15 Filme im Rennen um den Dokumentations-Oscar

Amy

15 Dokumentationen haben es auf die Oscar-Shortlist geschafft. Darunter nicht nur die favorisierten Filme “Amy” und “The Look of Silence”, sondern auch “We Come as Friends” – eine Dokumentation vom österreichischen Filmemacher Hubert Sauper, der nun nach “Darwin’s Nightmare” seine zweite Oscar-Nominierung erlangen könnte. Die endgültigen Nominierungen werden am 14. Jänner 2016 bekanntgegeben:

“Amy”
“Best of Enemies”
“Cartel Land”
“Going Clear: Scientology and the Prison of Belief”
“He Named Me Malala”
“Heart of a Dog”
“The Hunting Ground”
“Listen to Me Marlon”
“The Look of Silence”
“Meru”
“3 1/2 Minutes, 10 Bullets”
“We Come as Friends”
“What Happened, Miss Simone?”
“Where to Invade Next”
“Winter on Fire: Ukraine’s Fight for Freedom”

Über Johannes Marksteiner

Hauptberuflich: Radio-Redakteur und Sprecher
Nebenberuflich: Passionierter Cineast

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  • Heiko

    Ich behaupte jetzt einfach mal, ohne bisher einen der Filme gesehen zu haben, an “He Named Me Malala” führt dieses Jahr kein Weg vorbei!

    Zum einen ist der Kritikenspiegel überwältigend und zum anderen setzte man damit wieder ein ganz klares politisches Zeichen, was die Academy bekanntlich im Bereich Doku auch oftmals gerne getan hat.

    • Stefan T.

      Da stimme ich voll und ganz zu! Malala Yousafzai ist für mich die beeindruckendste Persönlichkeit des neuen Jahrtausends und erinnert mich immer wieder aufs Neue an Gandhi. Wenn die Doku so gut ist, wie der Trailer vermuten lässt, werden die anderen vier Nominierten wohl wirklich nur schmückendes Beiwerk sein.

  • Alexej

    Ohne Zweifel. Malala ist eine großartige Person. Aber ich denke die Doku wird euch enttäuschen. SIe wird der Hauptperson leider nur selten gerecht und ist insgesamt leider sehr oberflächlich. Klar ist es bei einem so wichtigen, schwierigen und weitläufigen Thema auch nicht leicht es allumfassend und dabei auch noch angemessen zu beleuchten.
    Ich frage mich selbst, ob ich es findeein weniger anspruchsvolles Thema sehr gut umzusetzen (Amy), oder einen sehr herausfordenden Film nur mäßig (Malala).
    Mein Favorit ist vermutlich Amy, aber auch ich habe nur die Hälfte der oben genannten Filme gesehen und könnte sicher auch mit den meisten anderen leben. Die Doku-Auswahl war in den letzten Jahren fast ausnahmslos hervorragend.