And the Oscar goes to…

Was für eine Nacht! Nachdem der hoch favorisierte Oscar-Favorit “La La Land” sich deutlich öfter geschlagen geben musste als von Oscarexperten, Bloggern und Filmexperten prophezeit wurde, kam es bei der Verkündung zur “Besten Film” zum Eklat: Die Hollywood-Legenden Warren Beatty und Faye Dunaway hielten offenbar den falschen Umschlag in den Händen und verkündeten “La La Land” als Sieger, als das ganze “La La Land”-Team wieder von der Bühne gerufen wurde, weil Barry Jenkins schwarze Coming out und Coming of Age-Story “Moonlight” dank des neuen preferential Ballot Systems der eigentliche Oscar-Gewinner heißen musste! So endete eine an sich tolle und würdige Oscar-Show mit einem Eklat, der sicher die Zeitungen heute füllen dürfte! Wer sonst zu den Oscarpreisträgern gehört, erfahrt ihr natürlich hier…

Bester Film

  • Arrival
  • Fences
  • Hacksaw Ridge
  • Hell or High Water
  • Hidden Figures
  • La La Land
  • Lion
  • Manchester by the Sea
  • Moonlight (*)

Beste Regie

  • Arrival, Denis Villeneuve
  • Hacksaw Ridge, Mel Gibson
  • La La Land, Damien Chazelle (*)
  • Manchester by the Sea, Kenneth Lonergen
  • Moonlight, Barry Jenkins

Bester Hauptdarsteller

  • Casey Affleck, Manchester by the Sea (*)
  • Andrew Garfield, Hacksaw Ridge
  • Ryan Gosling, La La Land
  • Viggo Mortensen, Captain Fantastic
  • Denzel Washington, Fences

Beste Hauptdarstellerin

  • Isabelle Huppert, Elle
  • Ruth Negga, Loving
  • Natalie Portman, Jackie
  • Emma Stone, La La Land (*)
  • Meryl Streep, Florence Foster Jenkins

Bester Nebendarsteller

  • Mahershala Ali, Moonlight (*)
  • Jeff Bridges, Hell or High Water
  • Lucas Hedges, Manchester by the Sea
  • Dev Patel, Lion
  • Michael Shannon, Nocturnal Animals

Beste Nebendarstellerin

  • Viola Davis, Fences (*)
  • Naomie Harris, Moonlight
  • Nicole Kidman, Lion
  • Octavia Spencer, Hidden Figures
  • Michelle Williams, Manchester by the Sea

Bestes Drehbuch, Original

  • Hell or High Water, Taylor Sheridan
  • La La Land, Damien Chazelle
  • The Lobster, Yorkis Lanthimos & Efthymis Filippou
  • Manchester by the Sea, Kenneth Lonergan (*)
  • 20th Century Women, Mike Mills

Bestes Drehbuch, Adaption

  • Arrival, Ted Chiang
  • Fences, August Wilson
  • Hidden Figures, Allison Schroeder & Theodore Melfi
  • Lion, Luke Davied
  • Moonlight, Barry Jenkins (*)

Bester Schnitt

  • Arrival, Joe Walker
  • Hacksaw Ridge, John Gilbert (*)
  • Hell or High Water, Jake Roberts
  • La La Land, Tom Cross
  • Moonlight, Joi McMillion & Nat Sanders

Beste Kamera

  • Arrival, Bradford Young
  • La La Land, Linus Sandgren (*)
  • Lion, Greg Fraser
  • Moonlight, James Laxton
  • Silence, Rodriego Prieto

Bestes Produktionsdesign

  • Arrival
  • Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind
  • Hail, Caesar!
  • La La Land (*)
  • Passengers

Beste Kostüme

  • Vertraute Fremde, Joanna Johnston
  • Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind, Colleen Atwood (*)
  • Florence Foster Jenkins, Consolata Boyle
  • Jackie, Madeline Fontaine
  • La La Land, Mary Zophres

Beste Filmmusik

  • Jackie, Mica Levi
  • La La Land, Justin Huwitz (*)
  • Lion, Volker Bertlemann & Dustin O´Halloran
  • Moonlight, Nicolas Britell
  • Passengers, Thomas Newman

Bester Song

  • “Audition”, La La Land
  • “City of Stars”, La La Land (*)
  • “Can’t Stop The Feeling”, Trolls
  • “The Empty Chair”, Jim: The James Foley Story
  • “How Far I’ll Go”, Vaiana

Bester fremdsprachige Film

  • Ein Mann namens Ove, Schweden
  • The Salesman, Iran (*)
  • Tanna, Australien
  • Toni Erdmann, Deutschland
  • Unter dem Sand, Dänemark

Beste Dokumentation

  • 13th
  • I Am Not Your Negro
  • Life, Animated
  • OJ: Made in America (*)
  • Seefeuer

Bester Animationsfilm

  • Kubo: Der tapfere Samurai
  • Vaiana
  • Mein Leben als Zucchini
  • Die rote Schildkröte
  • Zoomania (*)

Beste visuelle Effekte

  • Deepwater Horizon
  • Doctor Strange
  • The Jungle Book (*)
  • Kubo: Der tapfere Samurai
  • Rogue One: A Star Wars Story

Bestes MakeUp & Haarstyling

  • Ein Mann namens Ove
  • Star Trek Beyond
  • Suicide Squad (*)

Bester Ton

  • Arrival
  • Hacksaw Ridge (*)
  • La La Land
  • Rogue One: A Star Wars Story
  • 13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi

Anm.: Kevin O´Connell darf sich endlich nach seiner 21. Nominierung Oscarpreisträger nennen!

Bester Tonschnitt

  • Arrival (*)
  • Deepwater Horizon
  • Hacksaw Ridge
  • La La Land
  • Sully

Bester Kurzfilm

  • Ennemis Interieurs
  • La Femme et le TGV
  • Silent Nights
  • Sing (*)
  • Timecode

Bester Dokumentar-Kurzfilm

  • Extremis
  • 4.1 Miles
  • Joe’s Violine
  • Das Schicksal der Kinder von Aleppo
  • The White Helmets (*)

Bester Animations-Kurzfilm

  • Blind Vaysha
  • Borrowed Time
  • Pear Cider and Cigarettes
  • Pearl
  • Piper (*)

 

Die Oscarvergabe in Zahlen:

La La Land (6 Oscars / 14 Nominierungen)

  • Beste Regie (Damien Chazelle)
  • Beste Darstellerin (Emma Stone)
  • Beste Filmmusik (Justin Hurwitz)
  • Bester Song: “City of Stars”
  • Beste Kamera (Linus Sandgren)
  • Bestes Produktionsdesign

Moonlight (3 Oscars / 8 Nominierungen)

  • Bester Film
  • Bestes adapt. Drehbuch (Barry Jenkins)
  • Bester Nebendarsteller (Mahershala Ali)

Manchester by the Sea (2 Oscars / 6 Nominierungen)

  • Bester Darsteller (Casey Affleck)
  • Bestes Original-Drehbuch (Kenneth Lonergan)

Hacksaw Ridge (2 Oscars / 6 Nominierungen)

  • Bester Schnitt
  • Bester Ton

Fences (1 Oscar / 4 Nominierungen)

  • Beste Nebendarstellerin (Viola Davis)

Arrival (1 Oscar / 8 Nominierungen)

  • Beste Toneffekte

Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (1 Oscar / 2 Nominierungen)

  • Bestes Kostümdesign (Colleen Atwood)

The Salesman (1 Oscar / 1 Nominierung)

  • Bester fremdsprachiger Film (Iran)

Zoomania (1 Oscar / 1 Nominierung)

  • Bester Animationsfilm

O.J. Made in America (1 Oscar / 1 Nominierung)

  • Bester Dokumentarfilm

The Jungle Book (1 Oscar / 1 Nominierung)

  • Beste visuelle Effekte

Suicide Squad (1 Oscar / 1 Nominierung)

  • Bestes Make-up & Hairstyling

Piper (1 Oscar / 1 Nominierung)

  • Bester Animationskurzfilm

Sing (1 Oscar / 1 Nominierung)

  • Bester Kurzfilm

The White Helmets (1 Oscar / 1 Nominierung)

  • Bester Kurz-Dokumentarfilm

 

Der große “Verlierer der Verleihung”:

  • “Lion” – 6 Nominierungen”
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Awards, Filme, News, Oscar. Fügen Sie den permalink zu Ihren Favoriten hinzu.

14 Responses to And the Oscar goes to…

  1. kaik sagt:

    Hätte man beide zum besten Film küren sollen. Aber tolle Verleihung, Kimmel hat das gut gemacht. Die Vergabe finde ich gut, schön aufgeteilt; damit gibt es zwei Sieger des Abends: La La Land und Moonlight. Die zwei Oscars für Hacksaw Ridge freuen mich sehr, dass sich Suicide Squad Oscarspreisträger nennen darf, ärgert mich.

    • Trisi44 sagt:

      Freue mich auch sehr über die beiden Oscars für Hacksaw Ridge. Leider nur zwei. Ich fand diesen Film klasse!

      Am Ende sehr bitter für La La Land. So eine Panne gab es noch nie und die wird wohl auch einige Zeit nicht mehr vergessen werden. Der arme Warren Beatty. Er kann ja nichts dafür, dass er den falschen Umschlag in die Hand bekommen hat. Man hat an seinem Gesicht schon erkennen können, dass etwas nicht stimmt. Ich frage mich, warum er nichts gesagt hat? Da muss ja relativ klar und deutlich BEST ACTRESS draufgestanden haben.

  2. Felix H. sagt:

    Schon jetzt ein legendärer Moment. Unvergesslich. Aber gerade für solche Pannen liebe ich Live-Shows. Auch wenn es für das Team von La La Land sehr unangenehm war. Sie haben es mit Fassung und Fairness aufgenommen. Mit Moonlight auch kein unverdienter Sieger. Wie im vergangenen Jahr Spotlight noch knapp am Favoriten vorbeigezogen.
    Insgesamt eine Verleihung mit einigen Überraschungen, die Tonkategorien, mit Arrival überhaupt nicht gerechnet, Hacksaw Ridge schnappt La La Land zwei sicher geglaubte Trophäen weg, was ich aber als positive Überraschung sehe. Eine negativere vielleicht best Make Up. Ebenso unerwartet der Sieg für Phantastische Tierwesen bei Kostümen. Sehr freue ich mich natürlich für O' Connells ersten Oscar. Ebenso für Chazelle. Auch Casey Afflecks Oscar geht in Ordnung. Hatte ja Bedenken wegen der Sex-Skandal-Vorwürfe, ob er ihn wirklich bekommt. Schade für Toni Erdman, aber mit der Diskussion um das Einreiseverbot des iranischen Regisseurs zu erwarten, das Salesman gewinnt.
    Alles in allem eine gute Abwechslung bei den Preisen. Dazu eine sehr kurzweilige Show. Jimmy Kimmel war sehr erfrischend. Hatte genug Screentime bekommen und fungierte nicht nur als bloßer Ansager. Dazu hübsche Ideen mit diesem Süßigkeitenregen und natürlich den Touristen ^^. Allgemein hat es mir sehr gefallen, dass er viel im Publikum unterwegs war und die Stars mit eingebunden hat. Das lockert die ganze Atmosphäre auf. Beim Opening hat er zudem den richtigen politischen Ton getroffen.
    Und zu guter letzt habe ich mich sehr gefreut, dass Steven am Roten Teppich auch viel Sendezeit bekam. Er hat erstaunlich viele Stars vors Mikro bekommen.

  3. kaik sagt:

    Im Prinzip hätte man Dev Patel noch mit Nebendarsteller bedenken sollen, denn es gibt dieses Jahr nur einen großen Verlierer: Lion. Das ist in einem Jahr, bei dem "jeder" einen Oscar kriegt, echt fies.

    • Patrick sagt:

      "Hell or High Water" *Hust*

      Bin froh, dass sich Dev Patel nicht Oscarpreisträger nennen darf! Für Lion ist es schade, aber eigentlich hatte er nur bei Kamera ne Chance. Amy Adams und Nocturnal Animals im Allgemeinen haben mir gefehlt und hatte ne Resthoffnung bezüglich Shannon, aber der bekommt den ganz sicher bald. Toller Schauspieler, der schon eine goße Lobby hat inzwischen!
      Das Arrival gerade in seinen zwei stärksten Kategorien (vis. Effekte und Actress) nicht nominiert war, war schade. Gott sei dank ging er nicht leer aus, aber hatte ihn und Hacksaw Ridge auch bei den Tonpreise als Favoriten – wenn auch anders herum.

      Isabelle Huppert hätte ich mir noch gewünscht, da sie deutlich die Stärkste war, aber mit Stone kann ich leben. Mag sie echt gerne, sie sah toll aus und sie war das Herzstück von La La Land – geht in Ordnung.

      Bin sehr froh wegen Casey Affleck und Kenneth Lonergan – Manchester by the Sea ist ein grandioser subtiler hervorragend gespielter und isnzenierter Film geworden. Genau die beiden Oscars MUSSTE er ienfach bekommen! TOP!

      Auf Moonlight bin ich sehr gespannt. Wie auch letztes Jahr wäre auch der diesjährige Sieger nach dem alten Stystem nicht Gewinnerfilm gewesen, aber ich finde das eigentlich ganz gut sofern nicht taktiert wird. La La Land liebste entweder oder eben gar nicht und da hat ein Film wie Moonlight, den alle wohl unter den ersten 3 Plätzen gewählt haben dürften natürlich die besseren Karten. Das bei 3 Best Picture-Filmen, die sich um "schwarze" Themen drehen a m Ende auch einer dieser Filme gewinnt, finde ich sogar ganz gut. Wie es abgelaufen ist ist unschön, aber dass kann man Beatty nicht vorwerfen. Dunaway und vor allem der Überreicher gehören gehauen, nicht Beatty – der war doch schon irritiert genug! ^^

      Die Show war toll und sehr kurzweilig. Hat mir gut gefallen. Aber so gerne ich John Legend mag, Emma Stone und Ryan Gosling hätten performen sollen – dann hätte es "magisch" werden können, so bleibt ein bitterer Beigeschmack irgendwie.

      Ich bin umso mehr auf unsere baldige Oscarwahl gespannt. La La Land vs, Moonlught – Die Zweite! Yeah! Und wo Viola Davis dann am Ende landen wird, bin ich auch gespannt. Vielleicht doch in Lead und kann sie dnan Stone gefährlich werden oder muss Stone eher Huppert fürchten?

      • kaik sagt:

        Hell or High Water, dass der nix kriegt, war ja klar, deswegen sehe ich den jetzt auch nicht als Verlierer. Apropos toller Film, aber dieses Jahr sind ALLE Best-Picture-Nominierten mindestens 8/10; das finde ich absolut top.

  4. Trisi44 sagt:

    Also ich fand Hell or High Water nicht gut, muss ich ehrlich sagen. Zu aufgesetzt, zu vorhersehbar und einfach (für mich) zu wenig Tiefe. Für mich hätte Nocturnal Animals deutlich öfter nominiert werden müssen, ein sehr gut gemachter Film mit tollem Plot.

    • Patrick sagt:

      Definitiv!!! Da hatten die BAFTAS mehr Eier!!!

      Das BP-Line-up gefällt mir aber auch. Aber 8/10 und meher bekommen die alle nicht von mir.

      • kaik sagt:

        Du hast doch La La Land 9 gegeben.

        Meine Punktevergabe wäre so:
        Arrival – 9/10
        Manchester by the Sea – 9/10
        La La Land – 9/10
        Hacksaw Ridge – 9/10
        Hell or High Water – 8,5/10
        Fences – 8/10
        Lion – 8/10
        Hidden Figures – 8/10

        Moonlight noch nicht gesehen.

        Ich finde, so stark war das Line up seit gefühlten 20 Jahren nicht mehr.

  5. Melanie Maria sagt:

    Ja, um lion ist es echt schade. War mein favourit. Für hacksaw ridge hab ich mich auch gefreut! Ich finde das Ende schon jetzt legendär , das macht live Shows aus. Finde den Split auch super, da ich nicht der mega la la Land Fan bin. War ganz gut, aber den hype mach ich nicht mit. Show war die beste weit langem. kurzweilig, witzig, toller Host. Die einspiler vor den Actor Kategorien absolut Gänsehaut, auch die clips nach den siegen fand ich süß. Bin sehr glücklich und denke immer noch dran. werde es mir Germ demnächstn ich mal ansehen. mein einziger wirklicher trauerpunkt ist huppert, aber das war ja leider abzusehen.

    • Patrick sagt:

      Ja hätte Huppert noch gesiegt, dann wäre es eine wirklich rundum gelungene Verleihung gewesen!

      Ich habe nie gesagt, dass ich alle unter 8/10 gegeben hätte aber ich kenne Fences, Lion und Moonlight noch nicht und hab auch welche unter 8/10 dabei,a ber bin ja eh etwas strenger. Die Animationskategorie ist auch ganz stark, leider da mit einem nur mittelmässigen Sieger.

      Best Picture

      La La Land 9/10
      Manchester by the Sea 8,5/10
      Arrival 8,5/10
      Hacksaw Ridge 8/10
      Hell or High Water 7,5/10
      Hidden Figures 7,5/10

      Nocturnal fehlt 9/10

      ANIMATED PICTURE

      Kubo – Der tapfere Samurai 8,5/10
      Die rote Schildkröte 8/10
      Mein Leben als Zuchhini 8/10
      Zoomania 7,5/10
      Vaiana 5,5/10

  6. Marius sagt:

    Dieses Jahr war wirklich ein außergewöhnliches Jahr. Viele tolle Filme!
    La La Land eine schöne Hommage an Hollywood.
    Moonlight so intensiv
    Lion einfach nur emotional. Schade, dass der Film nichts gewonnen hat.
    Hidden Figures ein schöner FeelGood-Movie

    Die Verteilung der Preise waren gerecht. Sowohl La La Land als auch Moonlight wären würdige Sieger gewesen. Am Ende haben ja beide gewonnen.

Kommentar verfassen