Prison Break (Staffeln 1 bis 4)

Prison Break Season (1)

Lincoln Burrows ist wegen Mordes an Terrence Steadman, dem Bruder der Vizepräsidentin der Vereinigten Staaten, angeklagt. Die Beweislage ist so erdrückend, dass er zum Tode verurteilt wird, obwohl er immer wieder seine Unschuld beteuert. Die Zeit bis zu seiner Exekution soll er im Fox River-Staatsgefängnis absotzen. Sein Bruder Michael ist von seiner Unschuld überzeugt und schmiedet einen perfiden Plan um ihn aus dem Gefängnis zu befreien, während Lincolns Exfrau versucht dessen Unschuld zu beweisen. Er überfällt eine Bank, gelangt so in dasselbe Gefängnis wie Lincoln und plant deren gemeinsame Flucht mit Hilfe der Konstruktionspläne, zu denen er sich aufgrund seines Mitwirkens als Statiker beim Umbau der Strafvollzugsanstalt noch Zugang beschaffen konnte. Da er diese nicht einfach mit sich tragen kann und zu Komplex sind, um sie sich ins Gedächtnis einprägen zu können, ließ er sich diese Pläne, in verschiedene Motive getarnt, auf seinen gesamten Oberkörper tätowieren… Prison Break Season 1

Staffel 1:

Schon der Pilot zu dieser Ausnahme-Serie weiß zu gefallen. Die wichtigsten Charaktere werden eingeführt, Michaels Plan um seinen Bruder vor der Exukution zu bewahren wird beschrieben und die ersten Konflikte innerhalb und außerhalb der Gefängnismauern werden skizziert. Was in den 22 Folgen (!) der ersten Staffel von “Prison Break” geboten wird, ist kaum in Worte zu verfassen ohne superlative zu verwenden. Die Cliffhänger-Dichte ist so dicht, die Wendungen innerhalb der Geschichte und der einzelnen Charaktere so gut ausgearbeitet und dargeboten, dass jeder, dem ich seitdem die Serie empfohlen habe, den enormen Suchtfaktor beklagt, den die Serie auslöst. Wer sich nur Ansatzweise für Polit-Thriller oder der Gefängnis-Thematik interessiert, dem wird es 100% ganz genauso gehen. Selbst diejenigen, die die späteren Staffeln kritisieren, räumen ein, dass die 1. Season mit das Beste ist, was Jemals als Serie geschrieben und produziert wurde. Was haben wir Bagwell nicht alle gehasst? Wie sehr haben uns die Umstände und die Tragweite um Lincoln, Michael, Sarah und Sucre einfach nur mitgerissen? Wie genial waren die Momente, an denen man nicht mehr wusste, wer noch Freund und wer noch Feind ist? Bündnisse werden aus verschiedensten Gründen eingegangen, um im anderen Moment wieder aufgelöst zu werden. Glaubt man die ganze Tragweite begriffen zu haben, setzen die Schreiber noch einen drauf und erschüttern den entsetzten Zuschauer in ihren Grundfesten. Wer glaubt, dass die Hauptcharaktere natürlich ausbrechen, alles aufdecken und mit dem Leben davonkommen, der wird sich das ein oder andere Mal sicher geschockt sein, um nicht gar zu sagen emotional durch die Mangel gedreht!

Was gerne bei all dem Lobgesang dbezüglich des Scripts und der Inszenierung der einzelnen Folgen vernachlässigt wird ist, dass “Prison Break” ohne die sehr gute Charakterisierung durch die Darsteller nicht funktionieren würde. Ob Peter Stomare als Mafioso John Abruzzi, Amaury Nolasco als Fernando Sucre in dem Michael einen sehr engen Freund findet, Sarah Wayne Callies, die viele auch aus “Walking Dead” kennen dürften, als Dr. Sara Tancredi, Wade Williams als Gefängniswärter Brad Bellick, Stacey Keach als Director Pope, Paul Adelstein als skrupeloser Paul Kellermann oder natürlich Dominic Purcell und Wentworth Miller als ungleiche Brüder Lincoln und Michael – alle liefern Schauspielleistungen auf sehr hohem Niveau ab! Der Sceane-Stealer der 1. Staffel und darüber hinaus dürfte für die Meisten Robert Knepper als Theodore “T-Bag” Bagwell sein. Seine widerlich faszinierende kranke Art diesen intriganten, rassistischen und mächtigen Gefängnisinsassen von Fox River darzustellen, der auch vor Vergewaltigung und Mord nicht zurückschreckt, ist ein großes Highlight der Serie und hätte bei diversen Preisverleihungen größere Aufmerksamkeit verdient gehabt.

Eine Lieblingsfolge der Staffel zu kühren ohne inhaltlich viel zu verraten ist natürlich ein schwieriges unterfangen. Die Meisten werden den ersten großen Gefängnissaufstand, das Auskunftschafften der Fluchtmöglichkeiten, einen der großen Storycliffhanger oder das grandiose Staffelfinale als ihre Lieblinge bezeichnen, doch bei mir ist es die Folge 16 mit dem Titel “Lebenswege”, der einen noch tieferen Einblick in die Hauptcharaktere gewährt, in der der Fokus auf die Figuren vor den Ereignissen um Fox-River liegt.

Folgen-/Wertungsübersicht:

  1. Der große Plan (OT: Pilot) [9,5/10]
  2. Lügt Lincoln? (OT: Allen) [9,0/10]
  3. Vertrauenstest (OT: Cell Test) [9,0/10]
  4. Veronica steigt ein (OT: Cute Poison) [9,0/10]
  5. English, Fitz oderr Percy? (OT: English, Fitz or Percy?) [9,5/10]
  6. Lebensgefahr, Teil 1 (OT: Riots, Drill and the Devil, Part 1 [10/10]
  7. Lebensgefahr, Teil 2 (OT: Riots, Drill and the Devil, Part 2 [10/10]
  8. Nur noch 17 Tage (OT: The old Head) [9,0/10]
  9. Plan in Gefahr (OT: Tweener) [9,0/10]
  10. Zuwachs (OT: Sleight of Hand) [9,0/10]
  11. Und dann waren es 7 (OT: And then there were 7) [9,5/10]
  12. Einer muss gehen (OT: Odd man out) [10/10]
  13. Jetzt oder nie! (OT: End of the Tunnel) [10/10]
  14. Im Schatten der Ratten (OT: The Rat) [10/10]
  15. Totgeglaubte (OT: By the Skin and the Teath) [9,0/10]
  16. Lebenswege* (OT: Brother´s Keeper) [10/10]
  17. Puzzleteile (OT: J-Cat) [9,0/10]
  18. Hoch gepokert (OT: Bluff) [9,0/10]
  19. Opfer der Wahrheit (OT: The Key) [9,0/10]
  20. Keine Zeit mehr (OT: Tonight) [10/10]
  21. Countdown (OT: Go) [10/10]
  22. Todgeweihte (OT: Flight) [10/10]
UK / USA 2003 - 135 Minuten Regie: Richard Curtis Genre: Liebeskomödie / Episodenfilm Darsteller: Hugh Grant, Emma Thompson, Alan Rickman, Liam Neeson, Laura Linney, Colin Firth, Martine McCutcheon, Bill Nighy, Thomas Sangster, Keira Knightley, Lúcia Moniz, Heike Makatsch, Rowan Atkinson, Rodrigo Santoro, Andrew Lincoln, Chiwetel Ejiofor, Claudia Schiffer
USA 2005 – 924 Minuten
Creator: Paul Scheuring
Genre: Action / Drama / Crime
Darsteller: Wentworth Miller, Dominic Purcell, Robin Tunney, Peter Stomare, Sarah Wayne Callies, Robert Knepper, Amaury Nolasco, Wade Williams, Rockmond Dunbar, Muse Watson, Paul Adelstein, uva.

 

Prison Break Season 2

Staffel 2:

[Anm.: Eine Kurzbeschreibung ohne inhaltlich zu spoilern gestaltet sich als äußerst schwierig, aber ich versuche es so gering wie nötig zu halten.]

Acht Häftlingen ist die Flucht aus Fox River gelungen, unter ihnen auch Michael Scofield und seinem Bruder Lincoln, die sich fortan auf der Flucht befinden. Nun gilt es die Unschuld von Lincoln zu beweisen, doch Special Agent Alexander Mahone ist mit seinem Heer aus Polizisten dicht auf der Spur und auch der ehemalige Gefängniswärter Brad Bellick hat mit den Brüdern noch eine Rechnung offen. Bevor Michael versuchen kann die Verschwörung aufzudecken, führt es die Sträflinge nach Utah, wo Charles Westmoreland 5 Mio. Dollar versteckt hat und diese für die Flüchtigen zur Verfügung stellt – ein Wettlauf mit der Zeit beginnt…

Trotz des Mangels an der brillanten Gefängnisatmosphäre bietet die 2. Staffel fast alles, was die 1. Staffel so besonders gemacht hat. Starke Antagonisten, wovon besonders William Fichter als Special Agent Mahone und Oscarpreisträger Ben Kingsley als General herausstechen, brillante Cliffhanger und Wendungen, so wie starken Schauspielerischen Leistungen des gesamten Casts. Für mich wurde nahezu das Maximum aus der Geschichte herausgeholt, allerdings hätte ich “Prison Break” nach den ersten Rund 42 Folgen enden lassen bzw. diese Alternativ in 4 Staffeln mit Je 10-12 Folgen aufgeteilt. Dann wäre diese Serie in ihrer Gesamtheit wirklich einzigartig geblieben, da sie danach ab Staffel 3 dann doch um einiges abfällt, auch wenn sie damit immer noch deutlich über der Qualität der meisten Serien liegt.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass hier ein weiterhin starkes Niveau geboten wird. Der fesselnden Handlung verzeiht man das ein oder andere Logikloch, vor allem dank des wirklich starken Finales und den tiefen Charakterzeichnungen. Für solch eine actionlastige Serie für mich ein klarer Qualitätsbeweis.

Folgen-/Wertungsübersicht:

  1. Jäger und Gejagte (OT: Manhunt) [10/10]
  2. Wer ist Otis? (OT: Otis) [9,0/10]
  3. Partnerschaften (OT: Scan) [9,0/10]
  4. Einer fällt (OT: First Down) [9,5/10]
  5. Seite 1234 (OT: Map 1213) [9,0/10]
  6. Jeanette (OT: Subdivision) [8,5/10]
  7. Unheil (OT: Buried) [9,0/10]
  8. Reingefallen (OT: Dead Fall) [9,0/10]
  9. Verjährungsfristen (OT: Unearthed) [9,0/10]
  10. Rendevouz (OT: Rendevouz) [8,5/10]
  11. Bolshoi Booze (OT: 9,0/10]
  12. Verbindung abgebrochen (OT: Disconnect) [8,5/10]
  13. Abrechnung! (OT: The Killing Box) [9,5/10]
  14. Hilft der Beweis? (OT: John Doe) [9,0/10]
  15. Botschaften (OT: The Message) [9,0/10]
  16. Chicago (OT: Chicago) [9,5/10]
  17. Böses Blut (OT: Bad Blood) [10/10]
  18. Hand in Hand mit dem Schicksal (OT: Wash) [10/10]
  19. Jeder gegen Jeden (OT: Sweet Charlotte) [10/10]
  20. Panama (OT: Panama) [9,0/10]
  21. Zieländerung [9,0/10]
  22. Projekt Sona (OT: Sona) [9,0/10]
CA / IE 2015 - 117 Minuten Regie: Lenny Abrahamson Genre: Psychodrama Darsteller: Brie Larson, Jacob Tremblay, Joan Allen, William H. Macy, Sean Bridgers, Megan Park, Cas Anvar, Amanda Brugel, Joe Pingue, Tom McCamus
USA 2007 – 22x 42 Minuten Creator: Paul Scheuring             Genre: Action / Drama / Crime Darsteller: Wentworth Miller, Dominic Purcell, William Fichter, Peter Stomare, Sarah Wayne Callies, Robert Knepper, Amaury Nolasco, Wade Williams, Rockmond Dunbar, Muse Watson, Paul Adelstein, uva.

 

Prison Break Season 3

Season 3:

Nach dem relativ guten Übergang zu Sona, wobei ich persönlich kein weiteres Gefängnis gebraucht hätte, schlagen sich Michael, Mahone, Belleick und T-Bag mit dem Drogenboss Lechero (Robert Wisdom) herum, der dort das Sagen hat. Während Michael versucht einen Weg nach draußen zu finden, operieren Lincoln, sein Sohn L.J. und Sara von außen. Da macht ihnen die Company ein Angebot: Wenn Michael die Flucht aus Sona mit einem bestimmten Häftling gelingen sollte und diesen übergibt, sollen die Brüder in Ruhe lassen werden. Um auf ihnen Druck auszuüben nimmt die Company in Gesalt von Gretchen Moll (Jodi Lyn O´Keefe) L.J. gefangen und schickt Michael eine tödliche Botschaft…

Die 3. Staffel entstand während des Autorenstreiks im Jahr 2007 und hat aus diesem Grund auch gerade mal 13 Folgen. Die Anzahl reicht meiner Meinung nach auch, denn der Versuch die Atmosphäre aus Staffel 1 in einem anderen Gefängnis zu recyceln, gelingt nur bedingt. Imgrunde gibt es keine schlechte Folge, aber ich persönlich konnte trotz des hammerharten Twists in der 4. Folge der Staffel nicht mehr so mitfiebern wie bei den beiden Staffeln zuvor. Vor allem das Michael in einem völlig unbekannten Knast ohne minutiöse Vorbereitung ausbrechen soll, wurde für mich zunehmend unglaubwürdig. Dazu trifft Michael mit Belleck, Mahone und T-Bag auf 3 alte Bekannte wieder, welches an sich schon grenzwertig wäre, aber das alle drei recht unglaubwürdige Charakterwandlungen durchgemacht haben, war dann doch zu viel des Guten.

Die guten IMDb-Wertungen, die bei dieser Staffel zwischen 8,2 bis 9,0/10 liegen, haben mich dann doch verwundert, weil viele einen starken Abfall nach Staffel 2 beklagen, ähnlich wie bei “Dexter” nach Staffel 4. Meine Wertungen sind diesbezüglich nicht ganz so überschwenglich, aber auch jenseits von mittelmäßig oder gar schwach. Die Folgen sind in sich immer noch gut geschrieben und die Machart auf hohem Niveau, so dass am Ende doch eine solide Gesamtwertung bei herauskommt, auch wenn ein Leistungsabfall zu den ersten beiden meisterhaften Staffeln für mich nicht zu leugnen sind!

Folgen-/Wertungsübersicht:

  1. Nichts geschieht ohne Absicht (OT: Orientation) [8,5/10]
  2. Unerträgliche Glut (OT: Fire/Water) [8,0/10]
  3. In weiter Ferne (OT: Call Waiting) [8,0/10]
  4. Ungewollte Motivation (OT: Good Fences) [8,0/10]
  5. Störeinflüsse (OT: Interference) [8,0/10]
  6. Beweise müssen her (OT: Photo Finish) [8,0/10]
  7. Vertrauen vorbei (OT: Vamonos) [8,0/10]
  8. Freier Wille gegen Wahrheit (OT: Bang and burn) [8,0/10]
  9. Allein unter Feinden (OT: Boxed in) [8,0/10]
  10. Dreck begräbt die Moral (OT: Dirt Nap) [8,0/10]
  11. Unten durch (OT: Under & Out) [8,0/10]
  12. Die Schlange zieht sich durch (OT: Hell or High Water) [8,5/10]
  13. Auf die Rettung folgt die Rache (OT: The Art of the Deal) [9,0/9,0]
USA 2015 - 128 Minuten Regie: Tom McCarthy Genre: Drama / Biographie Darsteller: Michael Keaton, Mark Ruffalo, Rachel McAdams, Liev Schreiber, John Slattery, Stanley Tucci, Brian d'Arcy James, Gene Amoroso, Jamey Sheridan, Billy Crudup, Maureen Keiller, Richard Jenkins, Len Cariou
USA 2008 – 13x 42 Minuten Creator: Paul Scheuring Genre: Action / Drama / Crime Darsteller: Wentworth Miller, Dominic Purcell, William Fichter, Sarah Wayne Callies, Robert Knepper, Amaury Nolasco, Wade Williams, uva.

 

Prison Break 4

Staffel 4:

Um von der UN begnadigt zu werden, sollen Michael Scofield & Co. eine Speicherkarte namens Scylla finden. Was ist an dieser so wertvoll? Warum wollen so viele in ihren Besitz gelangen und welche Verbindung steht zwischen der Company, General Krantz und Scylla?

Wieder überschlagen sich die Ereignisse, verschiedene Druckmittel werden eingesetzt, um in den Besitz der Karte zu gelangen. Zunehmend schwer wird es zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. Bei Staffel 1 schienen die Twists noch allesamt homogen, bei Staffel 2 wurden dem Zuschauer schon mehrere Wandlungen der Figuren gezeigt, doch diese waren im Großen und Ganzen noch sehr geschrieben und durchaus vertretbar. In Staffel 3 haben für mich zwei der Hauptcharaktere eine zu starke Wandlung vollzogen, doch von dem Part abgesehen waren es an sich gute Folgen, wenn auch nicht mit dem Suchtfaktor ausgestattet wie in den beiden Königsklassenseasons zuvor.

Mit Staffel 4 wollen die Produzenten anscheinend zeigen, was für kreative Genies sie doch sind und verärgerten so viele Fans. Totgeglaubte Charaktere tauchen wieder auf, Feinde werden zu opferungsbereiten Freunden, etc., dass dies nicht immer glaubhaft rüberkommt versteht sich wohl von selbst.  Die Staffel beginnt leider gleich mit einem schwachgeschriebenen Opener. Emotional war da definitiv mehr drin, angesichts der Figuren, die sich dort wieder begegnen bzw. ausgeknipst werden. Doch spätestens ab der 4. Folge ist man wieder drin im Prison Break-Fieber, doch das Gefälle zwischen den einzelnen Folgen ist hier definitiv Größer als in den vergangenen Staffeln. Einige Folgen reißen einen aber dann doch so vom Hocker, dass die Gesamtwertung auf der selben Stufe mit Sona zu hart und nicht gerecht erscheint. Vor allem das eigentliche Serienfinale ist nahezu perfekt und sorgt für einen würdigen Abschluss.

Folgen-/Wertungsübersicht:

  1. Rückkehr und Rächer (OT: Scylla) [7,0/10]
  2. Datenliebe (OT: Breaking and Entering) [7,5/10]
  3. Frontenverschiebung (OT: shut Down) [8,0/10]
  4. Adler und Engel (OT: Eagles and Angels) [8,5/10]
  5. Gretchenfragen (OT: Safe and Sound) [8,5/10]
  6. Sackgassen (OT: Blow out) [8,5/10]
  7. Vier in Las Vegas [7,5/10]
  8. Krieg ohne Frieden (OT: The Price) [8,0/10]
  9. Opfergang (OT: Greatness Achieved) [9,0/10]
  10. Auslöser (OT: The Legend) [8,0/10]
  11. In aller Stille (OT: Quiet Riot) [8,5/10]
  12. Self-Service (OT: Selfless) [9,5/10]
  13. Wer verkauft hier was und wen? (OT: Deal or no Deal) [8,5/10]
  14. Angebot des Feindes (OT: Just Business) [8,0/10]
  15. Plötzliche Erkenntnis (OT: Going Under) [8,0/10]
  16. Die Dame im Schachspiel? (OT: The Sunshine State) [8,0/10]
  17. Die Mutter aller Schlachten (OT: The Mother Lode) [7,5/10]
  18. Plan mit Unbekannten (OT: VS.) [7,5/10]
  19. Hurensohn (OT: S.O.B.) [7,5/10]
  20. Wieder in den Schlagzeilen (OT: Cowboys and Indians) [8,0/10]
  21. Endspurt (OT: Rates of Exchange) [9,0/10]
  22. Sei Du selbst die Veränderung… (OT: Killing your Number) [9,5/10]
USA 2015 - 128 Minuten Regie: Tom McCarthy Genre: Drama / Biographie Darsteller: Michael Keaton, Mark Ruffalo, Rachel McAdams, Liev Schreiber, John Slattery, Stanley Tucci, Brian d'Arcy James, Gene Amoroso, Jamey Sheridan, Billy Crudup, Maureen Keiller, Richard Jenkins, Len Cariou
USA 2009 – 924 Minuten Creator: Paul Scheuring Genre: Action / Drama / Crime Darsteller: Wentworth Miller, Dominic Purcell, William Fichter, Sarah Wayne Callies, Robert Knepper, Amaury Nolasco, Wade Williams, Kathleen Quinlan, uva.

 

Prison Break (2)

Prison Break: Ein letzter Schritt in die Freiheit

Um möglichst Spoilerfrei zu bleiben, schreibe ich am Besten gar nichts inhaltlich. Es geht in dieser Doppelfolge, die auf Spielfilmlänge ausgedehnt wurde, um die Ereignisse die kurz vor dem Zeitsprung beim Serienfinale stattgefunden haben und eigentlich eine gute 5. Staffel mit viel Potential gehabt hätte und man schon statt Sona wunderbar einbauen hätte können. Schade, Chance vertan.

Auf jeden Fall gehen die Meinungen bei dieser Doppelfolge sowohl in sämtlichen Foren als auch bei mir und meinen Freunden sehr weit auseinander. Ich persönlich erachte es als zu viel Inhalt für 89 Minuten und das eigentliche Serienfinale für wirklich brilliant, so dass ich diesen Film nicht nur nicht gebraucht hätte, sondern auch als kleines Ärgernis ansehe und eher von abraten würde zu schauen, weil er etwas von der emotionalen Wucht der letzten Folge nimmt.

Der durchschnittlichen Wertung von 8,0/10 bei imdb. kann ich mich definitiv nicht anschließen. Natürlich ist die Folge gut gemacht und es gibt auch ein paar sehr schöne emotionale Augenblicke, doch sind der gesamte Plot und die Ereignisse darin so überzogen, dass man schon echt ein abgebrühter Fanboy sein muss, um da nicht mit dem Kopf zu schütteln. Manchmal kann man offene Fragen auch einfach offen lassen, sowie das richtig gute Filme auch tun!

USA 2015 - 128 Minuten Regie: Werner Herzog Genre: Biographie / Romanze / Drama Darsteller: Nicole Kidman, James Franco, Damian Lewis, Robert Pattinson, Jenny Agutter, Holly Earl, Mark Lewis Jones, David Calder, Beth Goddard, Christopher Fulford, Assaad Bouab
USA 2009 – 89 Minuten
Regie: Kevin Hooks, Brad Turner
Genre: Action, Drama, Thriller
Darsteller: Wentworth Miller, Dominic Purcell, William Fichter, Robert Knepper, Sarah Wayne Wallis, Amaury Nolasco, Jodi Lyn O´Keefe, Leon Russom, uva.

7 Jahre nachdem Prison Break eigentlich abgedreht war, haben die Macher beschlossen, dass in diesem Jahr Staffel 5 mit gerüchtehalber 10 Folgen abgedreht werden sollen. Ich persönlich brauch keine weitere Gefängnisthematik mit ein und denselben Charakteren, sondern hätte generell ab Staffel 2 so ein Konzept wie bei American Horror Story bzw. bei Frago oder True Detective gewünscht, in denen neue Charaktere in einem neuen Setting, aber mit demselben Grundthema auftauchen würden. Es ist natürlich leichter sich an vorhandenen Charakteren zu orientieren, aber real wirkt das Ganze nun wirklich nicht mehr auf mich, auch wenn die leise Hoffnung natürlich bleibt, dass uns nochmal so ein Orkan wie zu den Anfängen erwartet. Mit ein bisschen Geduld wissen wir es!

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4 Responses to Prison Break (Staffeln 1 bis 4)

  1. kaik sagt:

    Gut geschrieben! Macht Lust. Leider noch keine einzige Folge gesehen.

    • Patrick sagt:

      WHAT??? Schau Dir den Piloten an und dann biste schon angefixt, spätestens ab Folge 5 biste richtig drin und willst nicht mehr aufhören! Garantiert!!! Eine Folge geht auch nur knapp 42 Minuten und hat keine unnötigen Längen.

      Bin dabei mal alle gesehen Serien zu rezensieren, genug Notizen hab ich mir währenddessen ja gemacht. ^^

  2. Dennis sagt:

    Bei Staffel 1 stimme ich dir noch zu. Die ist wirklich grandios und noch immer eine der größten Serien-Highlights. Danach ging es aber rapide bergab. Während die erste Hälfte von Staffel 2 noch solide war, fand ich vor allem Staffel 3 zu stark konstruiert und Staffel 4 nur noch peinlich a la "Fast & Furious". Die Serie hatte ab Staffel 2 ganz schnell ihr Mojo verloren. Wie du da nach 8 Punkte raushauen kannst, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft.

    • Patrick sagt:

      Ich hatte alle Folgen geschaut und einzeln bewertet wie Du siehst und dann zusammen gezogen und sogar nochmal nach unten korrgigiert! Hätte ich einfach die IMDB-Wertungen genommen wären bei Staffel 1 9,2/10 bei Staffel 2 9,0/10, bei Staffel 3 8,6/10 und Staffel 4 8,4/10 herausgekommen, ich finde mich da noch nen ticken passender von den Wertungen, findest Du nicht? Mir war Staffel 3 auch zu konstruiert, die einzelnen folgen aber gut, Staffel 4 hatte entweder sehr gute oder mittelmäßige Folgen, das Ende aber top. Den Film danach hätte man sich aber echt sparen können. Hätten sie aber theoretisch nach Staffel 2 beenden sollen, dann wäre das definitiv eine der Top 3 Serien ever gewesen, nun mit ein paar Abstrichen! Lohnen tut die sich meines erahctens aber dennoch. Bisher ist wirklich jeder begeistert gewesen – vor allem natürlich von den ersten beiden Staffeln.

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