Die Ein Satz Kritik: Runde 7

EIN SATZ KRITIK 3

Seit meinem letzten filmischen Rundumschlag sind erneut einige Monate vergangen und so haben sich neben der vergangenen Oscar Season doch wieder “ein paar” Filme angestaut, darunter auch ein paar aktuellere Kinofilme die ich aufgrund Zeitmangels leider nicht ausführlich und zeitnah rezensieren konnte.
Aber jetzt und somit, wie immer, viel Spaß mit meinen gesammelten Kürzestkritien.


5ive Girls – Dämonen im Mädchenpensionat (OT: 5ive Girls)
5ive Girls Poster Lächerlicher, dilletantisch gespielter Besessenen-Horror in einem heruntergekommenen katholischen Mädcheninternat, was Ron Perlman geritten hat da mitzumachen versteht wohl nur er selbst.



Kanada – 2006 – 1 Std. 33 Min.
Regie: Warren P. Sonoda
mit Ron Perlman, Jennifer Miller, Jordan Madley, Terra Vnesa, Barbara Mamabolo, Tasha Quintas, Amy Lalonde, Krysta Carter & James Kidnie
Genre: Horror


17 Mädchen (OT: 17 Filles)
Beklemmendes französisches Drama über eine Gruppe Teenager-Mädchen, die einen Schwangerschaftspakt schließen um ihrer ungewollt schwanger gewordenen Klassenkameradin beizustehen; auch wenn es unfassbar klingt frei nach einer wahrer Begebenheit in den Vereinigten Staaten.



Frankreich – 2011 – 1 Std. 27 Min.
Regie: Delphine & Muriel Coulin
mit Louise Grinberg, Juliette Darche, Roxane Duran, Esther Garrel, Solène Rigot, Yara Pilartz, Florence Thomassin & Noémie Lvovsky
Genre: Drama


All the Boys Love Mandy Lane
All the Boys Love Mandy Lane Hirnrissiger, klischeebeladener Teenie-Horror mit fast auschließlich unsympathischen Figuren, aber immerhin der Durchbruch für Amber Heard, die den Film auch im Alleingang vor dem völligen Absturz bewahrt.



USA – 2006 – 1 Std. 30 Min.
Regie: Jonathan Levine
mit Amber Heard, Anson Mount, Whitney Able, Michael Welch, Edwin Hodge, Aaron Himelstein, Luke Grimes & Melissa Price
Genre:Horror

Anatomie eines Mordes (OT: Anatomy of a Murder)
Anatomie eines Mordes 7-fach Oscar nominierter, sehr realitätsnaher Gerichtsfilmklassiker (hatte allerdings das Pech gegen “Ben Hur” zu konkurrieren), der bis heute nichts an Spannung verloren hat und für die damalige Zeit sehr direkt in der Sprache war (die erstmalige Benutzung des Wortes “panties” löste beinahe einen Skandal aus).



USA – 1959 – 2 Std. 40 Min.
Regie: Otto Preminger
mit James Stewart, George C. Scott, Ben Gazzara, Lee Remick, Arthur O’Connell, Joseph N. Welch, Brooks West, Kathryn Grant & Duke Ellington
Genre: Krimi, Gerichtsfilm, Drama


Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy (OT: Anchorman: The Legend of Ron Burgundy)
Anchorman 1 Weitestgehend gelungene Nachrichten-Satire, die einige echt gelungene Gags, ein paar tolle Cameos und einen herrlich durchgeknallten Steve Carell zu bieten hat, ansonsten guter Durchschnitt.



USA – 2004 – 1 Std. 30 Min.
Regie: Adam McKay
mit Will Ferrell, Christina Applegate, Paul Rudd, Steve Carell, David Koechner, Fred Willard & Vince Vaughn
Genre: Komödie


Anchorman – Die Legende kehrt zurück (OT: Anchorman 2: The Legend Continues)
Anchorman 2 Der Forrest Gump der Nachrichtenbranche ist zurück, oft besser, stellenweise aber auch unlustiger als der erste Teil, Steve Carell sticht erneut positiv aus dem Cast heraus und am Anfang, sowie besonders am Ende, bekommt man einen der großartigsten Cameo-Aufläufe der jüngeren Filmgeschichte geboten.



USA – 2013 – 1 Std. 59 Min.
Regie: Adam McKay
mit Will Ferrell, Christina Applegate, Paul Rudd, Steve Carell, David Koechner, Fred Willard, Meagan Good, James Marsden, Kristen Wiig & Greg Kinnear
Genre: Komödie


Anwältinnen küsst man nicht (OT: What Rats Won’t Do)
Anwältinnen küsst man nicht Durchaus charmante wie harmlose Brit-RomCom (übrigens nicht zu verwechseln mit dem Redford-Klassiker “Staatsanwälte küsst man nicht”) über zwei Anwälte die sich hassen und sich lieben und mit einem Cast der besonders die Herzen von Serien-Fans höher schlagen lässt, ich meine wo sonst kann man schon “Lord Tywin Lennister” im sexy Leopardentanga bestaunen.



UK – 1998 – 1 Std. 23 Min.
Regie: Alastair Reid
mit James Frain, Natascha McElhone, Amy Phillips, Valentine Pelka, Samantha Bond, Peter Capaldi, Harry Enfield, Parker Posey, Charles Dance & Michael Gough
Genre: Romantische Komödie


Away we go – Auf nach Irgendwo (OT: Away we go)
Away we go Wunderschöne Indie-Perle von Sam Mendes mit sympathischen Darstellern in einer Geschichte über Familie und Vorbilder.



USA – 2009 – 1 Std. 38 Min.
Regie: Sam Mendes
mit John Krasinski, Maya Rudolph, Jeff Daniels, Catherine O’Hara, Allison Janney, Jim Gaffigan, Carmen Ejogo, Maggie Gyllenhaal, Chris Messina & Melanie Lynskey
Genre: Tragi-Komödie


Batman v Superman: Dawn of Justice
Will storytechnisch ein wenig zuviel, da er zugleich als “Batman”-Reboot, “Man of Steel”-Sequel und “Justice League”-Prequel fungiert, ist aber besser als “Man of Steel” und Ben Affleck ist in der Tat der beste Bruce Wayne-Darsteller (während Christian Bale weiterhin als dessen Alter Ego Batman das Nonplusultra darstellt) und selbst Jesse Eisenberg konnt mich letztlich als schon beinahe Joker-esker Lex Luthor überzeugen. Tut nicht weh, macht aber definitiv Lust auf mehr.



USA – 2016 – 2 Std. 31 Min.
Regie: Zack Snyder
mit Ben Affleck, Henry Cavill, Amy Adams,Gal Gadot, Jesse Eisenberg, Diane Lane, Jeremy Irons, Laurence Fishburne, Holly Hunter, Jeffrey Dean Morgan & Kevin Costner
Genre: Comicverfilmung, Action, Drama


Bekenntnisse einer Highschool-Diva (OT: Confessions of a Teenage Drama Queen)
Bekenntnisse einer Highschool-Diva Nette High School-Girlie-Komödie, die ihr Potenzial leider nicht komplett ausschöpft, aber einige durchaus charmante Szenen und mit Lindsay Lohan & Allison Pill zwei tolle Hauptdarstellerinnen vorweisen kann.



USA – 2004 – 1 Std. 29 Min.
Regie: Sara Sugarman
mit Lindsay Lohan, Adam Garcia, Alison Pill, Glenne Headly, Eli Marienthal, Carol Kane, Megan Fox, Sheila McCarthy & Tom McCamus
Genre: Teenie-Komödie


Chloe (2009)
Chloe Atmosphärisches Beziehungsdrama das zu Beginn sehr gut funktioniert, jedoch im letzten Drittel in einen schon beinahe absurden Erotikthriller abdriftet.



USA / CDN / F – 2009 – 1 Std. 36 Min.
Regie: Atom Egoyan
mit Julianne Moore, Liam Neeson, Amanda Seyfried, Nina Dobrev, Max Thieriot, Laura DeCarteret, Meghan Heffern & Natalie Lisinska
Genre: Drama, Thriller


Clerks – Die Ladenhüter (OT: Clerks)
Clerks – Die Ladenhüter Für unter 30000 $ entstandes Regiedebüt von Kevin Smith und erster Teil der sogenannten New-Jersey-Filme in denen auch die Kultfiguren Jay und Silent Bob auftreten; kleine, feine mit Filmzitaten gespickte Indieperle über den schrägsten Tag im Leben eines Twenty-Something, der an seinem eigentlich freien Tag im Laden, in dem er arbeitet, aushelfen muss und dabei eine Lektion fürs Leben lernt.



USA – 1994 – 1 Std. 30 Min.
Regie: Kevin Smith
mit Brian O’Halloran, Jeff Anderson, Marilyn Ghigliotti, Lisa Spoonauer, Jason Mewes, Kevin Smith, Kimberley Loughran, Scott Mosier & Walter Flanagan
Genre: Komödie


Mallrats
Mallrats Zweiter New Jersey-Film, der als klassische flache 90er-Komödie daherkommt, aber doch einige echt gelungene Gags zu bieten hat, und Kevin Smith wusste echt schon damals, dass Ben Affleck einmal Batman sein wird.



USA – 1995 – 1 Std. 34 Min.
Regie: Kevin Smith
mit Shannen Doherty, Jeremy London, Jason Lee, Ben Affleck, Claire Forlani, Joey Lauren Adams, Jason Mewes, Kevin Smith, Ethan Suplee, Michael Rooker, Walter Flanagan, Scott Mosier, Brian O’Halloran & Stan Lee
Genre: Komödie


Chasing Amy
Chasing Amy Dialoglastiger, erfrischend zurückgenommener dritter Teil der inoffiziellen New Jersey-Reihe, sehr direkt in seiner Sprache, manchmal in den Figurenzeichnungen etwas stereotyp, aber alles in allem urromantisch und einer der ehrlichsten Liebesfilme die ich kenne; definitiv der beste Teil der Reihe und Hauptdarstellerin Joey Lauren Adams konnte sich sogar (zurecht) eine Golden Globe Award Nominierung erspielen.



USA – 1997 – 1 Std. 51 Min.
Regie: Kevin Smith
mit Ben Affleck, Jason Lee, Joey Lauren Adams, Scott Mosier, Dwight Ewell, Brian O’Halloran, Jason Mewes, Kevin Smith, Ethan Suplee & Matt Damon
Genre: Romantische Tragi-Komödie


Dogma
Dogma Bitterböse starbesetzte Fantasy-Satire auf die “weltliche” katholische Kirche, in der zwei verstoßene Rache-Engel gegen Gottes Plan wieder zurück in den Himmel gelangen wollen, sehr witzig und sogar mit Botschaft.



USA – 1999 – 2 Std. 00 Min.
Regie: Kevin Smith
mit Linda Fiorentino, Matt Damon, Ben Affleck, Alan Rickman, Salma Hayek, Chris Rock, Jason Lee, Jason Mewes, Kevin Smith, Bud Cort, George Carlin, Brian O’Halloran, Janeane Garofalo, Walter Flanagan, Scott Mosier & Alanis Morissette
Genre: Fantasy-Komödie


Jay und Silent Bob schlagen zurück (OT: Jay and Silent Bob Strike Back)
Jay und Silent Bob schlagen zurück Als ursprünglich letzter Film der NJ-Reihe geplant, geht Smith hier vom Niveau wieder mehr in Richtung “Mallrats” und versucht sich an einer Hollywood-Satire die aber oftmals nicht recht zünden mag und zu viel Potenzial verschenkt, dennoch besonders für Comics- und “Star Wars”-Fans eigentlich ein Muss.



USA – 2001 – 1 Std. 44 Min.
Regie: Kevin Smith
mit Jason Mewes, Kevin Smith, Jason Lee, Will Ferrell, Shannon Elizabeth, Eliza Dushku, Ali Larter, Jennifer Schwalbach Smith, Carrie Fisher, Mark Hamill, Seann William Scott, Jon Stewart, Gus Van Sant, Chris Rock, Wes Craven, Shannen Doherty, Joey Lauren Adams, Jason Biggs, James Van Der Beek, Matt Damon, Ben Affleck & Stan Lee
Genre: Komödie


Clerks 2 – Die Abhänger (OT: Clerks II)
Clerks 2 Für das 150-fache Budget des ersten Teils (!) entstanden, erreicht “Clerks II” zwar inhaltlich nicht annähernd das Niveau seines Vorgängers, geht dafür aber so derbe unter die Gürtellinie, dass ich Tränen lachen musste, wird aber mit Sicherheit nicht jedem gefallen.



USA – 2006 – 1 Std. 37 Min.
Regie: Kevin Smith
mit Brian O’Halloran, Jeff Anderson, Rosario Dawson, Trevor Fehrman, Jennifer Schwalbach Smith, Jason Mewes, Kevin Smith, Jason Lee & Ben Affleck
Genre: Komödie


Colombiana
Gute Genrekost à la “Nikita” mit toll aufspielender Zoë Saldaña, der man die Handschrift von Luc Besson in jeder einzelnen Szene ansieht.



USA – 2011 – 1 Std. 48 Min.
Regie: Olivier Megaton
mit Zoë Saldaña, Cliff Curtis, Michael Vartan, Lennie James, Jordi Mollà, Beto Benites & Graham McTavish
Genre: Action / Thriller/ Drama


Das Reich der Sonne (OT: Empire of the Sun)
Das Reich der Sonne Steven Spielberg schickt den blutjungen Christian Bale zwischen die Fronten des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges; top inszeniert, Allen Daviau liefert faszinierende Bilder und Bale und Malkovich rocken, die Geschichte an sich ist aber etwas zu behäbig erzählt.



USA – 1987 – 2 Std. 46 Min.
Regie: Steven Spielberg
mit Christian Bale, John Malkovich, Miranda Richardson, Nigel Havers, Joe Pantoliano, Leslie Phillips, Masatô Ibu, Ben Stiller, Robert Stephens & Burt Kwouk
Genre: Kriegsfilm, Drama


Deadpool
Marvel lässt den wohl respektlosesten und selbstironischsten “Superhelden” aller Zeiten von der Leine, unfassbar genial von Ryan Reynolds verkörpert und dazu gibt’s noch den fettesten Song-Score seit langem auf die Ohren, großartig!



USA – 2016 – 1 Std. 49 Min.
Regie: Tim Miller
mit Ryan Reynolds, Morena Baccarin, Ed Skrein, T. J. Miller, Gina Carano, Andre Tricoteux, Brianna Hildebrand, Leslie Uggams & Taylor Hickson
Genre: Comicverfilmung, Action, Komödie


Der Engländer, der auf einen Hügel stieg und von einem Berg herunterkam (OT: The Englishman Who Went Up a Hill But Came Down a Mountain)
Zwei schnöselige englische Vermesser wollen dem walisischen Dorf Ffynnon Garw seinen Berg aberkennen, weil er ein paar Fuß zu niedrig ist, doch das können die Bewohner natürlich nicht auf sich sitzen lassen; grundsympathische Britkomödie mit betörenden Bildern, einem gewohnt(gut)en Hugh Grant und einem wunderschönen Score von Stephen Endelman.



UK – 1995 – 1 Std. 32 Min.
Regie: Christopher Monger
mit Hugh Grant, Tara Fitzgerald, Colm Meaney, Ian McNeice, Kenneth Griffith, Ian Hart, Lisa Palfrey & Robert Pugh
Genre: Komödie


Der fremde Sohn (OT: Changeling)
Aufwühlend intensiver Thriller um eine Mutter deren Sohn entführt, ihr von der Polizei aber ein falscher Junge zurückgebracht und die, als sie den Fehler bekannt macht, von der Polizei für verrückt erklärt wird; klingt unfassbar, beruht aber auf wahren Begebenheiten, Jolie mit absoluter Karrierebestleistung.



USA – 2008 – 2 Std. 20 Min.
Regie: Clint Eastwood
mit Angelina Jolie, John Malkovich, Jeffrey Donovan, Michael Kelly, Colm Feore, Jason Butler Harner, Amy Ryan, Geoff Pierson, Denis O’Hare & Peter Gerety
Genre: Drama, Thriller


Der Junge im gestreiften Pyjama (OT: The Boy in the Striped Pyjamas)
Der Junge im gestreiften Pyjama Ein deutscher Junge, Sohn eines KZ-Kommandanten im 2. Weltkrieg, freundet sich mit einem jüdischen Jungen hinter dem Zaun an; aufwühlend, nachdenklich stimmend und mit einem krassen Ende.



USA – 2008 – 1 Std. 34 Min.
Regie: Mark Herman
mit Asa Butterfield, Jack Scanlon, Vera Farmiga: Mutter Elsa, David Thewlis, Amber Beattie, Richard Johnson, Sheila Hancock, David Hayman, Cara Horgan & Rupert Friend
Genre: Drama, Literaturverfilmung


Der Mann, der vom Himmel fiel (OT: The Man Who Fell to Earth)
Der Mann, der vom Himmel fiel Nach David Bowies leider viel zu frühem Tod habe ich mir (neben der Musik) noch mal ein paar seiner wichtigsten Filme angesehen; in diesem landet ein Außerirdischer (Bowie als Idealbesetzung) auf der Erde um Wasser für seinen vertrockneten Wüstenplaneten zu besorgen und lernt dabei den menschlichen Lifestyle kennen, welchem er verfällt; bitterböse Abrechnung mit menschlichen Befindlichkeiten, allerdings zu sehr auf Kunst getrimmt und überlang.



UK – 1976 – 2 Std. 18 Min.
Regie: Nicolas Roeg
mit David Bowie, Rip Torn, Candy Clark, Buck Henry, Bernie Casey & Claudia Jennings
Genre: Science-Fiction, Drama


Die Bestimmung – Allegiant (OT: The Divergent Series: Allegiant)
Die Bestimmung – Allegiant Der erste Film war noch richtig gut, Teil 2 hingegen schon eine halbe Katastrophe, doch hier wird dem ganzen jetzt endgültig die Krone aufgesetzt; es wimmelt nur so vor grenzdebilen Dialogen (“Der Tümpel sieht radioaktiv aus”), schwachsinnigen Zeitlupensequenzen, lächerlichen Erfindungen (“Plasmablasen”) und zu allem Übel wird einem auch noch ein mehr als fragwürdiges Menschenbild präsentiert (“genetisch Reine” (die Unbestimmten) vs. “genetisch Defekte” (der Rest)).



USA 2016 – 2 Std. 00 Min.
Regie: Robert Schwentke
mit Shailene Woodley, Theo James, Naomi Watts, Jeff Daniels, Octavia Spencer, Miles Teller, Ansel Elgort, Ray Stevenson, Zoë Kravitz, Maggie Q & Bill Skarsgård
Genre: Science-Fiction, Action, Drama


Die junge Katharina (OT: Young Catherine)
Die junge Katharina Starbesetztes, dennoch seichtes und überlanges TV-Biopic über den Aufstieg der Prinzessin Sophie von Anhalt-Zerbst bis zur ihrer Krönung als spätere Zarin Katharina II., genannt “die Große”.



USA / Russland / Kanada – 1991 – 3 Std. 06 Min.
Regie: Michael Anderson
mit Julia Ormond, Vanessa Redgrave, Christopher Plummer, Franco Nero, Marthe Keller, Maximilian Schell, Mark Frankel, Hartmut Becker, Alexander Kerst & Laurie Holden
Genre: Historienfilm, Drama


Die Reise ins Labyrinth (OT: Labyrinth)
Die Reise ins Labyrinth “Alice im Wunderland” trifft “Der Zauberer von Oz” nach einem Drehbuch von “Python” Terry Jones, mit irrwitzigen Figuren sowie der schnuckeligen Jennifer Connelly und dem großen David Bowie als Koboldkönig; habe ich als Kind abgöttisch geliebt, mittlerweile hat aber schon leicht der Zahn der Zeit an ihm genagt, für Bowies Titel-Song “Underground” hätte es übrigens eine Oscar-Nominierung geben müssen.



USA / UK – 1986 – 1 Std. 37 Min.
Regie: Jim Henson
mit David Bowie, Jennifer Connelly, Toby Froud, Shelley Thompson, Christopher Malcolm, Natalie Finland, Shari Weiser, Michael Hordern & Warwick Davis
Genre: Fantasy, Puppentrick


Dornröschen (1959) (OT: Sleeping Beauty)
Dornröschen Disney Einer der größten Disney-Klassiker, was muss man da noch sagen.



USA – 1959 – 1 Std. 15 Min.
Regie: Clyde Geronimi, Les Clark, Eric Larson & Wolfgang Reitherman
mit den Stimmen von Maria Milde, Gisela Reißmann, Erna Sellmer, Alice Treff, Barbara Luddy, Rainer Brandt, Werner Peters, Eduard Wandrey, Heinz Petruo & Benno Hoffmann
Genre: Zeichentrick, Märchenfilm


Eine für 4 (OT: The Sisterhood of the Traveling Pants)
Eine für Vier Herzerwärmende, zum heulen und zum lachen schöne Coming-of-Age-Geschichte, die einen feinen Blick auf reale Jugendprobleme wirft, und in der America Ferrara und besonders Amber Tamblyn glänzen.



USA – 2005 – 1 Std. 59 Min.
Regie: Ken Kwapis
mit Alexis Bledel, Amber Tamblyn, America Ferrera, Blake Lively, Jenna Boyd, Bradley Whitford, Nancy Travis, Michael Rady & Mike Vogel
Genre: Komödie, Coming-of-Age


Eine für 4 – Unterwegs in Sachen Liebe (OT: The Sisterhood of the Traveling Pants 2)
Eine für 4 – Unterwegs in Sachen Liebe Die Freundinnen sind erwachsen geworden und machen ihre ersten Schritte im Erwachsenenleben, erreicht annähernd die Güte des ersten Teils.



USA – 2008 – 1 Std. 57 Min.
Regie: Sanaa Hamri
mit Alexis Bledel, America Ferrera, Blake Lively, Amber Tamblyn, Jesse Williams, Tom Wisdom, Michael Rady, Blythe Danner, Lucy Hale, Rachel Nichols & Kyle MacLachlan
Genre: FantasyKomödie, Coming-of-Age


Fack ju Göhte
Fack ju Göhte 1 Sehr sympathische und wirklich witzige Penne-Komödie, die leider mehr Wahrheit in sich birgt als man wahrhaben möchte, ich spreche aus Erfahrung.


D – 2013 – 1 Std. 58 Min.
Regie: Bora Dagtekin
mit Elyas M’Barek, Karoline Herfurth, Katja Riemann, Jana Pallaske, Alwara Höfels, Jella Haase, Max von der Groeben, Anna Lena Klenke, Gizem Emre, Farid Bang, Margarita Broich, Erdal Yıldız, Laura Osswald & Uschi Glas
Genre: Komödie


Fack ju Göhte 2
Fack Ju Göhte 2 Tappt leider in die klassische Fortsetzungsfalle, will immer noch einen drauf setzen und wirkt dadurch oftmals eher lächerlich als lustig, aber immerhin bekommt Jella Haase, die als naiv-liebenswürdige “Schanntall” schon das Highlight des ersten Teils war, mehr Screentime und Lena konnte mit dem Titelsong ihren größten Single-Hit seit ESC-Tagen feiern, allein dafür besitzt FJG2 schon seine Daseinsberechtigung.



D – 2015 – 1 Std. 55 Min.
Regie: Bora Dagtekin
mit Elyas M’Barek, Karoline Herfurth, Jella Haase, Katja Riemann, Volker Bruch, Jana Pallaske, Alwara Höfels, Max von der Groeben, Anna Lena Klenke, Gizem Emre, Farid Bang & Uschi Glas
Genre: Komödie


Familienfeste und andere Schwierigkeiten (OT: Home for the Holidays)
Familienfest und andere Schwierigkeiten Unterhaltsame Komödie, von aber ohne Jodie Foster, über eine durchgeknallte Familienbande, die sich an Thanksgiving so richtig schön in die Wolle kriegen, mit grandios aufspielendem All Star Cast, das Drehbuch verschenkt jedoch noch einiges an Potenzial.



USA – 1995 – 1 Std. 43 Min.
Regie: Jodie Foster
mit Holly Hunter, Robert Downey Jr., Anne Bancroft, Charles Durning, Dylan McDermott, Geraldine Chaplin, Steve Guttenberg, Cynthia Stevenson & Claire Danes
Genre: Komödie


Furyo – Merry Christmas, Mr. Lawrence (OT: Senjō no merī kurisumasu / Merry Christmas, Mr. Lawrence)
Furyo – Merry Christmas Mr Lawrence Beklemmender Kriegsfilm der anderen Art, mit Anleihen an “Die Brücke am Kwai”, der mit David Bowie und Ryūichi Sakamoto zwei der damals größten Popstars der westlichen und fernöstlichen Musiklandschaft als Kontrahenten in den Hauptrollen inszeniert, von denen Sakamoto (“The Revenant”) auch erstmals für die Filmmusik verantwortlich zeichnete.



UK, Japan – 1983 – 2 Std. 04 Min.
Regie: Nagisa Ōshima
mit David Bowie, Ryūichi Sakamoto, Tom Conti, Takeshi Kitano & Jack Thompso
Genre: Kriegs-Drama


Grease: Live
Grease Live Live-TV-Event vom 31. Januar 2016 bei Fox Television, wahnsinns-logistische Meisterleistung, sensationelle Kamerafahrten und ein genialer Cast, bei dem v.a. Julianne Hough und Vanessa Hudgens glänzen, besonders Hudgens’ Leistung ist unfassbar, zumal wenn man bedenkt, dass ihr Vater nur einen Tag vor der Liveshow an Krebs verstorben war, sie die Sendung aber unbedingt durchziehen wollte!



USA – 2016 – 3 Std. 00 Min.
Regie: Thomas Kail & Alex Rudzinski
mit Julianne Hough, Aaron Tveit, Vanessa Hudgens, Carlos PenaVega, Carly Rae Jepsen, Keke Palmer, Kether Donohue, Jordan Fisher, David Del Rio, Mario Lopez, Ana Gasteyer, Elle McLemore, Wendell Pierce, Eve Plumb, Sam Clark, Didi Conn, Joe Jonas, Boyz II Men & Jessie J
Genre: Musical, Drama, Komödie


Hook
Hook Peter Pan ist doch erwachsen geworden und hat vergessen, dass er einmal fliegen konnte; trotz Starbesetzung einer von Spielbergs Schwächeren, als Kind im Kino habe ich ihn zwar geliebt, aber vielleicht bin auch ich wie Peter mittlerweile einfach erwachsen geworden.



USA – 1991 – 2 Std. 16 Min.
Regie: Steven Spielberg
mit Robin Williams, Dustin Hoffman, Bob Hoskins, Julia Roberts, Maggie Smith, Gwyneth Paltrow, Caroline Goodall, Charlie Korsmo, Amber Scott, Dante Basco & Phil Collins
Genre: Fantasy, Komödie


Im August in Osage County (OT: August: Osage County)
AOC_Plakat08RZfinal_URL_Layout 1 Mega-Star-besetzter Seelenstriptease einer Mittelstands-Familie, genial gespielt.



USA – 2013 – 2 Std. 01 Min.
Regie: John Wells
mit Meryl Streep, Julia Roberts, Chris Cooper, Ewan McGregor, Margo Martindale, Sam Shepard, Dermot Mulroney, Julianne Nicholson, Juliette Lewis, Abigail Breslin, Benedict Cumberbatch & Misty Upham
Genre: Drama


Katy Perry: Part of Me
Katy Perry - Part of Me Wer sich bereits näher mit der Künstlerin und der Person Katy Perry auseinandergesetzt hat, weiß dass unter der Plastik-Pop-Oberfläche eine durchaus ernsthafte Musikerin und tolle Songschreiberin steckt, die hier, bei ihrer zweiten großen Tour zum Album “Teeange Dream, einen witzigen, manchmal aber auch ruhigen und nachdenklichen Backstage-Einblick gewährt; für Fans natürlich ein Muss, aber auch allgemein für Freunde gut gemachter Tour-Dokus durchaus einen Blick wert.



USA – 2012 – 1 Std. 35 Min.
Regie: Dan Cutforth & Jane Lipsitz
mit Katy Perry, Russell Brand, Lady Gaga, Rihanna & Jessie J
Genre: Konzertfilm, Dokumentation


Kokowääh
Kokowääh 1 Owääh owääh, deutscher RomCom-Murks in Hollywood-Optik, aber immerhin gibt es doch 1-2 gute Lacher.



D – 2011 – 2 Std. 01 Min.
Regie: Til Schweiger
mit Til Schweiger, Emma Schweiger, Jasmin Gerat, Samuel Finzi, Meret Becker, Anna Julia Kapfelsperger, Friederike Kempter, Miranda Leonhardt, Mišel Matičević, Sönke Möhring, Katharina Thalbach, Johann von Bülow, Ulrich Wickert, Anne-Sophie Briest, Luna Schweiger, Birthe Wolter & Fahri Yardım
Genre: Romantische Komödie


Kokowääh 2
Kokowääh 2 Dachte ich viel schlechter als der erste Teil kann es kaum noch werden, wird man doch wieder im negativen überrascht, ein RomCom-Konglomerat aus der Hölle.



D – 2013 – 2 Std. 03 Min.
Regie: Til Schweiger
deutsche Stimmen: Til Schweiger, Emma Schweiger, Jasmin Gerat, Samuel Finzi, Jana Reinermann, Gedeon Burkhard, Julia Jentsch, Helmut Zierl, Paula Kalenberg, Steffen Wink, Anne-Sophie Briest, Luna Schweiger, Fahri Yardım & Matthias Schweighöfer
Genre: Romantische Komödie


Männer, die auf Ziegen starren (OT: The Men Who Stare at Goats)
Männer, die auf Ziegen starren Genau mein Humor, toll besetzt, und dann auch noch auf wahren Ereignissen basierend, unfassbar.



USA – 2009 – 1 Std. 33 Min.
Regie: Grant Heslov
mit: George Clooney, Ewan McGregor, Jeff Bridges, Kevin Spacey, Stephen Lang, Robert Patrick, Glenn Morshower & Rebecca Mader
Genre: Komödie


Margot und die Hochzeit (OT: Margot at the Wedding)
Margot und die Hochzeit Tragikomödie von Indie-Gott Noah Baumbach über zwei ungleiche Schwestern, die sich anlässlich einer Hochzeit nach langer Zeit wiedersehen; durchaus sehenswert, hat mich aber leider nicht so berührt, wie ich es erhofft hatte.



USA – 2007 – 1 Std. 32 Min.
Regie: Noah Baumbach
mit: Nicole Kidman, Jack Black, Jennifer Jason Leigh, Zane Pais, John Turturro & Ciarán Hinds
Genre: Komödie, Drama


Nude Nuns with Big Guns
Nude Nuns with Big Guns Poster Ultrabrutaler Nunsploitation-Thriller um eine junge Nonne, die Opfer eines innerkirchlichen mexikanischen Drogenrings wird und, nachdem sie unter Drogen gesetzt zur Prostitution gezwungen wurde, einen blutigen Rachefeldzug im Namen des Herrn startet; schreit aus jeder Einstellung förmlich Tarantino und Rodriguez, besitzt aber nicht deren coolen und selbstironischen Style, sondern reiht nur eine widerwärtige Shoot-and-rape-Sequenz an die nächste, dazu noch bis auf Hauptdarstellerin Asun Ortega dilettantisch gespielt.



USA – 2010 – 1 Std. 31 Min.
Regie: Joseph Guzman
mit: Asun Ortega, David Castro as Chavo, Ivet Corvea, Aycil Yeltan, Emma Messenger as Mother Magda, Bill Oberst Jr. as Father John, Maz Siam, Xango Henry, Robert Rexx, Jessica Elder & Sarah Emmons
Genre: Thriller, Action


Paris, je t’aime
Paris, je t'aime Episodenfilm mit internationaler Starbesetzung über das Liebesleben in der Stadt der Liebe, très charmant, aber manchmal auch etwas zu wirr und uninspiriert.



USA – 2011 – 1 Std. 51 Min.
Regie: Olivier Assayas, Frédéric Auburtin, Emmanuel Benbihy, Gurinder Chadha, Sylvain Chomet, Joel & Ethan Coen, Isabel Coixet, Wes Craven, Alfonso Cuarón, Gérard Depardieu, Christopher Doyle, Richard LaGravenese, Vincenzo Natali, Alexander Payne, Bruno Podalydès, Walter Salles, Oliver Schmitz, Nobuhiro Suwa, Daniela Thomas, Tom Tykwer & Gus Van Sant
mit: Bruno Podalydès, Florence Muller, Leïla Bekhti, Cyril Descours, Gaspard Ulliel, Marianne Faithfull, Steve Buscemi, Catalina Sandino Moreno, Barbet Schroeder, Miranda Richardson, Sergio Castellitto, Juliette Binoche, Willem Dafoe, Yolande Moreau, Ludivine Sagnier, Nick Nolte, Maggie Gyllenhaal, Aïssa Maïga, Fanny Ardant, Bob Hoskins, Wes Craven, Olga Kurylenko, Elijah Wood, Emily Mortimer, Rufus Sewell, Alexander Payne, Natalie Portman, Gena Rowlands, Gérard Depardieu & Margo Martindale
Genre: Episodenfilm, Komödie, Drama


Plötzlich Prinzessin (OT: The Princess Diaries)
Plötzlich Prinzessin 1 Überdreht-witzige moderne Aschenputtel-Variante mit der jungen Anne Hathaway in ihrer ersten Filmrolle und der Grande Dame Julie Andrews, schon heute ein Klassiker.



USA – 2001 – 1 Std. 55 Min.
Regie: Garry Marshall
mit Anne Hathaway, Julie Andrews, Heather Matarazzo, Robert Schwartzman, Hector Elizondo, Mandy Moore, Caroline Goodall, Patrick Flueger, Kathleen Marshall, Larry Miller & Sandra Oh
Genre: Teenie-Komödie


Plötzlich Prinzessin 2 (OT: The Princess Diaries 2: Royal Engagement)
Plötzlich Prinzessin 2 Würdige Fortsetzung, die noch mit höfischen Ränkespielen gespickt wird und den Slapstickfaktor ein klein wenig erhöht, zudem macht mit Chris Pine auch hier ein weiterer künftiger Hollywood-Star seine ersten filmischen Gehversuche.



USA – 2004 – 1 Std. 53 Min.
Regie: Garry Marshall
deutsche Stimmen Anne Hathaway, Julie Andrews, Heather Matarazzo, John Rhys-Davies, Chris Pine, Hector Elizondo, Callum Blue, Caroline Goodall, Kathleen Marshall, Larry Miller, Raven Symoné & Abigail Breslin
Genre: Teenie-Komödie


Rocky
Rocky I Der Prototyp des modernen Sportfilms und Beginn einer filmischen Legende, immer noch absolut sehenswert, auch wenn die gewonnenen Oscars (darunter Best Picture) bei der Konkurrenz aus “Network”, “Die Unbestechlichen” oder “Taxi Driver” aus heutiger Sicht etwas befremdlich wirken.



USA – 1976 – 1 Std. 59 Min.
Regie: Sylvester Stallone
mit Sylvester Stallone, Talia Shire, Burt Young, Carl Weathers, Burgess Meredith, Tony Burton, Joe Spinell, Frank Stallone, Frank McRae & Joe Frazier
Genre: Drama, Sportfilm


Rocky II
Rocky II Ich mag da vielleicht einer der Wenigen sein, aber den zweiten Teil mag ich tatsächlich annähernd so gern wie den ersten und Stallone zeigt, dass er durchaus tiefgründige Drehbücher schreiben kann.



USA – 1979 – 1 Std. 59 Min.
Regie: John G. Avildsen
mit Sylvester Stallone, Talia Shire, Burt Young, Carl Weathers, Burgess Meredith, Tony Burton, Joe Spinell, Frank Stallone, Michael Dorn & Sylvia Meals
Genre: Drama, Sportfilm


Rocky III – Das Auge des Tigers (OT: Rocky III)
Rocky III Erreicht leider nicht die Qualität der beiden Vorgänger, kann man sich aber durchaus noch anschauen.



USA – 1982 – 1 Std. 39 Min.
Regie: Sylvester Stallone
mit Sylvester Stallone, Talia Shire, Burt Young, Carl Weathers, Mr. T , Burgess Meredith, Tony Burton, Joe Spinell, Frank Stallone & Hulk Hogan
Genre: Drama, Sportfilm


Rocky IV – Der Kampf des Jahrhunderts (OT: Rocky IV)
Rocky IV Der Krampf des Jahrhunderts trifft es wohl eher, alleine für die Idee mit der Roboterfreundin für Paulie gehört Sly noch heute das Drehbuch um die Ohren gehauen und vom politischen Statement möchte ich gar nicht erst anfangen, aber es war halt auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges.



USA – 1985 – 1 Std. 31 Min.
Regie: Sylvester Stallone
mit Sylvester Stallone, Talia Shire, Dolph Lundgren, Burt Young, Tony Burton, Michael Pataki, Carl Weathers & Brigitte Nielsen
Genre: Drama, Sportfilm


Rocky V
Rocky V Mit Rocky V besinnt sich Stallone wieder mehr auf seine alten Wurzeln, und übt sogar so etwas wie Sozialkritik.



USA – 1990 – 1 Std. 44 Min.
Regie: John G. Avildsen
mit Sylvester Stallone, Talia Shire, Sage Stallone, Tony Burton, Tommy Morrison & Richard Gant
Genre: Drama, Sportfilm


Rocky Balboa
Rocky VI Balboa Ein bis dato würdiger Abschluss der Reihe, auch wenn die eigentliche Kampfidee etwas gaga ist.



USA – 2006 – 1 Std. 42 Min.
Regie: Sylvester Stallone
mit Sylvester Stallone, Tony Burton, Milo Ventimiglia, Geraldine Hughes, Antonio Tarver, Lou DiBella & Mike Tyson
Genre: Drama, Sportfilm


Schutzengel
Schutzengel Til Schweiger beweist ein Mal mehr, dass er zwar einer der technisch brillantesten Regisseure ist, die wir in Deutschland haben (optisch hat “Schutzengel” wirklich Hollywood-Qualität), aber zugleich auch einer der lausigsten Drehbuchautoren (die Story ist billigste Thrillerkost).



D – 2012 – 2 Std. 13 Min.
Regie: Til Schweiger
mit Til Schweiger, Luna Schweiger, Moritz Bleibtreu, Karoline Schuch, Hannah Herzsprung, Nina Eichinger, Oliver Korittke, Heiner Lauterbach, Axel Stein, Jacob Matschenz, Herbert Knaup, Kostja Ullmann, Katharina Schüttler, Fahri Yardım & Ralph Herforth
Genre: Thriller, Action, Drama


Sherlock: Die Braut des Grauens (OT: Sherlock: The Abominable Bride)
Sherlock- Die Braut des Grauens Der moderne Sherlock passt auch hervorragend ins klassisch-viktorianische Setting und erinnert ein wenig an alte Horrorfilme der Hammer-Studios; witzig, spannend und wirklich gruselig (Natasha O’Keeffe hinterlässt einen bleibenden Eindruck) und die Auflösung am Ende ist ein echter Knaller.



UK – 2016 – 1 Std. 30 Min.
Regie: Douglas Mackinnon
mit Benedict Cumberbatch, Martin Freeman, Mark Gatiss, Rupert Graves, Louise Brealey, Una Stubbs, Andrew Scott, Natasha O’Keeffe, Amanda Abbington, David Nellist, Catherine McCormack, Tim McInnerny & Gerald Kyd
Genre: Krimi, Komödie, Horror


The Broken Circle (OT: The Broken Circle Breakdown)
The Broken Circle Herzzerreißend-intensives Leukämie-Drama unserer belgischen Nachbarn mit sensationellem Bluegrass-Soundtrack, ein Muss für jeden Cineasten.



B / NL – 2012 – 1 Std. 50 Min.
Regie: Felix Van Groeningen
mit Veerle Baetens, Johan Heldenbergh, Nell Cattrysse, Geert van Rampelberg, Nils De Caster, Robbie Cleiren, Bert Huysentruyt, Jan Bijvoet & Blanka Heirman
Genre: Drama, Musikfilm


The Huntsman & the Ice Queen (OT: The Huntsman: Winter’s War)
Print Die Story ist dünner als ein Pfannkuchen, Blunt als Villain desaströs (einzig Sheridan Smith & Rob Brydon können als sich ständig kabbelnde Zwerge wirklich überzeugen und sind pures Comedy-Gold) und dann wird auch noch von “Robin Hood – König der Diebe” über “Planet der Affen”, bishin zu “Die Chroniken von Narnia” und sogar “Game of Thrones” alles verwurstelt was nicht bei 3 auf den Bäumen ist, tut aber insgesamt nicht weh.



USA – 2016 – 1 Std. 54 Min.
Regie: Cedric Nicolas-Troyan
mit Chris Hemsworth, Charlize Theron, Emily Blunt, Jessica Chastain, Colin Morgan, Sam Claflin, Nick Frost, Sheridan Smith & Rob Brydon
Genre: Fantasy, Action


The Image
The Image.png Nicht der berüchtigte SM-Porno, sondern ein experimenteller S/W-Horror-Kurz-Stummfilm mit dem damals gerade 22-jährigen David Bowie in seiner ersten Filmrolle als Junge, der dem Bild eines psychotischen Malers entspringt, der versucht eben dieses Abbild umzubringen; erinnert im Stil an die Nouvelle Vague und man kann erahnen woher Antonio Sánchez wohl die Inspiriation für seinen ungewöhnlichen “Birdman”-Score hatte.



UK – 1969 – 14 Min.
Regie: Michael Armstrong
mit David Bowie, Michael Byrne
Genre: Horror


Willkommen bei den Sch’tis (OT: Bienvenue chez les Ch’tis)
Willkommen bei den Sch'tis Sensationell witzige Culture-Clash-Komödie über die “französischen Ostfriesen”; ich kenne die Region sehr gut, da die Partnerstadt meines Heimatortes in der Nähe des Handlungsortes Bergues liegt und kann somit bestätigen was im Film gesagt wird: wer in den Norden kommt weint zwei Mal, wenn er kommt und wenn er geht.



F – 2008 – 1 Std. 46 Min.
Regie: Dany Boon
mit Kad Merad, Dany Boon, Zoé Félix, Anne Marivin, Guy Lecluyse, Philippe Duquesne, Patrick Bosso, Zinedine Soualem & Line Renaud
Genre: Komödie

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  • Stefan T.

    Ich nehme an, dass die Wertung für "Kokowääh 2" angesichts der treffenden Beschreibung eine 1,5/10 sein sollte? 😉

    Ansonsten freuen mich insbesondere die Beurteilungen von "Der Fremde Sohn" und "Dornröschen" – zwei meiner Lieblingsfilme. 🙂

    • Heiko

      Ich hatte vor dem Veröffentlichen noch vergessen ein paar Wertungen auszutauschen. Und "Batman v Superman" vergessen. 🙁
      Jetzt ist aber alles auf dem korrekten Stand. 😀

  • Aktion Morgenluft

    Willkommen bei den Sch’tis mit einer 9 <3

  • Dennis

    Fast unglaublich, wie oft wir hier in den Wertungen übereinstimmen 😉
    Chasing Amy ist echt ne Perle. Sollte sich jeder mal zu Gemüte führen.

    • Heiko

      Ha ha, wenn das so weitergeht enden wir in 30-40 Jahren wirklich noch als Statler und Waldorf der Filmkritikszene. 😀
      Das macht mir ja fast ein klein wenig Angst. 😉

  • Patrick

    Veilee coole Kurzrezensionen. Hätte aer gerne noch 1-2 Absätze mehr von Dir zu den meisten Filmen gelesen. Nächstes Mla bitte wiedre mehr! Besonders BROKEN CIRCLE BREAKDOWN müsst ihr jetzt alle mal schauen! Der ist echt MEGA! Und für ROCKY tuts mir fast ein wenig Leid, dass der so nen blöden Ruf weg hat als iener der schlehctesten "Best Picture"-Gewinner, dabei ist er wirklich richtig gut, aber wie Du schon sagst gegen Network, Die Unbestechlichen und Taxi Driver ist er schon der Scvhwächste unter den Vieren!

    • Stefan T.

      Da er "Ein-Absatz-Kritiken" schreibt, würden mehrere Absätze die Grundidee eventuell ad absurdum führen… 😉

      • Heiko

        Falsch, ich schreibe immer genau einen SATZ! Deshalb auch "Ein SATZ Kritik". 😉
        Auch wenn ich das, zugegeben, gerne etwas auf die Spitze treibe, aber wenn man sich so manche Schachtelsätze in Verträgen oder Gesetzestexten anschaut, bleibe ich doch stets meiner Prämisse treu. 😉

        Und ja, mehr Text würde die Grundidee daher in der Tat ad absurdum führen.

  • Patrick

    Wie hättet ihr in dem Jahr eigentlich die Oscars vergeben?

    Film, Regie, Darstellerpreise udn Drehbuch vor allem

  • Patrick

    Ich neige natürlich zum Rundumschlag für Network, aber irgendwie istd as gegenüber Taxi Driver & Co. auch nicht ganz fair. Hmm… an Betarice Straight und Faye Dunaway wird jedenfalls nicht gerüttelt, die waren einfach zu gut.