Die Gewinner des “New York Film Critics Circle Award”

Der große Abräumer beim New York Film Critics Circle Award ist American Hustle von David O. Russell, der als bester Film ausgezeichnet wurde. Auch wurde das Drehbuch sowie Jennifer Lawrence als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet. In den Hauptrollen gewannen Robert Redford (All is Lost) und Cate Blanchett (Blue Jasmine), als bester Nebendarsteller triumphierte Jared Leto für seine Leistung in Dallas Buyers Club. Steve McQueen (12 Years a Slave) konnte sich den Preis als bester Regisseur sichern.

Best Picture – American Hustle

Best Director – Steve McQueen für 12 Years a Slave

Best Actor – Robert Redford für All is Lost

Best Actress – Cate Blanchett für Blue Jasmine

Best Supporting Actor – Jared Leto für Dallas Buyers Club

Best Supporting Actress – Jennifer Lawrence für American Hustle

Best Screenplay – American Hustle

Best Cinematographer – Bruno Delbonnel für Inside Llewyn Davis

Best Animated Feature – The Wind Rises

Best Non-Fiction Film – Stories We Tell

Best Foreign Film – Blue Is the Warmest Color

Best First Film – Fruitvale Station

Special Award – Frederick Wiseman

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  • nunja.. es sind die New York Film Critics – bis auf ein wenige Ausnahmen, stimmen die meistens nicht mit den Oscars überein. Bin gespannt auf den weiteren Verlauf! Morgen gehts dann ja gleich weiter mit dem National Board of Review!

  • Patrick

    Wir brauchen einen Oscar/Award-Timetable!!!

    Mit Lawrence nimmt das langsam übertriebene Züge an! Ich trauere immer noch Emmanuelle Rivas Oscar-Snub hinterher und nun ist Lawrence schon wieder auf dem Vormarsch. hmm…. für Blanchett und Leto freut es mich dagegen sehr!

    • Dennis

      Also, ich kann dieses Jennifer Lawrence-Bashing langsam echt nicht mehr nachvollziehen. Die Frau ist grade mal 23 und hat mit nur sehr wenigen Filmen bereits eine grandiose Bandbreite an Können bewiesen, wo sich andere nach 40-50 Jahren im Filmgeschäft noch umgucken müssen. Ihren Oscar im letzten Jahr fand ich völlig gerechtfertigt – es wäre genauso in Ordnung gegangen, wenn er an Emmanuelle Riva gegangen wäre. Beide haben großartige Darstellungen abgeliefert, aber einer hat nun mal immer das Nachsehen. Und nur weil Riva im "ernsteren" Film gespielt hat oder weil sie ein paar Jahre mehr auf dem Buckel hat, sehe ich nicht ein, wieso sie jetzt den Oscar mehr verdient hätte als Lawrence. Sie hat ihre Rolle in "Silver Linings" perfekt ausgefüllt und war für mich das absolute Highlight des ganzen Films. Selbst in so einem schwachen Film wie "Hunger Games 2", den ich am Wochenende gesehen habe, erstaunt es mich, was sie darstellerisch aus so einer blassen Rolle rausholt.

      Und wenn man sich jetzt mal ein paar kleine Szenen aus "American Hustle" ansieht, in denen sie zu sehen ist, dann kann man wohl kaum was anderes erwarten, außer dass sie wieder für den Oscar nominiert wird. Bin mega gespannt auf den Film und ihre Performance. Die Frau kann halt einfach was und anstatt sich darüber ständig aufzuregen, sollte man sich lieber freuen, dass Hollywood endlich mal wieder authentische Darsteller hervorbringt. Die Frau ist, wie gesagt, erst 23 und hat noch vieles vor sich – und ich denke, dass da noch einige großartige Darstellungen kommen werden, die uns umhauen werden. Aktuell ist Lawrence, durch ihre paar Darstellungen, wirklich zu meiner Lieblingsschauspielerin mutiert und ich freue mich auf alles, was wir von ihr noch zu sehen bekommen werden. Dass sie irgendwann in einem Atemzug mit Meryl Streep, Katharine Hepburn und Kate Winslet genannt wird, sehe ich fast als gesichert.

      • Patrick

        Oh, so war das gar nicht gemeint! ich mag sie auch sehr gerne und finde auch, dass sie eine tolle Leinwandpräsenz hat. Ich wollte nur dsagen,d ass ich ihren Oscar für etwas zu früh empfand, weil da noch soviel kommen wird! Einen 2. Oscar wird sie sicher auch bald in den Händen halten dürfen. Ich finde es bei 2 fast gleichwertigen Darstellungen nur etwas schade, wenn dann eine 22 Jährige einer 84-jährigen vorzieht, die eine lange Karriere hinter sich hat(te) und die man zudem an ihrem Geburtstag hätte auszeichnen können und damit die Chance vertan hat, sie auszuzeichnen. Bei Lawrence wei0ß man, dass da ganz viel noch kommen wird, aber die jungen American Sweethearts sind da einfach in einer besseren Position, ganz klar. Ich bin übrigens vond er ersten Stunde an ein großer Fan ihrer Winter´s Bone-Darstellung gewesen und finde sie hat da die Nominierung auch wirklich zurehct gehabt. Wäre Portman nicht gewesen, hätte sie auch gerne siegen dürfen in dem Jahr, auch wenn ich mich da persönlich über einen Blue Valentine-Doppelschlag von Williams und Gosling gefreut hätte, aber Letzterer ist ja ganz knapp an der Nominierung vorbeigeschrammt! ;-/ Portmans Sieg ging da aber auch in Ordnung, by the Way. Kein gebashe von meiner Seite aus! ^^

        • Dennis

          Na dann verstehen wir uns ja 😉

          Hatte sie aber schon etwas früher auf dem Radar. In "The Burning Plain", der hierzulande zu unrecht untergegangen ist, brilliert sie 2008 an der Seite von Charlize Theron und Kim Basinger und ist mir erstmals positiv aufgefallen. Das ist übrigens das Regiedebut von Guillermo Arriaga (Autor von "Babel" und "21 Grams"). In Deutschland kam der leider erst 3 Jahre später raus, unter dem Titel "Auf brennender Erde" – eigentlich recht sehenswert.