Oscar Tippspiel 2018

Bald ist es wieder soweit und die Worte “And the Oscar goes to…” bilden das Highlight der Awardsaison 2017/2018. Das Academy-Team haut zu diesem Ereignis Kinopakete heraus, genauer die besten drei Tipper erhalten jeweils zwei 3D- Kinofreikarten, zwei Getränke- und ein Popcorngutschein für ein CinemaxX Eurer Wahl im Wert von je 31,90 Euro. Dazu müsst ihr einfach bis Sonntag, den 04.03.2018 um 23:59 Uhr MEZ die Oscar-Gewinner, die in der Nacht vom 04. auf den 05.03.18 vergeben werden, möglichst gut einschätzen…

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“Get out” und “Call me by your Name” erhalten den “Writers Guild Award”

“Lady Bird” scheint auch beim Drehbuch den Kürzeren zu ziehen. “Get out” und der hier nicht wähllbare “Three Billboards…” dürften sich einen spannenden Zweikampf bei den Oscars bieten. Ob “Lady Bird” vielleichtd och noch lachender Dritter wird? Beim “Adaptierten Drehbuch” scheint der noch oscarlose James Ivory kaum noch zu schlagen zu sein, sind es exakt dieselben Nominieren wie bei den Oscars… Lesen fortsetzen

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Del Toro erhält den “Directors Guild of America”

It´s done!!! Der Mexikanische Regisseur Guillermo del Toro (Pan´s Labyrinth) bestätigt nach seinem Golden Globe-Gewinn endgültig seinen Favoritenstatus für die kommende Oscarverleihung! Die Frage wird jetzt nicht mehr sein ob “Shape of Water” etwas gewinnen wird, sondern wieviele er von den 13 Nominierungen in Oscarstatuen ummünzen kann! Was tippt ihr? Und was für einen Einfluss wird der DGA für den besten Debütfilm haben? Lesen fortsetzen

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The Big Sick

Aktuellen soziologischen Forschungen zufolge wird auf unserem Planeten sage und schreibe jede vierte Ehe familiär arrangiert, größtenteils betrifft dies die multiethnisch zusammengesetzten Länder Indien, Pakistan und Bangladesch, aber auch Staaten mit überwiegend muslimischer Bevölkerung. Freilich erscheint diese kulturell tief verwurzelte Praxis aus mitteleuropäischer Perspektive her nicht nur antiquiert, sondern auch unvorstellbar, dennoch hat nicht erst die Flüchtlingsdebatte dazu beigetragen, sich mit ebendieser weitreichenden Wertevorstellung auseinanderzusetzen. Ebendiese gewinnbringende Diskussionsbasis macht sich Michael Showalter in seiner erst zweiten Regieführung auf Leinwandebene im Zusammenspiel mit einem tatsachenbasierten, charmanten Originaldrehbuch zunutze und bebildert in “The Big Sick” eine unmittelbar aus dem Leben gegriffene Story, die nicht von ungefähr von Seiten der Academy bedacht worden ist und sich in angenehmer Weise vom Sammelsurium an baugleichen Komödienkonstrukten mit scheinbarem Lebensweltbezug abhebt.

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Greatest Showman (OT: The Greatest Showman)

Satte drei Golden-Globe-Nennungen, und ein rentables Einspielergebnis nebst euphorischem Publikumstenor standen in direktem Kontrast zur vernichtenden Einschätzung zweier geschätzter Kollegen dieses Forums sowie einer recht mageren Ausbeute von nur einer, noch dazu beinahe obligatorischen Nominierung für den “Besten Song” von Seiten der Academy. Angesichts dieser augenscheinlichen Ambivalenz gestaltete sich die Sichtung des ersten Musicals seit Längerem im Vorfeld als besonders spannend. Das ambitioniert choreografierte Regie-Debut des Australiers Michael Gracey, welcher bis dato ausschließlich visuelle Effekte kreierte, beschäftigt sich mit dem Leben des berühmten Schaustellers und Zirkuspioniers Phineas Taylor Barnum (1810 – 1891) und unternimmt den augenscheinlichen Versuch, auf den erfolgreichen Pfaden anderer Erfolgsproduktionen wie “Moulin Rouge!” wandeln zu wollen. Doch schon nach kurzer Zeit offenbart sich anhand von “Greatest Showman”, dass die im starren Gute-Laune-Modus laufende, überzuckerte Inszenierung ebendiese Zielsetzung bei Weitem verfehlt und dem im Filmtitel explizit verwendeten Superlativ nur in Ansätzen gerecht zu werden vermag…

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Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

Gemessen am bescheidenen Budget von gerade einmal 12 Millionen US-$ und einem Pensum von lediglich 30 (!) Drehtagen ist das Werk mit dem sperrigsten Titel der Saison fast schon in die Gattung eines Independent-Films einzuordnen, zieht jedoch im Hinblick auf die relative Anzahl an Honorierungen unzähliger Filmverbände vielfach an seiner kostenintensiv gefertigten Konkurrenz vorbei. Die bereits im Rahmen der Filmfestspiele von Venedig urveröffentlichte, inzwischen dritte Regieführung des gebürtigen Iren Martin McDonagh generierte zunächst Erwartungen an einen wenig involvierenden Kriminalfilm nach altbekannten, typisch amerikanischen Denkmustern, doch genau unter dieser Prämisse weiß “Three Billboards Outside Ebbing, Missouri” aufgrund seiner Skurrilität und Tragik gleichermaßen zu entwaffnen, provozieren und unterhalten. Was anhand des filmischen Resultates in erster Linie bleibt, ist die nachwirkende Erkenntnis, niemals ausschließlich anhand der Sichtung des Trailers voreingenommen zu urteilen und, dass sich Leinwandproduktionen gerade dann als besonders veritabel erweisen, wenn der herausfordernde und oft misslungene Spagat zwischen zwei scheinbar gegensätzlichen Genres gelingt.
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