Kaas chante Piaf

Kaas chante Piaf

Edith Piaf ist zweifelsohne eine der einflussreichsten Chansonsängerin aller Zeiten und wurde zunächst als „la môme piaf“ oder „der Spatz von Paris“ bekannt. Für die Sängerin mit der unverwechselbaren Stimme, die mit Chansons wie „La Vie en rose“ die ganze Welt bewegte, verlief das Leben jedoch weniger rosig. Eine schwere Kindheit, ein harter Weg zum Erfolg und dann der Verlust ihrer großen Liebe Marcel Cerdan. Die Piaf litt fortan unter Schmerzen, die nur Alkohol und Medikamente für Momente ersticken konnten. Eine außergewöhnliche Existenz geprägt von Schmerz, aber auch unendlichem Glück und, nicht zuletzt, von unstillbarer Leidenschaft.
Diese Leidenschaft erfasste und inspirierte auch Patricia Kaas, die mit ihrem Debütalbum Mademoiselle chante le blues 1987 ihre Karriere begann und bis heute zu den international erfolgreichsten französischen Sängerinnen zählt. Mit „Kaas chante Piaf“ widmet sie der großen Chanson-Ikone Edith Piaf ein anspruchsvolles Bühnenprogramm und stellt in dieser emotionalen Hommage ihre eigene Interpretation der Klassiker des großen Vorbildes in den Vordergrund. Musikalisch gestaltet mit dem herausragenden, für den Golden Globe nominierten, Filmkomponisten Abel Korzeniowski (A Single Man, W.E.), entsteht mit einem Repertoire von 21 Chansons etwas ganz Neues. Das „Non, je ne regrette rien“, geschaffen von der Piaf und neu interpretiert von der Kaas, lässt in diesem emotionalen Chanson-Feuerwerk auch den Zuschauer nichts bereuen.

Da ich selbst am Sonntag dieses fantastische Konzert auf großer Leinwand im CinemaxX Bremen bewundert durfte, kann ich Euch nur empfehlen mal in Eurer Stadt zu schauen, ob dieses Konzert auch bei Euch gezeigt wird. Neben dem CinemaxX zeigt auch die UCI dieses unvergessliche Erlebnis aus großartigen Chansons, der starken Bühnenpräsenz der Kaas, der tollen neuarrangierten Songs meines seit einigen Jahren Lieblingskomponisten Abel Korzeniowski und der ungewöhnlichen Bühnenshow, die auch mit Originalaufnahmen von Edith Piaf aufwartet, die mich unweigerlich auch an die großartige Jahrhundertperormance von Marion Cottilard ,im großartigen Film „La vie en Rose“ erinnerte. Unbedingt Empfehlenswert und daher auch mal ein Kulturtipp der besonderen Art von mir!

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  • Stefan T.

    Sie ist wirklich toll und ich fand es damals sehr schade, dass sie beim "Eurovision Song Contest" nicht besser abgeschnitten hat.