Die Ein Satz Kritik: Runde 2

EIN SATZ KRITIK 3


Bevor es für mich jetzt zwei Wochen lang in die wohlverdienten (internetlosen) Ferien geht, möchte ich zum Abschluss dieses Kalenderjahres noch mal ein paar letzte Kürzest-Kritiken der von mir in den letzten Wochen bzw. Monaten gesehenen, und bisher noch nicht rezensierten, Filme veröffentlichen und Euch allen auf diesem Wege schon mal ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch nach 2015 wünschen!
Wir lesen uns Anfang Januar wieder. 🙂


Die Tribute von Panem – Mockingjay, Teil 1 (OT: The Hunger Games: Mockingjay – Part 1)

Die Tribute von Panem Mockingjay 1 An sich grandiose Story mit toller Botschaft und mit Katniss’ “Lied vom Henkersbaum” einem der größten Gänsehautmomente dieses Kinojahres, aufgrund der unnötigen Aufteilung in zwei Filme allerdings viel zu langatmig.



USA – 2014 – 2 Std. 03 Min.
Regie: Francis Lawrence
mit Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth, Philip Seymour Hoffman, Julianne Moore, Woody Harrelson, Elizabeth Banks, Jeffrey Wright, Stanley Tucci, Sam Claflin, Natalie Dormer, Mahershala Ali, Willow Shields & Donald Sutherland
Genre: Science-Fiction, Abenteuer, Drama


Peter Pan (Disney)

Peter Pan Disney Guter, aber kein herausragender, Disney-Klassiker mit leider nur mittelmäßigen Songs, das wunderschöne “Never Smile at a crocodile” ist zudem im Film nie in Gänze zu hören.



USA – 1953 – 1 Std. 18 Min.
Regie: Clyde Geronimi, Wilfred Jackson & Hamilton Luske
deutsche Stimmen Ernst Jacobi, Renate Kanthack, Bernd Bonkowski, Ulrich Gressieker, Eduard Wandrey, Erich Kestin & Rudolf Wagner-Brausewetter
Genre: Zeichentrick


Der Grinch (OT: How the Grinch Stole Christmas)

Der Grinch Netter Weihnachtsfilm für Kinder, für Erwachsene aber eher zu poppig-bunt und langatmig, Jim Carrey mal wieder viel zu überdreht.



USA – 2000 – 1 Std. 41 Min.
Regie: Ron Howard
mit Jim Carrey, Taylor Momsen, Jeffrey Tambor, Christine Baranski, Bill Irwin, Molly Shannon, Clint Howard & Anthony Hopkins (dt. Erzähler: Otto Sander)
Genre: Weihnachts-Fantasy-Komödie


Men in Black 3

Men in Black 3 Nette Zeitreise-Idee mit einigen guten Gags, deren Inszenierung aber leider grandios scheitert.



USA – 2012 – 1 Std. 52 Min.
Regie: Barry Sonnenfeld
mit Will Smith, Tommy Lee Jones, Josh Brolin, Jemaine Clement, Emma Thompson, Alice Eve, Michael Stuhlbarg, David Rasche & Bill Hader
Genre: Science-Fiction, Action, Komödie


Looper

Looper Guter Zeitreise-Thriller, der zwischendurch aber manchmal leicht ins Lächerliche abdriftet und sein großes Potenzial nicht völlig auszuschöpfen vermag.



USA – 2012 – 1 Std. 59 Min.
Regie: Rian Johnson
mit Joseph Gordon-Levitt, Bruce Willis, Emily Blunt, Paul Dano, Noah Segan, Piper Perabo & Jeff Daniels
Genre: Science-Fiction, Action, Thriller


Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben (OT: A Good Day to Die Hard)

Stirb Langsam 5 Schlechtester Film der “Die Hard”-Reihe, der aber besser ist als sein Ruf, nur die Action-Szenen stammen leider alle aus dem Computer und McClanes Sohn nervt gewaltig.



USA – 2013 – 1 Std. 38 Min.
Regie: John Moore
mit Bruce Willis, Jai Courtney, Mary Elizabeth Winstead, Cole Hauser, Sebastian Koch, Julia Snigir, Radivoje Bukvic, Mike Dopud & Amaury Nolasco
Genre: Action-Thriller


R.E.D. 2 – Noch Älter. Härter. Besser. (OT: RED 2)

RED 2 Herrlich selbstironischer Old-School-Action-Reißer mit grandioser “Rentner-Gang” mit nur wenigen Hängern, tatsächlich noch besser als Teil 1 .



USA – 2013 – 1 Std. 56 Min.
Regie: Dean Parisot
mit Bruce Willis, John Malkovich, Helen Mirren, Mary-Louise Parker, Catherine Zeta-Jones, Byung-hun Lee, David Thewlis, Neal McDonough, Brian Cox & Anthony Hopkins
Genre: Action-Komödie


Melancholia

Melancholia Wuchtiges Drama über die Angst vor der Einsamkeit, dem Leben und der Liebe im Auge des nahenden Weltuntergangs, perfekt von von Trier inszeniert und mit Kirsten Dunst mit Karrierebestleistung.



DK / SE / F / D – 2011 – 2 Std. 15 Min.
Regie: Lars von Trier
mit Kirsten Dunst, Charlotte Gainsbourg, Alexander Skarsgård, Kiefer Sutherland, Brady Corbet, Cameron Spurr, Jesper Christensen, Stellan Skarsgård, Udo Kier, Charlotte Rampling & John Hurt
Genre: Drama, Science-Fiction


Im Vorhof der Hölle (OT: State of Grace)

Im Vorhof der Hölle Hervorragender Thriller über die New Yorker Mafia der 1980er-Jahre mit Star-Besetzung und gewohnt tollem Score von Ennio Morricone.



USA – 1990 – 2 Std. 14 Min.
Regie: Phil Joanou
mit Sean Penn, Gary Oldman, Ed Harris, Robin Wright, John Turturro, John C. Reilly, R.D. Call, Joe Viterelli, Burgess Meredith, Deirdre O’Connell & Marco St. John
Genre: Drama, Thriller


Götz von Berlichingen

Götz von Berlichingen In allen Belangen zum Fremdschämen schlechter “Historienfilm”, dilettantisch inszeniert, historisch komplett inkorrekt und mit Dialogen zum davonlaufen.



D – 2014 – 1 Std. 50 Min.
Regie: Carlo Rola
mit Henning Baum, Dennenesch Zoudé, Natalia Wörner, Johann von Bülow, Paul Faßnacht, Andreas Günther, Maria Ehrich & Nikolai Kinski
Genre: Historienfilm, Action


Moon 44

Moon 44 Emmerichs (bis “Anonymus”) letzter in Deutschland entstandener Film bevor er an die großen Hollywood-Blockbuster randurfte, gute dystopische Grundidee, aber leider zu lieblos und unfreiwillig komisch inszeniert.



D – 1990 – 1 Std. 38 Min.
Regie: Roland Emmerich
mit Michael Paré, Lisa Eichhorn, Dean Devlin, Brian Thompson, Stephen Geoffreys, Leon Rippy, Jochen Nickel, Mehmet Yilmaz & Malcolm McDowell
Genre: Science-Fiction, Action, Thriller


Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft (OT: Hachi: A Dog’s Tale)

Hachiko Warmherziges Drama über einen unglaublich treuen Hund, aber insgesamt leider zu behäbig in Szene gesetzt und mit einigen Längen.



USA – 2009 – 1 Std. 33 Min.
Regie: Lasse Hallström
mit Richard Gere, Joan Allen, Sarah Roemer, Cary-Hiroyuki Tagawa & Jason Alexander
Genre: Drama

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Ein Satz Kritik, Filme, Reviews. Fügen Sie den permalink zu Ihren Favoriten hinzu.
  • Stefan T.

    "Götz von Brlechingen" war in der Tat schlecht, aber Dennenesch Zoudé fand ich in ihrer Rolle überraschend gut.

  • Luisa

    Hachiko nur 6? oh ich fand den Film erstaunlich gut und rührend. Vorallem soll es ja genauso passiert sein. Also ich hätte dem Film um die 7-8 gegeben—wahrscheinlich 7,5 .)

  • kaik

    grinch, tribute und mib3 sehe ich anders…alle 8/10 bei mir. ansonsten interessant zu lesen. und ich denke, auch für "neue besucher" der seite schön. besser als nur bewertungen ohne sätze 😛

    • Patrick

      Wo liegt eigentlich Deine Durchschnitsswertung bei imdb bei Deinen Wertungen? Bei 8/10? ;-))) Von den genannten hat keine diese Wertung meines erachtens verdient. Bei 8/10 gehen doch die Meisterwerke los und da sehe ich keinen bei weitem so, aber ja ich weiß, kann jedre so handhaben wie er möchte! Dennis, Stefan und ich sind halt kritischer! 😉

      • Stefan T.

        Ich mag "Der Grinch" aber lustigerweise auch extrem gern. 🙂

      • kaik

        Ich habe da mal Schulnoten zu verteilt:

        10/10 = 1
        9/10= 1-

        8.5/10=2+
        8/10=2
        7= 2—

        6/10=3

        ……..

        Und wie in den genannten Filmen fand ich die einfach gut (Story, Dramaturgie, Film, Schauspieler…); deswegen 8/10

        Ich halte den jetzigen Tributefilm – FILMISCH – für den besten Teil der Reihe; inhaltlich etwas zu wenig.

        MIB3 hat mich total überrascht und fing den Geist des ersten Teils wieder ein; wie bei Scream4.

        Grinch ist für mich ein richtig schöner Weihnachtsfilm mit einer Hammerleistung meines Lieblingskomikers.

        Und denen würde ich als Schulnote ne 2 geben; also 8/10.

  • Stefan T.

    Im Übrigen wünsche ich euch allen ebenfalls ein wunderschönes, besinnliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben.