Die Nominierungen der 89. Oscar-Verleihung

Das Warten hat ein Ende – die Oscar-Nominierungen sind bekannt! Und wie nicht anders zu erwarten, hat die Musical-Romanze “La La Land” die meisten Nominierungen erhalten. Damit geht der Film von Damien Chazelle, in den Hauptrollen mit Emma Stone und Ryan Gosling, als großer Favorit in das Rennen um den begehrtesten Filmpreis der Welt.  Vergeben werden die Oscars am 26. Februar im Dolby Theatre in Los Angeles:

Bester Film

  • Arrival
  • Fences
  • Hacksaw Ridge
  • Hell or High Water
  • Hidden Figures
  • La La Land
  • Lion
  • Manchester by the Sea
  • Moonlight

Beste Regie

  • Arrival, Denis Villeneuve
  • Hacksaw Ridge, Mel Gibson
  • La La Land, Damien Chazelle
  • Manchester by the Sea, Kenneth Lonergen
  • Moonlight, Barry Jenkins

Bester Hauptdarsteller

  • Casey Affleck, Manchester by the Sea
  • Andrew Garfield, Hacksaw Ridge
  • Ryan Gosling, La La Land
  • Viggo Mortensen, Captain Fantastic
  • Denzel Washington, Fences

Beste Hauptdarstellerin

  • Isabelle Huppert, Elle
  • Ruth Negga, Loving
  • Natalie Portman, Jackie
  • Emma Stone, La La Land
  • Meryl Streep, Florence Foster Jenkins

Bester Nebendarsteller

  • Mahershala Ali, Moonlight
  • Jeff Bridges, Hell or High Water
  • Lucas Hedges, Manchester by the Sea
  • Dev Patel, Lion
  • Michael Shannon, Nocturnal Animals

Beste Nebendarstellerin

  • Viola Davis, Fences
  • Naomie Harris, Moonlight
  • Nicole Kidman, Lion
  • Octavia Spencer, Hidden Figures
  • Michelle Williams, Manchester by the Sea

Bestes Drehbuch, Original

  • Hell or High Water, Taylor Sheridan
  • La La Land, Damien Chazelle
  • The Lobster, Yorkis Lanthimos & Efthymis Filippou
  • Manchester by the Sea, Kenneth Lonergan
  • 20th Century Women, Mike Mills

Bestes Drehbuch, Adaption

  • Arrival, Ted Chiang
  • Fences, August Wilson
  • Hidden Figures, Allison Schroeder & Theodore Melfi
  • Lion, Luke Davied
  • Moonlight, Barry Jenkins

Bester Schnitt

  • Arrival, Joe Walker
  • Hacksaw Ridge, John Gilbert
  • Hell or High Water, Jake Roberts
  • La La Land, Tom Cross
  • Moonlight, Joi McMillion & Nat Sanders

Beste Kamera

  • Arrival, Bradford Young
  • La La Land, Linus Sandgren
  • Lion, Greg Fraser
  • Moonlight, James Laxton
  • Silence, Rodriego Prieto

Bestes Produktionsdesign

  • Arrival
  • Fantastic Beasts and Where to Find Them
  • Hail, Caesar!
  • La La Land
  • Passengers

Beste Kostüme

  • Allied, Joanna Johnston
  • Fantastic Beasts and Where to Find Them, Coleen Atwood
  • Florence Foster Jenkins, Consolata Boyle
  • Jackie, Madeline Fontaine
  • La La Land, Mary Zophres

Beste Filmmusik

  • Jackie, Mica Levi
  • La La Land, Justin Huwitz
  • Lion, Volker Bertlemann & Dustin O´Halloran
  • Moonlight, Nicolas Britell
  • Passengers, Thomas Newman

Bester Song

  • “Audition”, La La Land
  • “City of Stars”, La La Land
  • “Can’t Stop The Feeling”, Trolls
  • “The Empty Chair”, Jim: The James Foley Story
  • “How Far I’ll Go”, Moana

Bester fremdsprachige Film

  • Land of Mine, Dänemark
  • A Man Called Ove, Schweden
  • The Salesman, Iran
  • Tanna, Australien
  • Toni Erdmann, Deutschland

Beste Dokumentation

  • Fire at Sea
  • I Am Not Your Negro
  • Life, Animated
  • OJ: Made in America
  • 13th

Bester Animationsfilm

  • Kubo and the Two Strings
  • Moana
  • My Life as a Zucchini
  • The Red turtle
  • Zootopia

Beste visuelle Effekte

  • Deepwater Horizon
  • Doctor Strange
  • The Jungle Book
  • Kubo and the Two Strings
  • Rogue One: A Star Wars Story

Bestes MakeUp & Haarstyling

  • A Man Called Ove
  • Star Trek Beyond
  • Suicide Squad

Bester Ton

  • Arrival
  • Hacksaw Ridge
  • La La Land
  • Rogue One: A Star Wars Story
  • 13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi

Bester Tonschnitt

  • Arrival
  • Deepwater Horizon
  • Hacksaw Ridge
  • La La Land
  • Sully

Bester Kurzfilm

  • Ennemis Interieurs
  • La Femme et le TGV
  • Silent Nights
  • Sing
  • Timecode

Bester Dokumentar-Kurzfilm

  • Extremis
  • 4.1 Miles
  • Joe’s Violin
  • Watani: My Homeland
  • The White Helmets

Bester Animations-Kurzfilm

  • Blind Vaysha
  • Borrowed Time
  • Pear Cider and Cigarettes
  • Pearl
  • Piper

 

Die Oscar-Nominierungen in Zahlen:

  • “La La Land” – 14 Nominierungen (TIE! mit Titanic & Alles über Eva!)
  • “Arrival” – 8 Nominierungen
  • “Moonlight” – 8 Nominierungen
  • “Hacksaw Ridge” – 6 Nominierungen
  • “Lion” – 6 Nominierungen”
  • “Manchester by the Sea” – 6 Nominierungen
  • “Hell or High Water” – 4 Nominierungen
  • “Fences” – 4 Nominierungen
  • “Hidden Figures” – 3 Nominierungen”
  • “Jackie” – 3 Nominierungen

Über Johannes Marksteiner

Hauptberuflich: Radio-Redakteur und Sprecher Nebenberuflich: Passionierter Cineast
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24 Responses to Die Nominierungen der 89. Oscar-Verleihung

  1. Felix H. sagt:

    Finde die Nominierungen ganz interessant. Hier und da kleine Überraschungen. AM positivsten bin ich überrascht über die Nominierung von Mel Gibson in der Regiesparte. Sie ist zwar absolut verdient, hatte allerdings meine Zweifel ob die Academy ihn da beachten wird. Freut mich sehr. Auch Isabell Huppert ist dabei. Zum Glück ist sie nicht durchgerutscht. Interessant auch, der Globe-Gewinner für ebster Nebendarsteller ist rausgerutscht dafür aber Michael Shannon rein.
    Silence wurde wie vermutet dann doch bis auf Kamera übergangen.
    Mich verwundert ein wenig, dass man Findet Dorie nicht nominiert hat. Er ist zwar kein Pixarmeisterwerk, aber dennoch absolut sehenswert wie ich finde. Eine Nominierung wäre durchaus angebrahct gewesen. Aber wie dem auch sei, Favorit wäre ohnehin der göttliche Zoomania.
    La La Land wird Favorit bleiben und auch die meisten Oscars abräumen, inklusive Regie. Dennoch halte ich das Rennen nach wie vor für spannend, je nachdem was die Gewerkschaftspreise die nächsten Tage so bringen. Moonlight sollte man nicht abschreiben. Ich erinnere nur an letztes Jahr und Spotlight.

  2. Patrick sagt:

    Wieso eingestellter Rekordß 14 haben auch Titanic und Alles über Eva und 11 wird La La Land nicht bekommen! Finde die Toneffekte-Nom. ohnehin ein Witz, aber egal. Ich mag den FIlm ja. Adams und Grant sind also futsch. Streep wieder mal dabei… gähn…. und das bei so nem starken Jahr von Adams. Nocturnal hat wie erwartet abgeloost,a uch wenn das nicht in Ordnung ist liebe Academy. Aber ihr habt die bessere Leistung auf dem Shcirm gehabt und das freut uns denke ich mal alle. Shannon vs. Ali for the Win. Wobei Moonlight Nebendarsteller und Drehbuch nun kriegen sollte. Hauptdarstellerin ist nun definiitiv Spannungsärmer geworden,d a Streep und Negga nicht gewinnen können. Adams wäre ne gute Alternative gewesen, aber vielleicht will man sie beim 6. Mal siegen sehen und nicht auf einer Stufe mit Deborah Kerr, Thelma Ritter und Glenn Close stellen. Kann Isabelle Huppert gewinnen oder ist Stone in Stein gemeiselt? Was ist mit dem POrtman-Buzz? Reicht es für Oscar Nr. 2? Der SAG wirds wohl entscheiden müssen.

    • Stefan T. sagt:

      "Eingestellt" im Sinne von "gleichgezogen"…

    • Felix H. sagt:

      Um Adamas bedaure ich es auch. Doch ich denke auch sie wird in den nächsten paar Jahren ähnlich die letztes Jahr Di Caprio endlich an der Reihe sein.
      Die Kategorie Hauptdarstellerin halte ich durchaus noch für spannend. Ich bezweifle irgendwie, dass Portman ihren zwieten kriegt. Aber mal schaun. Ich glaube sogar Huppert ist für Stone die gefährlichere Konkurrentin. Ich vergleiche die Situation ein wenig mit 2008, wo Julie Christie als Favoritin galt, und am Ende Marion Cotillard gewann. Die hatte man glaube ich nicht so stark auf dem Zettel.

  3. Stefan T. sagt:

    "La La Land" setzt also auch hier neue Rekorde – das hätte ich nicht erwartet und ich gestehe meine Feleinschätzung auch gerne ein, allerdings erachte ich einige der Nominierungen für reichlich überzogen, genauer gesagt für Ton, Schnitt und Drehbuch.

    Ich habe echt wegen der Ignoranz für "Nocturnal Animals" (insbesondere für die Filmmusik!!!!!) sowie wegen des Fehlens von Amy Adams Tränen in den Augen gehabt… 🙁 Wieder einmal zeigt sich, dass es ein Fluch ist, zwei überragende Darstellungen in einem Jahr zu liefern – Jessica Chastain kann ja bekanntlich ein Lied davon singen… Zudem war ich etwas erschrocken, dass "Arrival" zwar vielfach nominiert wurde, aber nicht in der sicher geglaubten Effekt-Kategorie!

    Die Make-Up-Sparte hätte aus meiner Sicht nicht unterirdischer ausfallen können, gerade weil man sich die Mühe gemacht hat, die Kategorie erst vor Kurzem auf das Haardesign zu erweitern und dann ausgerechnet die Schwächsten der ohnehin grenzwertigen Shortlist zu nominieren. Wenn das so weiter geht, ist die Maskenarbeit bald ein filmisches Auslaufmodell.

    Erfreulich sind die Nominierungen für "Jackie" und "Manchester By The Sea".

    Aber wo kam denn bitte “Passengers” so plötzlich her?!

    De Art und Weise der Verkündung fand ich jedoch ganz veritabel!

    • Dennis sagt:

      Die Schnitt-Nominierung und Ton-Nominierung (Sound Mixing) findest du übertrieben? Das sind beides Oscars die der Film mit Sicherheit gewinnen wird. Und das absolut hochverdient. Der schnit war jawohl mega!

      • Stefan T. sagt:

        Tonschnitt war gemeint, pardon!!

        • Patrick sagt:

          Die Ton-Schnitt-Nominierung ist echt ein Witz! Somit hat er den TIE mit Titanic und alles über Eva nicht verdient! I am sorry! Aber die anderen 13 würde ich auch so nennen, wobei Drehbuch, Kostüme und Gosling nicht gewinnen sollten. Alle anderen 9 sind aber realistisch, glaube auch das ihn Stone bekommen wird.

  4. Christian sagt:

    Nur hier für Moonlight, Huppert und Mica Levi.

    Das eine völlig oberflächliche und banale Liebesgeschichte, gepaart mit ein paar netten Musicalsequenzen, dümmlichen Gebrabbel über Erfolg, autoritären Ansichten im Bezug auf Jazz, unterlegt von leichtem Pop-Swing, zwei mittelmäßig singenden und tanzenden Darstellern 14 Nominierungen einfahren kann, ist einfach fürcherlich. Sollte Chazelle für diesen Film einen Drehbuchoscar bekommen, wäre dass die größte Bankrotterklärung der Academy.

  5. kaik sagt:

    Finde die Nominierungen gut. Freue mich sehr für LaLaLand, denn das ist endlich mal wieder ein Oscarfilm. Dass Adams und Grant fehlen ist für mich total überraschend – hatte so auf Adams als Siegerin gehofft. Mel Gibson hat man bei der Academy wohl verziehen – sehr schön. Ansonsten wird es doch alles sehr unspannend. Manchester und Moonlight werden jeweils 2 bekommen (Drehbuch und Darsteller); der Rest an LaLa. Hauptdarstellerin ist aber wirklich noch ne Überraschung.

    • Patrick sagt:

      Naja geht. Stone wird nun schwer zu schlagen sein! Adams wäre nicht nur würdig und überfällig gewesen, sondern hätte auch mindestens 8 weitere Nominierungen im Rücken gehabt und wäre dann eine richtige Alternative gewesen. Nun gewinnt Stone für eine gute Leistung, die in vielerlei Hinsicht nicht oscarwürdig betrachtet sein wird. Huppert ist die beste Alternative, aber mit nru einer einzige Nominierung im Rücken, soll sie gegen die Hauptdarstellerin mit 13 weiteren Nominierungen (sogar eine ganz unverdiente für den Toneffekt(!)schnitt – haha -) anstinken? Das sehe ich noch nicht. Vor allem ohne SAG- und BAFTA-Nom., auch wenn Letztere nicht erreicht werden konnte. Ähnliches für Negga, doch die kann froh über ihre Nominierung sein. Ist Chancenlos. Streep ebenso. Das ihr Film eigentlich kein Buzz mehr hatte, sieht man am Fehlen der Make-up-Nom., Nebendarsteller Grant und Filmmusik auch futsch und die waren fast sicher gesetzt. Ich will das Thema hier nicht ausbreiten, aber die Trump-Rede hat ihr da vermutlich in die Karten gespielt. Na wenigstens war die Nom. verdienter als für Into the Woods oder Iron Lady, aber ist halt echt schade um Adams, die zwei absolut geile Performances abgleifert hat und das sage ich, obwohl ich Adams in Hustle zum Beiepsiel gar nicht oscarwürdig empfand und ich ihre Nominierungen für The Master, The Fighter und Doubt schon fast als überzogen empfand. Dieses Jahr wäre sie eine wirkliche Alternative gewesen für den Sieg. Schade. Chance vertan liebe Academy. Auch hätte man Viola Davis locker dann in Lead pushen können, wo sie auch hätte locker gewinnen können und endlich mal Halle Berry als einzige farbige Hauptdarstellerin abgelöst hätte.

      Und wenn wir schon dabei sind, so schwarz wie dieses Jahr waren die Nominierungen noch nie. 3 Filme der 9 Best Picture-Nominierten behandeln schwarze Themen, in allen 4 Darstellerkategorien gibt es immer mindestens eine farbige Person, insgesamt sogar 6. Nun wird es an der Zeit sich mal um asiatische Darsteller zu bemühen, denn diese wurden noch NIE in den Hauptkategorien nominiert. Auch Mexikaner, Polen, etc. sind reichlich rar gesäht. Auch bislang nur ein Italiener und eine Französin haben in LEAD gesiegt meiner Meinung nach, auch nicht gerade viel. Und heulen die herum? Nee. Sollten sie aber mal.

      • kaik sagt:

        Meryl Streeps Nominierung ist aber sehr verdient für die Performance!

        Ich finde die Nominierungen echt gut, 2 der Filme haben sich für mich als absolute Bretter herausgestellt (LaLa und Manchester) – und ich hoffe, dass Moonlight das auch einhält.

        • Patrick sagt:

          Ich habe ja gesagt, dass mir Streep endlich mal wieder besser gefallen hat. Aber Viola Davis (in Lead), Amy Adams und Annette Bening hätt eich da lieber gesehen. Ob nun Meryl ne 20. Nom hat oder nicht, juckt sie vermutlich selbst nicht. Alle 3 genannten wären ne gute Alternative gewesen. Nun kann man nur noch auf Huppert hoffen. Stone war gut, aber oscarwürdig? Nope. Und das sage ich als LA LA LAND-Verehrer.
          Wie Amy in so nem starken Jahr fehlen konnte, ist echt seltsam und das mit 8 Nominierungen für Arrival. Aber warum die Spezial-Effekte ignoriert wurden, keinen Plan. 10 Noms waren echt drin!

          • Felix H. sagt:

            Ich denke schon, dass die Nominierung für Streep in Ordnung geht. Alternativen gab es sicher. Aber unverdient ist sie nicht. Mich wundert, dass du Iron Lady, wofür sie ihren dritten Oscar bekam, nicht für verdient hieltest. Also da finde ich schon, dass die Nominierung genau wie der Oscar absolut verdient war. Sicher gab es in der jüngeren Vergangenheit die ein oder andere Nominierung, worüber man streiten kann, da hat sie sicher auch von ihrem Namen profitiert. Aber bei Iron Lady? Gut so unterschiedlich können Geschmäcker sein.

          • kaik sagt:

            Iron Lady. Der Film war ein Stück Sch… ihre Performance war aber gold.

          • Stefan T. sagt:

            Du hattest "Die Eiserne Lady" damals eine 5/10 gegeben, soweit ich mich erinnere. 😉 Das nennt man dann wohl hochwertige Sch… 😀

            Mich schmerzt eher das Fehlen von Hugh Grant, insbesondere nach der zweiten Sichtung von "Florence Foster Jenkins". Besser war er nie und wird er wahrscheinlich auch nie wieder sein. :-((

          • kaik sagt:

            3/10 war das damals – wegen Streeps Performance – ohne sie 2/10. Frechheit der Film.

            Für Grant war es das leider – da kommt nichts mehr. Echt schade drum, hätte ihn gegen Hadges oder Bridges getauscht.

          • Patrick sagt:

            Sehe ich auch so und das als Grant-Hater. aber in dem Film war er Gold. Wie gesagt Meryl fand ich auch gut, von Grant war ich aber überrascht. Helberg war auch klasse, aber nicht oscarwürdig. Würde wenn lieber gegen Bridges tauschen, dass war nix Neues.

            The Iron Lady hab ich definitiv 4/10 oder 3,5/10 gegeben und auch nur wegen Meryl. Sie war gut, aber das war so ein starkes Frauenjahr im Grunde, da hätte ich ihr definitiv den Oscar nicht gegeben. Meine Gewinnerin war Olivia Colman in Tyrannosaur, aber auch mit Glenn Close oder Michelle Williams hätte ich gut leben können. Tilda Swinton war auch mega, ebenso Kirsten Dunst, die ihre Karrierebestleistung abgeliefert hat. Williams hatte damals bei uns übrigens knapp gewonnen, das weiß ich noch. Um Streep aber mal zu verteidigen, bei mir hatte sie bereits 1983 3 Oscars in der Tasche (Kramer, Sophies Entscheidung und Silkwood) und wenn sie nochmal so nen Brett abliefert kann sie auch gerne mit Hepburn gleichziehen und nun bitte Ende mit dem Thema, wie gesagt ich mag sie, dass wird ganz gerne durcheinander gebracht. Hab ihre Trumprede auch überall gepostet, weil ich die toll fand.

          • Melanie Maria sagt:

            danke,schatzi!!! Also, bei mir hätte in dem Jahr Glenn CLose für Albert Nobbs gewonnen!

  6. Tristan sagt:

    Ich habe LaLaLand noch nicht gesehen, vermag mir also kein Urteil zu bilden, aber es war ja irgendwie schon klar, dass die Academy auf so einen amerikanisch-problematisch angehauchten Film anspringt. Ich bin aber dennoch gespannt, ob der Film wirklich so gut ist oder einfach nur extrem gehyped wird. Chazelle ist jedenfalls ein guter Mann. Hat mich mit Whiplash total überzeugt. Was ich nicht verstehe: warum wurde Silence so übergangen? Liam Neeson, Martin Scorsese, cooles Setting, interessante Story. Da schreit doch förmlich nach einigen nominierungen.

  7. Marius sagt:

    La La Land war wirklich eine große Freude anzuschauen. So eine Leinwandpräsenz und eine solche Chemie zwischen den Hauptdarstellern habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Es hat einfach Spaß gemacht, diesen Film anzuschauen. Auch wenn ich nicht glaube, dass er so viele Oscars abräumt. Emma Stone rechne ich sehr gute Chancen aus.
    Ryan Gosling wird wohl gegen Casey Affleck keine Chance haben. Manchester by the Sea habe ich noch nicht gesehen, aber Filme mit vielen Darstellernominierungen gefallen mir meist sehr gut 🙂
    Moonlight war übrigens auch der Hammer. Tolle Geschichte, wobei Ali jetzt meines Erachtens nicht die Megaperformance abgeliefert hat. Da waren die drei Darsteller, die die Hauptperson dargestellt haben, unglaublich gut. Sehr bewegend! Nur zu empfehlen!
    Meryl Streep hat endlich mal wieder eine nominierungswürdige Darstellung abgeliefert. Schade, dass es Hugh Grant nicht geschafft hat.
    Ich hätte es ihm gegönnt.
    Aaron Taylor-Johnson fand ich übrigens richtig klasse, hat mir besser gefallen als Michael Shannon.
    Es wird auf alle Fälle spannend. Eine tolle Auswahl an Darstellern.

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