Meine Filmwoche: 06.01.2014 – 12.01.2014



The World’s End

Großartiger Abschluss der Blood-and-Ice-Cream-Trilogy, der zwar am Anfang ein wenig braucht um an Fahrt zu gewinnen, aber wenn der von Simon Pegg, Nick Frost, Martin Freeman, Eddie Marsan und Paddy Considine gelenkte Zug erstmal voll durchstarte und Wright sein Feuerwerk an Ideen loslässt bereitet der Film genau so viel Spaß wie sein Artgenosse This is the End. Im Gegensatz zu diesem ist The World’s End aber weniger zotisch, sondern versprüht feinsten britischen Humor und schöne Actionmomente, bei denen Wright eindrucksvoll beweist, dass er nach Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt noch eine ganze Schüppe draufgelegt hat. Wer Shaun Of The Dead und Hot Fuzz liebt, wird mit The World’s End nichts verkehrt machen.


Großbritannien – 2013 – 1 Std. 49 Min.
Regie: Edgar Wright
mit Simon Pegg, Nick Frost, Paddy Considine, Martin Freeman, Eddie Marsan und Rosamund Pike
Genre: Komödie, Sci-Fi


Breathe In – Eine unmögliche Liebe (OT: Breathe In)

Drake Doremus kommt mit seinem neusten Werk Breathe In – Eine unmögliche Liebe zwar nicht ganz an den wunderbaren Like Crazy heran, erzählt aber dieses Mal eine sehr viel reifere Geschichte, die in ihren besten Momenten an die Beziehungsdramen eines Sam Mendes erinnert. Felicity Jones zeigt mal wieder ihr Können und ihre Fähigkeiten als Schauspielerin und verleiht ihrer Figur die nötige Verletzlich- aber auch Standhaftigkeit und Reife. Daneben brilliert Guy Pearce, der wohl seit Jahren nicht mehr so gut gespielt hat wie in diesem Film. Ich möchte sogar behaupten, dass es seine beste Leistung überhaupt ist. Ich freue mich auf den nächsten Film, Mr. Doremus!


USA – 2012 – 1 Std. 41 Min.
Regie: Drake Doremus
mit Guy Pearce, Felicity Jones, Amy Ryan, Kyle MacLachlan, Ben Shenkman, Alexandra Wentworth, Hugo Becker, Brendan Dooling, Mackenzie Davis, Lucy Davenport, Jenny Anne Hochberg, Elise Eberle, Nicole Patrick, Brock Harris und Stephen Sapienza
Genre: Drama


Thrill To Kill (OT: Ambushed)

Schäbiger Klopper mit den Entbehrlichen Dolph Lundgren und Randy Couture, sowie Vinnie Jones der ebenfalls äußerst Lustlos seine steriotypische Rolle runterkurbelt. Für Fans vielleicht erträglich, für den Rest aber einfach nur öde mit einer erschreckend billigen Syncro. Macht wahrscheinlich noch nicht mal besoffen Spaß.


USA – 2013 – 1 Std. 37 Min.
Regie: Giorgio Serafini
mit Dolph Lundgren, Vinnie Jones, Randy Couture, Gianni Capaldi, Carly Pope, Susie Abromeit, Daniel Bonjour und Holly Lynch
Genre: Action, Drama

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  • Patrick

    Guy Pierce finde ich eigentlich immer herausragend und das soll er in "Breathe in" noch toppen? Holla! Nun haste Erwartungen geschürt!