Monster Trucks



Die Daten

Regie: Chris Wedge | Drehbuch: Derek Connolly | Musik: David Sardy | Kamera: Don Burgess | Schnitt: Conrad Buff

Darsteller: Lucas Till, Jane Levy, Amy Ryan, Rob Lowe, Danny Glover, Barry Pepper, Holt McCallany


Die Story

Wenn ein Monster Truck seinem Namen alle Ehre macht: Statt einem Motor wird das Gefährt von Tripp (Lucas Till) von einem Monster angetrieben, das sich vor gefährlichen Männern verstecken muss.


Die Einleitung

In den USA böse an den Kinokassen untergegangen hatte es Monster Trucks von Ice Age-Regisseur Chris Wedge schon durch schlechte Vorberichterstattung und noch schlechteren Werbeplakaten nicht gerade leicht. Tatsächlich scheint das Hauptproblem aber durchaus Hausgemacht zu sein und die Schuld bei Paramount zu liegen, die den Film direkt als Verlustgeschäft abgeschrieben hatten und so den Stein des Flopes erst ins Rollen gebracht haben. Denn wenn man sich nur auf den Film als solches konzentriert, entpuppt sich Monster Trucks als charmantes Abenteuer für alle die vom Bombast eines Transformers übersättigt sind. Die Geschichte ist gerade für das jüngere Publikum sehr einfach gehalten, es gibt eine schöne Action-Sequenzen und es weht ein leichter Wind der 80er herüber. Da lässt es sich auch verschmerzen, dass einige Effekte nicht sehr gut sind; was fast schon verwunderlich ist bei dem hohen Budget, dass bei dem Film aber auch eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre.


Die Schauspieler

Lucas Till geht zwar ein wenig das Charisma ab und seine Rolle ist manchmal etwas zu sehr trottelig angelegt, aber das Zusammenspiel mit Jane Levy macht Spaß und als kleiner Szenendieb kristallisiert sich der immer noch unterschätzte Barry Pepper als Stiefvater und Sheriff heraus. Auf der Gegebseite schlägt sich Holt McCallany als Handlanger noch am besten, wird aber auch nicht besonders gefordert, während Rob Lowe zumindest die Strömungen des Rollentypischen Over-Actings umschiffen kann, aber auch nicht viel beizusteuern hat was im Gedächtnis bleibt und ähnlich in seinem Rollen-Typus gefangen ist wie Thomas Lennon als hilfsbereiter Wissenschaftler.


Das Einspielergebnis

Bei einem Budget von $125 Mio. konnte der Film in den USA $33,4 Mio. und weltweit $64,5 Mio. einspielen. In Deutschland konnte er 197.719 Besucher in die Kinos locken.


Das Fazit

Am besten beschreiben kann man Monster Trucks als kleiner unschuldiger Transformers-Bruder: Die Zielgruppe bewegt sich zwischen 6 und 12 Jahren, alles ist leicht verdaulich, aber nicht ohne Charme und Witz vorgetragen. Manchmal braucht man nicht viel mehr um Spaß zu haben.

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  • Patrick

    Also wer sich den Film ernsthaft unter kritischen Standpunkt anschaut wird sicher keinen Spaß haben. Ich finde der klingt schon so nach “Meet the Feebles”, “Braindead”, “Fritz the Cat”, Sharknado” und Konsorten!

    Scheint aber nicht so anarchisch zu sein, wie solch ein Film sein sollte!

    • Stephan

      “Ich finde der klingt schon so nach “Meet the Feebles”, “Braindead”, “Fritz the Cat”, Sharknado” und Konsorten!”

      *schaut Patrick vollkommen entgeistert an*