichtspielhäusern und trug im Hinblick auf den wohl bekanntesten, schwedischen Musikexport aller Zeiten zu einem regelrechten Revival bei. In Großbritannien löste die Musical-basierte Verfilmung sogar „Titanic“ hinsichtlich der Zuschauerzahlen als erfolgreichsten Film aller Zeiten ab. Angesichts der Adaption von 2008, die sich gemeinhin als kunterbuntes, lebensfrohes und noch dazu starbesetztes Feuerwerk mit sommerlicher Wohlfühlatmosphäre erwies, waren die Erwartungen an den lange in Planung befindlichen Nachfolger dementsprechend von ambivalenter Natur und es mutete außerdem als irritierend an, dass ein gewisser Ol Parker die Regie übernahm, der nicht nur sein Leinwanddebüt gab, sondern noch nicht einmal über einen eigenen Wikipedia-Eintrag verfügt. Letzten Endes erwies sich diese Unerfahrenheit jedoch nicht als nachteilig und mündete in einem kurzweiligen, wenn auch nicht perfekten Kinoerlebnis, das die zeitlose Magie der Songs von Agnetha, Björn, Benny und Anni-Frid erneut einem breiten Publikum zugänglich werden lässt.

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Film des Monats: „Little Miss Sunshine“

© Fox Searchlight Pictures

Inmitten des bisher heißesten und trockensten Sommers seit Langem hält sich die Anzahl an reizvollen Kinostarts wieder einmal in äußersten Grenzen. Umso lieber erinnert man sich gern an Werke, mit denen man die Atmosphäre der warmen Jahreszeit nicht nur wegen des Titels auf Anhieb assoziieren würde. Ebendies trifft auf ein mittlerweile vor zwölf Jahren erstveröffentlichtes Werk zu, das nicht nur vier hochverdiente Oscarnominierungen generieren konnte, sondern heute auch als einer der gelungensten Filme aus dem Independent-Bereich überhaupt gilt. Mit einem Budget von gerade einmal 8 Millionen US-$ kreierte das Regieduo Dayton/Faris bereits in Gestalt seines Leinwanddebüts „Little Miss Sunshine“ eine warmherzige, bittersüße und nuancierte Genremischung, deren Sichtung jedes Mal aufs Neue für Wohlgefühl sorgt…

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Madonna wird 60! – Ein filmmusikalischer Rückblick

© http://walangtrueloves.blogspot.com/2012/03/

Heute in exakt einem Monat feiert die als Madonna Louise Veronica Ciccone im ländlichen Michigan zur Welt gekommene „Queen Of Pop“ ihren nunmehr 60. Geburtstag und kann auf eine beispiellose, dreieinhalb Jahrzehnte umfassende Karriere zurückblicken. Mit Meilensteinen wie „Material Girl“, „La Isla Bonita“, „Like A Prayer“, „Frozen“, „Music“ und „Hung Up“ veröffentlichte sie nicht nur Millionenseller und setzte im Hinblick auf Mode und aufwändige Musikvideos zahlreiche Trends, sondern war ihrer Zeit in musikalischen Belangen mehr als einmal im Voraus und zeichnete sich dabei stets durch einen sehr einen überaus kennzeichnenden Hang zur Provokation und Neuerfindung aus. Lesen fortsetzen

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